Beschreibung des Vorschlags
Ich wollte bei mir eine Bildungslücke in klassischer Literatur füllen und da habe ich mich mit Romeo und Julia beschäftigt. Da ich mich immer stark für den ÖPNV interessiere, kam ich ÖPNV-technisch auf die Idee auch in der Stadt Verona, wo Romeo und Julia beheimatet sind, mal was in Sachen Schienenverkehr vorzuschlagen. Verona ist eine Großstadt mit 260000 EW, erlaubt sich aber trotz der Größe keine Straßenbahn.
Eine solche möchte ich vorschlagen. Sie verbindet die drei wichtigsten Umsteigepunkte Veronas: Hauptbahnhof (ital. Stazione FS, gemeint ist der Bahnhof Verona Porta Nuova), Arena an der Piazza Bra und das Ospedale Maggiore. Bei der Wahl des Korridors habe ich den der Buslinien 21 und 22 gewählt, sowie mich ein wenig an den Einwohnerzahlen orientiert. Die Korridore Ospedale Maggiore – Stazione FS und Arena – Stazione FS, welche zwischen dem Hauptbahnhof und der via Roma in nicht gerade großem Abstand zu einander parallel verlaufen, sind die dichtesten Buskorridore im ganzen Netz. Des Weiteren binden die Linien 21 und 22 Veronas 13000-EW-reichen Stadtteil Borgo Trento, den 29000 EW-reichen Stadtteil Borgo Roma und den 25000-EW-reichen Vorort San Giovanni Lupatoto, der derzeit nicht durch die Schiene erschlossen ist. Ich denke mir daher, dass die Linie 21 und 22 durchaus zu den Bussen mit sehr hohem Auslastungsgrad gehören müssen und daher schon Straßenbahnwürdig sind. Durch Borgo Roma ist die Straßenbahnstrecke so trassiert, dass sie das Policlinico „Giambattista Rossi“ – sehr großes Stadtkrankenhaus, das auch Lehrkrankenhaus zu sein scheint – und den ans Policlinico angrenzenden Universitätscampus erschließt.
An den Endstellen sehe ich Wendeschleifen vor, sodass auch ein Einrichtungsbetrieb möglich ist.
