Verlängerung U-Bahn Serfaus bis Fiss

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Beschreibung des Vorschlags

Serfaus verfügt über eine 1,3 km langen Untergrund-Luftkissenbahn. Mit dieser werden stündlich bis zu 3.000 Passagiere befördert, überwiegend Touristen, aber auch Anwohner, denn in der Hauptsaison ist der Ort für PKWs gesperrt. Die Fahrt mit der U-Bahn ist kostenlos, lediglich für das Parken zahlen Touristen 6 € am Tag, wobei das Parken bis zu 120 Minuten (z. B. für Dienstleister) kostenlos ist.

Ich schlage vor, die „U-Bahn“ bis Fiss zu verlängern. Durch den Tunnel kann der große Höhenunterschied mühelos überwunden werden. Die Mittelschule liegt z. B. 40 m höher als die Kirche (alleine die Treppe zum Raschleweg überwindet 15 m Höhenunterschied), die Kirche noch mal 40 m höher als die Talstation zum Poschilift. Die Shuttlebusse zu den Fisser Höfen, die in der Saison im 15-Minuten-Takt unterwegs sind, verkehren dann nur noch zwischen Fiss Waldbahn und Fisser Höfe mit Umsteigemöglichkeit an der Haltestelle Fiss Mittelschule.

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11 Kommentare zu “Verlängerung U-Bahn Serfaus bis Fiss

  1. Hallo,

    Weil zu viele Menschen dazu tendierten, mit ihrem privaten Kfz auch den letzten Kilometer zum Zwischenziel, den Bergbahntalstationen, vorzufahren, obwohl die Serfauser Dorfstraße eine Sackgasse ist, kam es vor allem während der Wintersaison immer wieder zu Autostaus, die die Lebensqualität für Einwohner und Touristen stark beeinträchtigten.

    Man hat die U-Bahn gebaut um den Ort (technisch:Luftkissenbahn, rechtlich:Standseilbahn) autofrei zu halten.

    Deine U-Bahn bindet die großen Lifte nicht an.

    Die einzige sinnvolle verlängerung, wäre eine komplett ins Tal zur Bundestraße. Dort könnte man Parkplätze bauen. Dann gäbe es in Fiss keinen Durchgangsverkehr mehr. Insgesamt wird die Fahrzeit deutlich kürzer. Man braucht mit dem Auto heute 13 Minuten um den Berg hoch zu kommen. Die Bahn brächte deutlich weniger.

    Vg Geomaus007

    1. Dafür würde ich die Seilbahn von Stuboy nehmen. Diese würde dann zwischen St. Christina (wo ein großer Parkplatz an der Bundesstraße gebaut werden sollte) und Fiss Mittelschule verkehren. An der Mittelschule kann dann in den Shuttlebus sowie meine U-Bahn umgestiegen werden.

      1. großen Kreiskehre über der Inn

        Kehre? Ich würde das ganze halt als Stumpfgleis enden lassen. Eine Brücke über den Inn ist notwendig. Diese hat bereits eine Steigung. Der Rest wird wohl nur im Tunnel möglich sein. Fiss wir bei dieser Idee nicht erreicht. Es ist dann halt die Verbindung von Sankt Christina mit Serfaus

        1. Die Kehre ist zur Überwindung des Höhenunterschiedes notwendig. Dadurch verlängert sich die Strecke und im Gegenzug dazu sinkt die Steigung relativ zur Streckenlänge. Auch bei einer Luftkissenbahn wäre das erforderlich. Das hat nichts mit dem Streckenende zu tun. Wie du unschwer erkennen kannst, sind auch für den Straßenverkehr mehrere Kehren notwendig (dort spricht man von sogenannten Serpentinen).

  2. So sinnvoll eine Bahnverbindung von Serfaus nach Fiss oder besser ins Tal nach Sankt Christina auch wäre, als Verlängerung der bestehenden Bahn ist das nicht machbar. Die U-Bahn Serfaus besteht aus einem einzigen Fahrzeug, das zwischen den Endhaltestellen pendelt. Jede Verlängerung der Strecke hätte seltenere Taktung, somit Kapazitätsminderung zur Folge. Neue Strecken können nur auf getrennter Trasse verwirklicht werden mit dem Zwang zum Umstieg.

      1. Zwei“gleis“iger Ausbau in einem engen Dorf, in dem schon der Bau des einen Tunnels eine Herausforderung darstellte? Die Bewohner werden eine solche Belastung schwerlich akzeptieren.  Technisch ohnehin nur mit völliger Systemänderung denkbar, aber nicht machbar. Der Tunnel hat keine ausreichende Höhe, um auf Schienenbetrieb und Zugseil unter dem Wagen umzustellen, was wiederum für Weichenbetrieb erforderlich ist. Die gegenwärtige Technik mit seitlichem Zugseil ist mit Weichen nicht kompatibel.

  3. Ich finde die Idee der Verlängerung grundsätzlich sehr gut, stimme aber der vorherig genannten Kritik an der schwierigen Umsetzbarkeit aufgrund der Luftkissenbauart natürlich zu. Deshalb meine Idee, den Tunnelboden absenken und am Ortsrand einen Kreuzungsbahnhof zu errichten, sodass die Bahn auf einen schienengebundenen U-Bahn-Betrieb umgestellt werden kann. Dann könnte auch hinter Fiss eine teilweise überirdische Verlängerung über Ladis bis in das Tal nach Prutz dargestellt werden, von wo aus entweder über einen Schnellbus oder über eine Streckenreaktivierung nach Landeck-Zarms eine Verbindung an den Fernverkehr sichergestellt werden kann.

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