Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag muss zusammen mit diesem Vorschlag gesehen werden.
Ich habe vorgeschlagen, die Wuppertaler Schwebebahn auch nachts fahren zu lassen. Da dieser Vorschlag bereits von mehreren Seiten gefordert (Kommunalpolitik, Jusos und Ideenmelder für das Mobilitätskonzept) wird und die Automatisierung des ÖPNVs Potenziale für Angebotsverbesserungen bietet, ist die Umsetzung nur noch eine Frage der Zeit. Daher muss auf längere Sicht auch das NachtExpress-Netz umgestellt werden, weil der NE1 viele Gebiete erschließt, die tagsüber (und in der Neujahrsnacht) bereits von der Schwebebahn erschlossen werden – dadurch werden besonders in der Neujahrsnacht (und im Fall eines künftigen Nachtverkehrs auf der Schwebebahn) einige Probleme ersichtlich:
- Der NE1 fährt nur in Richtung Vohwinkel über die Nützenberger Straße und die Kaiserstraße, in Gegenrichtung werden dagegen Teile des Westrings sowie die Friedrich-Ebert-Straße (B7) befahren.
- Somit gibt es in beiden Richtungen theoretisch starken Parallelverkehr zur Schwebebahn, da die Kaiserstraße (mit einer weiteren Bushaltestelle) unter der Schwebebahn liegt und die Friedrich-Ebert-Straße (mit zwei weiteren Bushaltestellen) der Schwebebahn folgt. Folglich ist der NE1 für Nützenberger nutzlos, die zum Hauptbahnhof wollen.
Damit die genannten Probleme (im Falle des Nachtverkehrs auf der Schwebebahn) beseitigt werden und die gemeinsame Erschließungsfunktion von Schwebebahn und NE1 ergänzt wird, schlage ich vor, den NE1 hinsichtlich seines Verlaufs zu überarbeiten und nur noch bis Dasnöckel fahren zu lassen.
Der Linienweg des NE1 soll abschnittsweise geändert und verkürzt werden, wovon v.a. folgende Abschnitte betroffen sind:
1. Robert-Daum-Platz – Varresbecker Straße:
Der NE1 befährt die Nützenberger Straße bereits (heute in FR Vohwinkel), in Gegenrichtung soll dies erst hinter der Stockmannsmühle gelten. Westlich von der Kyffhäuserstraße sind je nach Fahrtrichtung andere Fahrtwege vorzusehen: In FR Vohwinkel soll der NE1 wie gewohnt über die Varresbecker Straße (die Straße, nicht die Schwebebahnstation) fahren, in Gegenrichtung über die Stockmannsmühle.
Der Grund für die gewählte Führung ist, dass nordwestlich der Kreuzung keine Haltestelle in Ri. Hauptbahnhof liegt, sondern an der Stockmannsmühle, welche bereits vom T629 (vormals 629) bedient wird. Der Erschließung Varresbecks schadet dieser Verlauf aber kaum, da an der Röpkestraße eine Brücke zur gegenüberliegenden Talstraße führt.
2. Hammerstein – Dasnöckel und neuer Endpunkt in Dasnöckel Mitte:
Auf diesem Abschnitt ist der geänderte Linienweg am spürbarsten.
In FR Vohwinkel: Statt vom Sonnborner Ufer in die Kaiserstraße und direkt nach Vohwinkel zu fahren, soll der NE1 (vom Hauptbahnhof kommend) nach Dasnöckel fahren, indem er den Linienverlauf des NE1 (ab Dasnöckel und dann zum Hauptbahnhof fahrend) auch in Gegenrichtung befährt. Der Grund für
Kurz: Der NE1 fährt bereits heute ab Dasnöckel über den Westring, wobei alle Haltestellen in diesem Planfall auch von der Gegenrichtung aus bedient werden sollen. Neu ist jedoch, dass Dasnöckel Mitte als Endpunkt vorgesehen ist.
Der Grund dafür, dass Dasnöckel Mitte als neuer Endpunkt dienen soll, liegt darin, dass der NE1 zwischen Hauptbahnhof und Vohwinkel Bahnhof (sollte man ihn über Nützenberg und Dasnöckel fahren lassen) zu lange braucht und die Rückfahrt dann (auf dem selben Weg erfolgend) nicht mehr auf den NE-Knoten abgestimmt werden könnte.
Damit der Abschnitt Vohwinkel – Dasnöckel nicht sein Nachtangebot verliert, soll eine neue NE-Linie eingerichtet werden, welche am Dasnöckel Anschluss an den NE1 bietet. Das Angebot zwischen Hammerstein und Vohwinkel Zentrum wird hingegen durch die Schwebebahn sichergestellt.
Fahrplan:
Da der Linienverlauf auf allen Abschnitten faktisch gesehen bereits in mindestens eine Richtung befahren wird, kann man sich am heutigen Fahrplan orientieren:
- Hauptbahnhof – Zoo/Stadion: 15 Minuten
- Zoo/Stadion – Dasnöckel Mitte: 9 Minuten
Rechnet man die Fahrzeiten zusammen, ergibt sich eine Gesamtfahrzeit von 24 Minuten pro Fahrt. Da die Hin- und Rückfahrt zusammen 48 Minuten ergeben, kann der Bus die Rückfahrt zum Hauptbahnhof ohne weitere Fahrplanänderungen weiterhin sinnvoll auf den NE-Knoten abgestimmt werden:
Der NE1 fährt wie gewohnt um xx:11 vom Hauptbahnhof ab und erreicht den Dasnöckel gegen xx:35. Wenn man keine Pause einplant, fährt der Bus um xx:35 ab und erreicht den Hauptbahnhof um xy:59, womit die Anschlussgarantie zu den anderen NE-Linien gehalten werden kann (alle NE verlassen den Hauptbahnhof gegen :10).
Der Stundentakt soll bestehen bleiben.

Warum braucht es den NE1 denn überhaupt noch, wenn ein Nachtverkehr der Schwebebahn eingerichtet werden soll? Wäre nicht eine reine Zubringerlinie Dasnöckel-Vohwinkel in dem neuen Konzept sinnvoller?
Derzeit ist der Nützenberg vom Hbf aus direkt über den NE1 angeschlossen und von Vohwinkel aus halt über einen Umweg. Würde der NE1 nicht mehr fahren, würde auch der Nützenberg nicht mehr gut erschlossen werden, da von den Schwebebahn-Stationen größere Steigungen zu überwinden sind (und das zumeist über Treppen oder gar Umwege, wenn nicht mal eine direkte Treppe vorhanden ist). Ich möchte vermeiden, dass der Nützenberg seine NE-Anbindung komplett verliert, welchen die Schwebebahn natürlich nicht so gut erreicht – also dass Schwebebahn und NE sich gegenseitig ergänzen.
Deutlich vertretbarer erachte ich hingegen – jetzt wo du es erwähnst -, wenn der Westring nur noch von der Schwebebahn erschlossen wird. Dort halten sich die Steigungen von den Stationen aus deutlich stärker in Grenzen, zumal sich an jeder Station eine Straße befindet, die größtenteils steigungsarm zum Westring führt.
Man könnte daher den NE1 auch gerne auf den Abschnitt Hbf – Nützenberg beschränken, zumal der Rabenweg auch eine Wendemöglichkeit für Busse bietet. Alternativ könnte er auch erst an der Varresbecker Straße (der Nützenberg würde dann evtl. nur in eine Richtung befahren werden können) oder in Sonnborn (über Sonnborner Straße und Sonnborner Ufer) bzw. im Zooviertel wenden (über den Zoo-Haupteingang und den S-Bahnhof).
Gute Idee, die ist hier schon angedeutet: Damit der Abschnitt Vohwinkel – Dasnöckel nicht sein Nachtangebot verliert, soll eine neue NE-Linie eingerichtet werden, welche am Dasnöckel Anschluss an den NE1 bietet. Das Angebot zwischen Hammerstein und Vohwinkel Zentrum wird hingegen durch die Schwebebahn sichergestellt.
Da der NE1 derzeit vom Vohwinkeler Bahnhof aus das Vohwinkeler Feld anfährt und danach der 621 zum Dasnöckel fährt, wäre zumindest eine Fahrtrichtung abgedeckt. Bei der Rückfahrt überlege ich noch, ob dieser neue NE über den gleichen Weg (d.h. über den Linienweg der 621 und das Vohwinkeler Feld) fahren oder eher eine Rundfahrt über den Linienweg der 631 machen soll (Dasnöckel => Lützowstraße => Bruch => Vohwinkel Bf). So könnten größere Teile Vohwinkels erschlossen (u.a. auch am Westring) und bessere Anschlüsse zur Schwebebahn angeboten werden (da Bruch angefahren werden würde).