12 Kommentare zu “Wendland-Wochenend-Express RE 32 Hamburg – Lüneburg – Dannenberg – Lüchow – Salzwedel (Teil des Wendlandtakt)

    1. Ich bin südlich von Lübbow von der ehemaligen Trasse abgewichen, da diese bereits entwidmet und teilweise überbaut ist. Ich glaube dann macht es Sinn auf dieser Strecke möglichst gerade und direkt eine Neubaustrecke zu errichten.

      1. An dieser Stelle ist die ehemalige Strecke keineswegs überbaut. Gerade war die Strecke auch, bis auf eine Kurve in der Mitte die man im Zweifel etwas ausweitet. Wenn man sich die Luftbilder anschaut sieht man, dass an mehreren Stellen (wenn auch nicht überall) die Grenzen der Felder noch der alten Bahnstrecke folgen. Dann würde ich die Bahnstrecke auch einfach dort wieder aufbauen.

  1. Warum ein Wochenendexpress?

    Und für ein RE lohnt sich die Strecke auch nicht.

    Meiner Meinung nach wäre ein durchgängigen RB 32 : Hamburg – Salzwedel im T60 (je nach Nachfrage in SVZ T120) am besten.

    Alles andere verwirrt eher die örtlichen Bewohner wenn man verschiedene Expresse und RBs hat. Ein durchgängiger RB wäre für alle die beste Option.

    1. Ich stimme dir mit dem Vorschlag für die RB definitiv zu (habe ich ja auch unten verlinkt). Ich hatte den Zug als Wochenendexpress konzipiert um die touristische Nachfrage für Wochenendausflüge einzufangen.

  2. Ein durchgehendes Angebot auf den Linien Hamburg – Lüneburg und Lüneburg – Danneberg (- Salzwedel) ist absolut unrealistisch. Die Strecke Hamburg – Lüneburg ist kapazitiv am Limit, alle Nahverkehrsleistungen die dort verkehren müssen daher die aufgrund der Bahnsteiglänge maximal mögliche Kapazität bieten (7xDosto, also ca. 800 Sitzplätze). Bei der Strecke Lüneburg – Danneberg (- Salzwedel) ist das anders, die Nachfrage ist sehr gering und wird es auch bleiben, es wohnen schlichtweg nur wenig Leute im Einzugsgebiet. Wenn sich eine Reaktivierung der Strecke Danneberg – Salzwedel und eine Ausweitung des Angebots auf der Strecke Lüneburg – Danneberg möglich sein sollte, müsste es dennoch bei kleinen Fahrzeugen bleiben. Mit 800 Sitzplätzen könnte ein einziger Zug einen relevanten Teil der Einwohner der anliegenden Orte transportieren, das wäre offensichtlich überdimensioniert und damit unwirtschaftlich. Auch die Hälfte der Kapazität (Flügelung) wäre noch viel zu viel – der dort verkehrende LINT 54 bietet momentan alle drei Stunden 157 Sitzplätze, also gerade mal ein Achtel eines stündlichen Dosto-Halbzugs.

    Ein sehr, sehr gutes Angebot wäre eine tägliche, stündliche RB Lüneburg – Danneberg – Salzwedel, gebildet aus einem kurzen Akkutriebwagen (Einfachtraktion). In Lüneburg sollten die Umsteigemöglichkeiten zum RE-Angebot nach Hamburg verbessert werden, sodass sich nur eine geringfügig höhere Reisezeit als bei der Direktverbindung ergibt.

    1. Danke für dein Feedback, in deinem letzten Absatz stimme ich dir zu, habe ich ja auch am Ende der Beschreibung entsprechend verlinkt. Dennoch glaube ich, dass ein Wochenendexpress deutlich mehr Nachfrage erzeugen könnte, insbesondere, da es solche Angebot vor einigen Jahren bereits mal gab. Zudem würde ich die Fahrten ja auch auf maximal drei Zugpaare begrenzen um die Fahrgäste zu konzentrieren, ich glaube allerdings dass eine durchgehende Verbindung insbesondere für Familien deutlich attraktiver ist als eine mit Umstieg, deshalb habe ich diese auch vorgeschlagen.

      1. Dennoch glaube ich, dass ein Wochenendexpress deutlich mehr Nachfrage erzeugen könnte, insbesondere, da es solche Angebot vor einigen Jahren bereits mal gab.

        Mehr Nachfrage vielleicht, aber nicht für einen Doppelstockzug. Lokbespannte Personenzüge sind eh ein Auslaufmodell. Welches Angebot meinst du, die Wochenendverkehre im Jahr 2005? Gibt ja Bilder von damals, eingesetzt wurden eine Doppeltraktion RS1 oder auch mal LINT54 zur Übernahme des Betriebs auf der Wendlandbahn durch erixx. Mit Doppelstockzügen hat das aber nichts zu tun.

        Zudem würde ich die Fahrten ja auch auf maximal drei Zugpaare begrenzen um die Fahrgäste zu konzentrieren

        Ein regelmäßgies Angebot ist viel besser als eine hohe Kapazität der wenigen Züge.

        ich glaube allerdings dass eine durchgehende Verbindung insbesondere für Familien deutlich attraktiver ist als eine mit Umstieg, deshalb habe ich diese auch vorgeschlagen.

        Nicht nur für Familien. Aber wie viele Familien brauchst du um einen Doppelstockzug zu füllen? Dafür ist das Potential einfach zu gering.

    2. Die Strecke Hamburg – Lüneburg ist kapazitiv am Limit, alle Nahverkehrsleistungen die dort verkehren müssen daher die aufgrund der Bahnsteiglänge maximal mögliche Kapazität bieten (7xDosto, also ca. 800 Sitzplätze).

      Mag vielleicht an einem Werktag stimmen, aber gerade am Wochenende ist sowohl im Fern- als auch Güterverkehr deutlich weniger los als unter der Woche, sodass ich wenige Probleme sehe. Außerdem ist der Abschnitt bis Lüneburg zumindest dreigleisig, sodass zumindest Ri. Lüneburg (laut Vorschlag am Freitag) auch keine Engpässe entstehen – maßgebend ist eher der anschließende zweigleisige Abschnitt bis Uelzen.

      Problematischer ist eher die Taktlage, da die Linie in den 30er-Knoten Lüneburg eingebunden ist und somit ohnehin kurze Umstiege aus und in Richtung Hamburg möglich sind. Und die Infrastruktur in Lüneburg, da die RB 32 sich ein Bahnsteig mit der RB 31 teilt und daher nicht ohne weiteres „durchfahren“ kann.

      1. Außerdem ist der Abschnitt bis Lüneburg zumindest dreigleisig, sodass zumindest Ri. Lüneburg (laut Vorschlag am Freitag) auch keine Engpässe entstehen – maßgebend ist eher der anschließende zweigleisige Abschnitt bis Uelzen.

        Auch der Abschnitt Hamburg – Lüneburg ist überlastet, trotz des dritten Gleises. Und das natürlich erst Recht, wenn der SGV weiter steigt.

  3. Wie schon einige Leute vor mir kommentiert haben, gibt es das Problem der hoffnungslosen Überlastung der Strecke Hamburg – Uelzen – Hannover, weswegen man es sich nicht erlauben könnte, einen kleinen Akkuzug dort entlangfahren zu lassen. Auch wenn ein entsprechender Umstieg in Lüneburg vermutlich das sinnvollste wäre, habe ich noch eine andere, ungewöhnliche Idee: Wenn die Metronom-Dostos ausgedient haben (an dem Fahrgefühl zu urteilen ist es bald Zeit dafür) könnte die LNVG für die Relation Hamburg – Uelzen – Hannover Doppelstocktriebzüge (Siemens DesiroHC oder Stadler Kiss) bestellen, welche dann mit dem Akkutriebzug des jeweiligen Herstellers kuppelbar und kompatibel wären. Dies ist meines Wissens nach sowohl bei Siemens als auch bei Stadler der Fall. Somit könnte man die Züge Wochentags alleine auf ihren Strecken fahren lassen und am Wochenende dann ab Lüneburg kuppeln (Zuglänge ist zu beachten) und als Mehrfachtraktion nach Hamburg und zurück fahren. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen wäre dann noch, die RE-Züge mit den schnellen Varianten auszustatten, wodurch der RE-Verkehr auf der Achse beschleunigt und der Fernverkehr weniger ausgebremst wird. Dieses Konzept käme mir bei einigen Relationen als interessant vor, so z.B. auch für den HBX zwischen Berlin Ostbahnhof und Halberstadt als Vereinigung mit dem RE1.

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