Beschreibung des Vorschlags
Am Sonntag wird der neue überregionale Flughafenexpress in Betrieb genommen. Dieser soll im Stundentakt Regensburg mit dem Münchner Flughafen verbinden.
Jedoch soll er nicht zum Münchner Hauptbahnhof weiterfahren. Dabei wäre das gar nicht mal so verkehrt, da die Fahrzeuge auf den Flughafenverekehr ausgerichtet sind und so eine gute Alternative zur S-Bahn darstellen würden. Außerdem würden mit dem Regionalexpress vielleicht auch mehr Menschen zum Flughafen fahren, da eine S-Bahn bei vielen mit langsam assoziert wird. Die Fahrtzeit wird wahrscheinlich geringfügig niedriger sein.
Der ÜFEX soll dabei, die Strecke der S8 bedienen, da die Strecke der S1 schon stark ausgelastet zu sein scheint. Dabei wird auch in Ismaning und Unterföhring gehalten, welche so eine schnellere Verbindung nach München bekommen. Hinter Daglfing gibt es eine neue Ausfädlung auf die Fernbahn, welche auch die einzige nötige größere Investition darstellt. Es ist aber auch möglich über Weichen im Bereich der Tramstation Riedenburger Straße zu fahren.Jedoch muss dabei ein Gegengleis gekreuzt werden.
Nach dem Halt in München-Ost wird zum Hbf gefahren. Da müsste man schauen, wo noch eine Bahnsteigkante für den ÜFEX ist. Alternativ kann man auch durch den geplanten zweiten Stammstreckentunnel fahren.

Grundsätzlich keine schlechte Idee, ich sehe da aber ein paar Schwierigkeiten:
Das nur mal so zum drüber nachdenken, soll nicht heißen, dass ich den Vorschlag schlecht finde.
Danke für den Kommentar.
1. Das mit der Bahnsteighöhe ist dann so. Es gibt ja genug Stationen, wo man dieses 76er zu 96er Loch überwinden muss. Auch im Flughafenbahnhof muss man ja derzeit schon diese Hürde überwinden. Und wer von Ismaning oder Unterföhring barrierefrei weg will, kann ja immer noch die S-Bahnen nehmen.
2. Ich denke mal der Fahrzeitenunterschied zwischen Flughafen und Daglfing wäre jetzt nicht so wahnsinnig groß. Der Trassenfinder gibt für Flughafen-Daglfing 17 Minuten an und mit der S-Bahn dauert es 24 Minuten. Wenn man nun die beiden Halte aufschlägt, ist man bei einem Fahrzeitunterschied von 3 Minuten. Da reicht es 7-8 Minuten nach der S-Bahn loszufahren und es wird so gut, wie keine Konflikte geben.
3. Dafür hab ich die Verlängerung auch gedacht. Die Leute, die aus der Münchner Innenstadt zum Flughafen wollen, können dann diesen Zug nutzen. Außerdem ist die Linie auch für die Anlieger von Ismaning und Unterföhring intressant, welcher schneller und bequermer nach München Hbf kommen. Unterföhring hat auch mehere große TV-Studios.
An sich wäre diese Verlängerung nur temporär interessant, da nach Fertigstellung der 2. Stammstrecke und dem viergleisigen Ausbau bis Unterföhring (vergiss nicht, dass dort auch noch nicht unerheblicher Güterverkehr vom/zum Nordring rollt) eh eine Expresslinie zum Flughafen geführt wird. Gut, Ismaning und Unterföhring haben so keine überregionale Anbindung, aber das Rein-Raus beim Flughafen zwischen zwei zum 10er-Takt überlappenden S-Bahnen samt dem Bf. Besucherpark ohne Überholmöglichkeit sind fahrplanmäßig eh problematisch. Für die kurzen Zeiten lohnen sich die Überwerfungen bei Zamdorf nicht wirklich. Die Weichennnutzung am Leuchtenbergring ist schwierig, da Fahrstraßenauschlüsse in den Gegengleisen, bei zu kreuzenden Mühldorfer Strecke, Zufahrt zum Ubf München-Riem nicht unproblematisch.
Zudem ist zu erwarten, dass irgendwann mit dem Erdinger Ringschluss der ÜFEX mindestens bis Dorfen oder Mühldorf verlängert wird.
Noch was zum innerstädtischen Abschnitt: am Hbf hättest zu zumindest auf dem Holzkirchner Flügel mehr als genug Platz, die Situation ist entspannt. Der Südring ist dafür eine ziemlich entspannte (und volle) Stadtrundfahrt, zeitlich auch nicht im Vergleich zur Stammstrecke attraktiv.
Wenn es dann eine Expresslinie geben soll, wäre diese Linie natürlich obsolet. Dann könntest du es als Vorschlag für zusätzliche Halte in Unterföhring und Ismaning betrachten.