Beschreibung des Vorschlags
Ich hatte gerade die Idee, ob man nicht Radevormwald wieder an den SPNV anschließen könnte. Da habe ich ältere Vorschläge recherchiert. S-Bahn Düsseldorf – Lüdenscheid von User51067 und die RB49 Wuppertalbahn von U-Bahnfuchs. Beide Ideen haben so ihre Nachteile. Der Vorschlag von User51067 funktioniert wegen der Höhenentwicklung nicht und U-Bahnfuchs Vorschlag benötigt viel neue Strecke und dürfte auch nicht besonders schnell sein.
Hier möchte ich vorschlagen, die S28 von Wuppertal nach Radevormwald zu verlängern. Wenn man das mit der macht, sollte aber überlegt werden, die Neubaustrecke von Lennep nach Radevormwald durch die Regiobahn-Gesellschaft bauen zu lassen, aber das nur am Rande gesagt. Die S28 habe ich hauptsächlich gewählt, da sie sich am einfachsten von Wuppertal Hauptbahnhof aus verlängern ließe. Der Wuppertaler Hauptbahnhof ist nämlich, da er der kleinste Bahnhof entlang der Talachse in Wuppertal ist (er hat nur 5 Gleise, Barmen, Oberbarmen und Vohwinkel haben jedoch alle mindestens 6 Gleise) nicht gerade die beste Station als Ausgangspunkt für radiale Eisenbahn-Linien. Und möglichst viele Züge zwischen Oberbarmen und Vohwinkel pendeln zu lassen, belastet nur unnötig die Talachse in Wuppertal. Deswegen ist es schon das sinnvollste, Eisenbahnlinien einzurichten, die als Durchmesserlinien durch Wuppertal fahren.
Was die Trasse von Remscheid-Lennep nach Radevormwald betrifft, möchte ich der historischen Wuppertalbahn folgen. Die Strecke verlief früher so. Ich hoffe die nördlich eingezeichnete Route entspricht dieser.

Du könntest die Linie noch über Halver nach Lüdenscheid verlängern. Dort hätte man auch noch Anschlüsse an die RB25 und RB52.
Du hast bereits 2 weitere Vorschläge erstellt, wird dieser hier auch noch mal fertig?
Leider gehen zurzeit viele Vorschläge deswegen unter. Es finden eigentlich nur noch Diskussionen zu Bahnstrecken statt. Ich finde bei nicht fertig gestellten Vorschlägen sollte man mehr durchgreifen.
Ich habe ihn fertiggestellt. Bin mir aber nicht sicher, ob die Nordtrasse der historischen Bahntrasse entspricht. Es ist nun einmal nicht flach in der Gegend, sodass man sich da schon an die alten Trassen halten soll.
Warum hast du zwei Trassen eingezeichnet? Und warum querst du mit der nördlichen zwei mal die Talsperre? Das ließe auch anders lösen?
Das Argument mit der Durchbindung der S28 Richtung Radevormwald auf Grund der beengten Trassenkapazität zieht nicht. Es ist naheliegend die S28 mit der S7 zu verknüpfen. Beide S-Bahnlinien haben in etwa den gleichen Fahrzeugbedarf. Damit entfallen zwei Linien mit Endpunkt Wuppertal Hbf und werden zu einer leistungsfähigen Durchmesserlinie.
Wenn man Radevormwald den Bedarf eines Anschluss an den Schienenverkehr zubilligt, und es kein Bedarf für Güteverkehre gibt, dann sollte eine Zweisystemlösung angestrebt werden. Auf diese Weise kann in den Ortschaften ein Stadtbahnverkehr mit mehr Haltestellen und eine Trassierung entlang der Hauptstrassen realisiert werden. Das würde dann eine recht geradlinige Trasse ergeben, die mit dem Autoverkehr mithalten kann.
Du solltest überlegen ob man nicht gleich bis nach Halver reaktivieren sollte, da man ab hier auf bestehenden Gleisen Lüdenscheid erreichen kann und Richtung Gummersbach umsteigen kann.
Die Idee finde ich sehr gut, das könnte man wunderbar mit meinem Vorschlag Halver-Lüdenscheid verbinden und damit ein bestehendes, momentan für Draisinen genutztes Stück Bahnstrecke vor dem Umbau zum Radweg retten:
https://extern.linieplus.de/proposal/stadtbahn-luedenscheid-halver/
Hallo Volmerswerther und Bahn4Future,
Bahn4Future = „Bahn for Future“ = „Bahn für die Zukunft“ gefällt mir als Pseudonym, denn ich bin schon der Meinung, dass der ÖPNV in Zukunft nur gut funktioniert, wenn er überwiegend schienengebunden ist. Die Schiene prägt sich ja immer gut ein und steht für ein attraktives häufig fahrendes Angebot.
Aber was ich eigentlich sagen wollte: Ihr sprecht von einer Zweisystembahn von Lennep nach Radevormwald. In jüngster Vergangenheit habe ich eine Straßenbahn von Remscheid nach Radevormwald vorgeschlagen. Aufgrund von Höhenentwicklungen kann diese Trasse nur als Straßenbahn gewidmet werden. Wenn man diese mit der Eisenbahnstrecke verbindet, ergäbe das eine Zweisystembahn, die schnurgerade zwischen Lennep und Radevormwald führe. Wäre das in eurem Sinne?
Ich habe hier mal eine Alternative skizziert: Stadtbahn Bergisches Land
Du solltest überlegen ob man nicht gleich bis nach Halver reaktivieren sollte, da man ab hier auf bestehenden Gleisen Lüdenscheid erreichen kann und Richtung Gummersbach umsteigen kann.