WI: S-Bahn nach Rüdesheim, Express-RB10

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Beschreibung des Vorschlags

Hiermit schlage ich ein neues Anbindungskonzept von Rüdesheim nach Wiesbaden und Frankfurt vor. 

Die aktuelle Anbindung der rechten Rheinstrecke erfolgt durch die halbstündlich verkehrende RB10. Diese braucht von Rüdesheim nach Frankfurt 1h11 inkl. Wenden in Wiesbaden. Das geht aber deutlich schneller. 

Ich schlage also die Einführung einer parallel verkehrenden S-Bahn vor. Diese würde der RB10 die Wende in Wiesbaden, sowie mehrere Halte entlang der Strecke abnehmen und ermöglicht der RB10 somit eine deutlich kürzere Fahrtzeit. Die RB10 würde so statt 17 Minuten zwischen WI-Biebrich und WI-MZ-Kastel eher so um die 5 Minuten brauchen, zusätzlich zu der gesparten Fahrtzeit aus Richtung Rüdesheim durch die wegfallenden Halte. 

Die neue S-Bahn könnte als Verlängerung der S1 funktionieren, was den Reisenden zusätzliche Fahrtziele (z.B. im Frankfurter City-Tunnel) bieten würde. 

Der Vorschlag würde außerdem noch einen neuen Bahnsteig am Bahnhof Wiesbaden Ost für die RB10 beinhalten. Diese würde dann nicht mehr in Wiesbaden Hbf halten. Die Anbindung an den Hbf besteht also durch die S-Bahn oder mit Umsteigen vom RB10 in Wiesbaden Ost oder Rüdesheim. 

Vorteil wäre, dass die RB10 an weniger Bahnhöfen an der rechten Rheinstrecke halten müsste und den Wiesbadener Hbf überspringen könnte, wodurch die Anbindung an Frankfurt deutlich besser würde, während die nicht mehr angefahrenen Orte ihre Anbindung nicht verlieren und durch die neue S-Bahn eine Direktverbindung an die Frankfurter Innenstadt haben. Den Regio könnte man außer in WI Ost und Rüdesheim bspw. in Eltville und Geisenheim halten lassen.

Für die Fahrgäste des RB10 hat man trotz fehlender Direktanbindung gute Möglichkeiten nach Wiesbaden Hbf zu kommen. 

Die RB10 würde ich somit auf einen T60 reduzieren, sowie die S-Bahn auf einem klassischen T30 fahren lassen. In der HVZ könnte auf ersterer auch ein T30 machbar sein. Die Fahrt von Rüdesheim nach Wiesbaden dauert mit allen Halten um die 30 Minuten, was bedeutet dass man die RB10 fahrplanmäßig genau zwischen zwei S-Bahnen fahren lassen könnte. 

Ob das alles mit dem GV auf der rechten Rheinstrecke so vereinbar ist kann ich nicht sagen, sonst müsste man halt beide mit einem Grundtakt T60 fahren lassen. 

Profitieren würden dadurch vor allem die Fahrgäste jenseits des Bahnhofs Rüdesheim, die so eine deutlich schnellere Anbindung an Frankfurt hätten, während die Fahrgäste zwischen Wiesbaden Hbf und Rüdesheim keine Verschlechterung der Anbindung haben, da die S-Bahn nur insignifikant langsamer wäre als der Regio jetzt ist und dafür die direkte Anbindung an die Innenstadt in Frankfurt haben. 

Ähnliche Vorschläge:

Dieser hier ist an sich wie meiner, aber nutzt nicht die S1 und berücksichtigt nicht die RB10. Er scheint mir generell nicht sonderlich gut ausgearbeitet.

– Dieser geht nur nach Eltville.

Ich freue mich über Kritik, Lob und Anmerkungen

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Ein Kommentar zu “WI: S-Bahn nach Rüdesheim, Express-RB10

  1. Eine S-Bahn wird schwierig, da 96cm-Bahnsteige zu Problemen mit dem Güterverkehr führen könnten (und weil die S1 wohl schon verspätungsanfällig genug ist). Aber die Grundidee ist ja nicht großartig anders, als die offizielle des RMV. Die RE9 (oder mittlerweile RE19?) soll ja künftig stündlich beschleunigt Frankfurt – Kastel – Rüdesheim – sogar Koblenz verkehren und eben eine schnelle Verbindung aus dem Rheingau nach Frankfurt bieten.

    Persönlich sehe ich nicht, wieso man die Linie zwischen Biebrich und Rüdesheim noch beschleunigen muss. Auch mit allen Zwischenhalten käme man m.E. schnell genug nach Frankfurt, und deutlich schneller als mit der heutigen RB10. Wer schnell von Frankfurt nach Koblenz möchte, fährt ohnehin besser linksrheinisch mit dem Fernverkehr.

     

    Einen RE9-Halt am Ostbhf. unterstütze ich sofort, sofern die Aartalbahn irgendwann auch wirklich wieder mal fährt.

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