Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Bruchköbel ist die einzige größere Stadt in einem Umkreis von 20 km um Frankfurt, die nicht direkt mit dieser Stadt verbunden ist.Mit mehr als 20000 Einwohnern ist sie bedeutend genug, um eine Direktverbing zu rechtfertigen, was auch die Fahrzeit verkürzen würde. Ich schlage deshalb vor, die halbstündliche S9 von Hanau nach Bruchköbel zu verlängern.

In den Linienverlauf gehören auch Haltestellen!
Korrigiert
Sinnvoller wäre es, für die Züge der Main-Spessart-Bahn einen Tunnel von Hanau Hbf bis Südlich Großauheim zu bauen und die S8/S9 auf den entbehrlichen Gleisen bis Großauheim zu verlängern.
Bruchköbel hat mehr Einwohner als Großauheim, demnach macht eine Verlängerung nach Bruchköbel mehr Sinn. Zudem hat Großauheim bereits eine Direktverbindung nach Frankfurt, im Gegensatz zu Bruchköbel.
Den RB Hanau-Friedberg kannst du aber ohnehin nicht ergänzen. Da wären zwei unterschiedliche Bahnsteighöhen in Bruchköbel unwirtschaftlich.
In Großauheim hingegen besteht ohnehin Handlungsbedarf, die ICE-Durchfahrt mit Bahnübergang für die Züge Frankfurt-Nürnberg ist ein Anachronismus. Es braucht sowieso mehr Gleise. Da kann man also Vorteile für schnellere Züge der Main-Spessart-Bahn mit Vorteilen für die Großauheimer kombinieren. Südlich Großauheim, wenn die Schnellzüge aus dem Großauheim-Tunnel an die bestehende oberirdische Strecke anschließen, ist ein weiteres S-Bahn-Gleispaar bis zu dem wohl sinnvollen Endpunkt Großkrotzenburg platztechnisch machbar. Auch ein zweiter Halt in Großauheim für die S-Bahn, am im Bau befindlichen Rechenzentrum, wäre sinnvoll, an der Kreuzung zur Depotstraße und nicht allzu weit weg von der Waldsiedlung entfernt.
Ist die Frage, wie man von den S-Bahngleisen im äußersten Osten zur Main-Spessart-Bahn im Westen kommt. Aktuell gibt es keine Fahrstraße zwischen den beiden Strecken (die, wenn es sie gäbe, den gesamten Bahnhof queren müsste).
Dafür bräuchte es eine Lösung, das stimmt. Da aufgrund der Hellentalbrücke ein oberirdisches Überwerfungsbauwerk schwierig werden dürfte, müsste die S-Bahn wohl das nahezu gesamte östliche Gleisvorfeld unterqueren. Müsste überprüft werden, ob das wirtschaftlich ist, wobei es für die gesamte Main-Spessart-Bahn/Strecke Hanau-Aschaffenburg eine gesamtheitliche Planung braucht.
ohnehin nicht ersetzen, sollte es im ersten Satz heißen.
Problematisch ist die notwendige Kreuzung der Kinzigtalbahn, die so betrieblich nicht machbar sein wird. Die Nordmainische S-Bahn wird auch auf der östlichen Seite enden, also gleiches Problem. Die RB49 aus Richtung Bruchköbel endet aktuell an Gleis 9, einem Stumpfgleis. Weiterführung ist hier nicht möglich.
Es gibt immer mal wieder Überlegungen, die S-Bahn nach Wolfgang zu verlängern. Da könnte man mal schauen, wo es da hakt, die Problematiken werden wahrscheinlich ähnlich sein.
Bruchköbel ist zweigleisig ohne Ausweichgleise und als Endhaltestelle denkbar schlecht geeignet. Ohne Ausbau müsste bis mindestens Nidderau verlängert werden, was sowieso sinnvoll ist zwecks Umsteigemöglichkeiten.
Man sollte ebenfalls beachten, dass auf der Strecke viel Güterverkehr stattfindet, der Frankfurt umfährt. Mit der halbstündlichen RB49 zusammen entstünde ein T15 auf dem Abschnitt, der entweder extrem verspätungsanfällig wird oder nicht mehr viel anderen Verkehr zulässt. Apropos Verspätung, die S9 ist im Berufsverkehr oft hintendran, da wäre zu beachten, wie sich das auf die anderen Züge auswirkt.
Insgesamt würde ich davon ausgehen, dass ohne Infrastrukturänderungen (insbesondere separate Führung für die S-Bahn und eigene Gleise) keine Fortführung Richtung Bruchköbel realistisch ist. Je nachdem, wie die Planung bei Wolfgang aussieht, evtl. an der Kinzig entlang oder unter Lamboy durch.