5 Kommentare zu “Wien: Jonasreindl zum Schwedenplatz

    1. Hi Jan_Lukas,

      Wie im Titel erkenntlich soll das Jonasreindl und somit die Linien 37,38,40,41 und 42 verlängert werden . Gleich eine Frage an dich: Ist es sinnvoll ein paar Linien bereits an der Wipplinger Straße enden zu lassen oder würdest du alle beim Schwedenplatz enden lassen?

      VG Geomaus007

      1. Du schreibst in der Beschreibung zwar

        Wenn man nun oberirdisch gehen will, dann hat man in der Altstadt nicht viele Möglichkeiten. Die Wiener Altstadt ist eng und oft Fußgängerzone oder denkmalgeschützt.

        aber wirklich aufgreifen tust du das nicht. Für deine Strecke müssten mindestens mal Einbahnstraßen gedreht werden. Da ich mich in Wien nicht auskenne kann ich nicht sagen ob hier im Einzelnen Denkmalgeschützte Häuser „getroffen“ werden, du kannst aber definitiv nennen, welche großen Problempunkte du durch diese Trassierung vermeidest.

        Zu den Linien und der Frage Wipplinger Straße/Schwedenplatz kann ich wegen der fehlenden Ortskenntnis nichts sagen.

  1. Hey,

    ich würde darum bitten auch bestehende Vorschläge zur Tunnelstraßenbahn zu verlinken.*

    Nr 1 https://linieplus.de/proposal/wien-innenstadttunnel-strassenbahn-variante-1/
    Nr 2 https://linieplus.de/proposal/wien-innenstadttunnel-strassenbahn-variante-2/

    * Die Aussage „Die Stadtpolitik ist ein großer Fan des U-Bahn Baus geworden.“ würde mich zu einer anderen Schlussfolgerung verleiten: Gerade Straßenbahntunnel könnten ein Revival erleben.

    1. Die Vorschläge verlinke ich gerne.

      Als vorläufiger Höhepunkt der daraus erfolgten Diskussion wurde das Konzept dann im Gemeinderat als Antrag eingebracht. Ich muss ehrlich zugeben, nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet zu haben. Darüber hinaus fand sich dann im Masterplan Verkehr von 2003 die Verlängerung der Linie 65 (heute 1) nach meinem Vorschlag – leider wurde diese Planung prompt vom Bezirksvorsteher des 12. Bezirks heftig attackiert.

      Kritik kam auch von unerwarteter Seite: Der Verein „Fahrgast“ sprach sich gegen den Plan aus, da der Wienerberg sowieso ausreichend mit Buslinien versorgt sei und unterirdische Streckenführungen kategorisch abgelehnt werden. Naja – mich mit solchen „Verkehrsesoterikern“ über nötige Verbesserungen zu streiten, war mir dann doch zu blöd…

      Die Zukunft des Projektes steht natürlich in den Sternen, aber zumindest gelang es, die Straßenbahn als U-Bahn-Alternative ein wenig ins Blickfeld zu bringen. Die Grünen verfolgen das Projekt weiterhin, darüber hinaus kam nun ein weiterer Vorschlag, der in dieselbe Richtung zielt – die stadtbahnartige Weiterführung der U6 im Niveau nach Stammersdorf. Für mich ist die ganze Sache erfreuliches Zeichen dafür, dass man auch als „einfacher Bürger“ ein wenig bewegen kann, wenn man sein Anliegen griffig präsentiert, den richtigen Zeitpunkt erwischt und die richtigen Leute in den maßgeblichen Stellen der Parteihierarchien sitzen.

      2004 wurde ich dann eingeladen, bei den „Wiener Visionen“ der SPÖ mitzuarbeiten. Auch in deren Schlusskonzept konnte ich die Citytram verankern.

      Zitat aus Tramway.at  

      Fazit: Die Grünen könnte man wohl für einen Tramtunnel überzeugen und die SPÖ wird bestimmt auch überlegen. Nur die ÖVP, die NEOS und die FPÖ wären wohl dagegen.

      Laut der Sonntagsfrage von gestern (Es ist ja bald Wahl) wären somit 13 (Grüne) sicher dafür und 42 (SPÖ) eventuell. Bei 100 Sitzen ist eine Mehrheit möglich. Aber ob die SPÖ da mitgeht, kann ich dir nicht sagen. Bin schließlich auch kein Wiener sondern ein Piefke, aber gut.

      VG Geomaus007

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