5 Kommentare zu “Wien: Umbau U-Bahn-Station Karlsplatz U2/U4

  1. Oh, schön und sinnvoll wäre das schon. Allerdings müsste auch der ganze Karlsplatz umgegraben werden, was den wichtigsten Knoten in den Netzen der Wiener Linien mit Ausnahme der tiefliegenden U1 mittelfristig lahm legen würde. Der Komfortgewinn wäre schon beachtlich, ist jetzt aber auch nichts, was unbedingt sien muss.

    Das seltsame Design geht übrigens auf die verworren-verschlungene Entstehungsgeschichte der Wiener U-Bahn zurück. Die U2 wurde am Karlsplatz 1980 eröffnet, die U4 fährt seit 1978 vom Karlsplatz ab. Die Trasse der U4 ist aber viel älter: sie wurde als Teil der Wientallinie der sogenannten Wiener „Stadtbahn“ schon 1899 eröffnet.

    1. Dass der ganze Karlsplatz ungegraben werden müsste, sehe ich nicht. Die Station würde ja gar nicht verändert werden. Lediglich westlich der Kärntner Straße müsste eine Baugrube zur Verbindung der beiden Streckengleise hergstellt werden, und östlich der Canovagasse für die Verbindung der U4, sowie als Startplatz für die Tunnelbohrmaschinen zum Schwarzenbergplatz.

  2. Die Idee finde ich gut. Ich kann zwar aus den Planungen zur U5 nicht erkennen, dass sie einmal über St. Marx zur Gudrunstraße fahren soll, aber das kann natürlich trotzdem sein. Hast du da einen Link?

    Zumindest die Verlängerung zum Schwarzenbergplatz wäre für diesen Umbau natürlich unverzichtbar, weil sonst keine Kehrmöglichkeit vorhanden wäre. Da der Schwarzenbergplatz aber wenig zweckmäßig erscheint, könnte man auch über eine Verlängerung bis Rennweg nachdenken, wo Anschluss zur S-Bahn bestünde. Mehr fände ich dann doch recht gewagt.

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