13 Kommentare zu “Verlängerung des RE42 nach Rheine (Neuer RE Essen – Münster – Greven – Emsdetten – Rheine)

  1. Sehr gut ausgearbeiteter Vorschlag! Auch als Ortsunkundiger kann ich die Begründung nachvollziehen und die Fragen, die mir einfielen, wurden alle beantwortet, insbesondere den Abschnitt Komplikationen fand ich gut, der fehlt gewöhnlich 🙂

    Mit der ausführlichen Beschreibung des Ist-Zustandes sowie der Idee scheint mir der Vorschlag sinnvoll und umsetzbar zu sein. Ich teile die Einschätzung zu den Verstärkerzügen.

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar,

      Schön, dass du meine Einschätzung teilen kannst.

      Ich habe den Abschnitt Komplikationen nun ebenfalls nochmal um einige Lösungsvorschläge ergänzt. Ebenfalls ist der Abschnitt Linienauswahl neu. Ich habe diese Passagen noch abgeändert, um mehr Transparenz in meine Gedanken zur Linie zu schaffen. Ich dachte mir: Falls die Verlängerung irgendwann mal realistisch in die Umsetzung käme, möchte man bestimmt noch wissen, warum ich genau diese Linie genommen habe. Vielleicht kannst du dir die Passagen nochmal durchlesen und deine Meinung abgeben. Ich hoffe es ist nicht zu viel geworden. Danke

      1. Ich find’s toll, dass du dir so viele Gedanken dazu machst.

        Bei den Komplikationen würde ich im Sinne von LiniePlus vorschlagen, eine Lösung für diesen Vorschlag zu benennen. Die anderen Ansätze können drin bleiben und wie bei der Linienauswahl verglichen werden, nur sollte ein Vorschlag ein einziges Gesamtkonzept beinhalten. Ist ein bisschen doof, dass man Varianten nicht wirklich darstellen kann, aber an dieser Stelle sollte das, glaube ich, kein Problem sein.
        Wenn du zwischen den 3 Möglichkeiten keinen großartigen Unterschied siehst, könntest du das natürlich dazuschreiben. Zu viel wird’s erst, wenn du anfängst, dich zu wiederholen, aber das sehe ich hier noch nicht.

        1. Ich habe mich alternativ jetzt dafür entscheiden, nur noch eine Lösung für das Problem darzustellen. So ist der Text nochmal übersichtlicher und die, meiner Meinung nach, beste Option bleibt. Vielen Dank für deine Mithilfe.

  2. Hi

    Ein sehr gut ausgearbeiteter Vorschlag. Super, dass du erklärst, warum sich genau diese Linie gut dafür eignet.

    Ich hab aber leider noch nicht ganz verstanden, warum genau die Strecke Rheine – Münster mehr Verkehr braucht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das nicht ganz stimmt. Eigentlich ist nur die Rb65 überfüllt, der Re7 und vor allem der Re15 sind auf der Strecke nicht so voll. Das könnte z.B. daran liegen, dass diese nicht in Zentrum Nord, Sprakel, Reckenfeld und Mesum halten.

    LG!

    1. Hi,

      Danke für dein Feedback. Ich bin Pendler auf dieser Strecke und bin meistens entweder mit dem RE15 um 6:55, der RB65 um 7:24, oder dem RE7 um 7:33 morgens in Münster. Der RE15 ist dabei jeden einzelnen Tag voll. In Greven sind meiner Erfahrung nach keine Sitzplätze mehr Verfügbar. Auch wenn der Zug planmäßig Zweiteilig ist. Oft ist es auch so voll, dass sich einige Fahrgäste nicht mehr an den Haltestangen festhalten können. Vor allem, wenn der Zug nur einteilig ist. Die RB65 danach ist planmäßig mit 3x dreiteiligen Flirt Wagen ausgestattet. Also insgesamt 9 Wagen. Wenn diese 9 Wagen zum Einsatz kommen, ist das oft ausreichend. Auch wenn Leute, die in Sprakel einsteigen, stehen müssen. Oft kommt es aber dazu, dass nicht alle 3 Wagen eingesetzt werden. Dann wird es voll. Außerdem liegen zwischen den 2 Zügen 30 Minuten Abstand. Das könnte flexibler sein. Der RE7 danach ist von der Kapazität ausreichend.

      Nachmittags sehe ich das in Gegenrichtung ähnlich. Der RE7 hat dort auch eine volle Auslastung aber wer sich anstrengt, findet noch Sitzplätze. Der ist meines Empfindens nach hauptsächlich leer, wenn er so viel Verspätung hat, dass die RB65 vor dem RE7 in Münster abfahren kann. Dann, und auch so schon, ist die RB65 voll. Der RE15 ist meines Empfindens nach immer voll. Wer erst 2-3 Minuten vor Abfahrt einsteigt, findet eigentlich keinen Platz mehr, egal wo. Auch bei Events am Wochenende sind die Züge oft sehr voll, unter anderem weil der RE7 zweistündlich fährt.

      Aber genau dann, wenn du feststellst, dass die RB65 überfüllt ist, sollte es doch Sinn ergeben, einen weiteren Zug zu haben, der an allen Zwischenstationen hält, oder nicht?

      Also für mich ist diese Verbindung im ÖPNV in der HVZ zwingend notwendig. Am Wochenende ist es mehr ein Wunsch und eine tolle Addition für die Region.

      1. Ich könnte mir, als Ergänzung, auch eine zweistündliche Verlängerung am Wochenende vorstellen. Aktuell fährt der RE7 immer in der geraden Stunde um :24 von Münster nach Rheine. Am Wochenende könnte man den Langtakt des RE42, also Mönchengladbach – Münster, nach Rheine verlängern, damit die Abfahrt jede ungerade Stunde um :24 erfolgen kann. Somit wechseln sich die Linien stündlich ab, was auch ganz Interessant wäre. Allerdings hat dieser Langtakt oft eine hohe Verspätung, im Gegensatz zum Kurztakt Essen – Münster. Deshalb wäre das wahrscheinlich wiederum uninteressant. Außerdem müssten stündlich neue Züge in Münster bereitgestellt werden und können nicht einfach wenden.

        1. Ich würde ganz einfach sagen dass eine dauerhafte weiterführung nach Rheine absolut sinnvoll ist. Es braucht keine abgespeckte Version mit nur in HVZ oder nur am WE alle zwei Stunden. Wenn in den ÖPNV investiert werden soll, dann bitte sinnvoll – und das ist es hier mit nur einem Kurs mehr entlastet man die Strecke Münster – Rheine, die ich aus meiner Erfahrung (vielleicht 4-5Mal, aber trotzdem habe ich einen Eindruck) oft sehr überlastet ist. Und da ist es wahrscheinlich für Menschen an der Strecke einfacher mit einer festen Abfahrtszeit zu rechnen anstatt zu checken ob es doch schon 15 oder erst 14 Uhr ist und der nicht fährt.

          1. Danke für dein Feedback,

            Ich finde auch, dass man gut einen Stundentakt machen kann. Vor allem weil die Investitionen nicht wirklich hoch sind. Man benötigt nur einen weiteren Umlauf und keine Infrastrukturmaßnahmen, die viel Geld kosten und erreicht eine deutliche Verbesserung für den ÖPNV im Münsterland.

            Zusätzlich muss man sich mal fragen, ab wie viel Auslastung so eine Verbindung sinnvoll ist. Für mich sollte das Ziel sein, dass alle Menschen, die im Zug sitzen möchten, auch sitzen können und relativ flexibel abfahren können. Man kann diese Verbindung meiner Meinung nach schwierig ablehnen, mit der Begründung, dass die meisten Leute ja noch gerade so in den Zug passen, auch wenn sie stehen müssen. Auf diesem Standard müssen wir uns nicht bewegen, deshalb diese Verbindung. Ich hoffe mein Kommentar war jetzt nochmal verständlich.

      2. Hi

        Danke für deine Antwort. Zufälligerweise war ich selber am Wochenende nochmal unterwegs und hab da gemerkt, dass du tatsächlich Recht hast. Somit hätte man insgesamt 5,5 Regionalzüge in der Hvz und 4,5 außerhelb dieser. Das erscheint zwar ein wenig zu viel, aber mittlerweile denke ich auch, dass die Strecke das braucht. Sie wird ja kaum vom Fernverkehr befahren und ist zweigleisig, also denke ich, dass da auch infrastrukturell nicht im Weg steht.

        Liebe Grüße aus Münster!

        1. Moin,

          Danke für deine Antwort. Nach meiner Rechnung sind es in der HVZ 4,33.. Regionalzüge in der Stunde (1x RE15, 1x RE7, 1x RE42/RE45, Alle 3 Stunden 2x RB65, ansonsten 1x) und am Wochenende bzw. außerhalb der HVZ 3,5 Züge (1x RE15, 1x RE42/45, 1x RB65, Alle 2 Stunden 1x RE7). In Anbetracht dieser Zahlen wirkt es auch gar nicht mehr so viel. Wenn die Eurobahn ihr Personalproblem beheben können würde, wären es 5 Züge in der HVZ.

          Infrastrukturell sehe ich auf freier Strecke auch keine Komplikationen. Nur der Hauptbahnhof Münster könnte problematisch werden. Aber auch nur im Verspätungsfall. Dafür sind im Fahrplan aber auch kleine Puffer eingeplant.

          Grüße zurück aus Münster 🙂

  3. Update 10.10.25

    Inzwischen hat die Eurobahn ein Hochlaufkonzept gestartet, bei dem 6 zusätzliche Fahrten im Berufsverkehr stattfinden. Diese finden aktuell allerdings nur morgens statt. Dies führt allerdings zu erheblichen Komplikationen und macht die Situation meiner Meinung nach bisher sogar schlechter.

    Nun gibt es zum Beispiel eine weitere RB65 von Rheine nach Münster, die um 6:51 in Münster ankommt. Dies entlastet aktuell den nachfolgenden RE15, der 5 Minuten später in Münster eintrifft, sodass bereits dort positive Effekte zu spüren sind. Zu diesem Effekt kann es außerdem auch kommen, weil National Express ebenfalls ein Hochlaufkonzept gestartet hat und ein RE7 bereits um 6:33 in Münster ankommt. Also eine Verdopplung der Züge, die zwischen 6:25 und 6:55 in Münster ankommen.

    Nun zum Problem: Dadurch, dass die Eurobahn weitere Züge einsetzt, fehlen die Wagen an anderen Stellen. Zum Beispiel bei der RB65, die um 7:24 in Münster ankommen soll. Die, meiner Erfahrung nach, meist ausgelastete Verbindung des Tages. Diese ist bisher mit 3×3 Flirt gefahren, welche auch voll ausgelastet waren. Seit dem Start des Hochlaufkonzeptes fahrt dieser Zug nur noch mit 2×3 Wagen. Im DB Navigator kam auch an keinem Tag bisher die Meldung, dass einige Wagen fehlen. Also scheint dies erstmal Planmäßig zu sein. Diese 2 Wagen sind täglich maßlos überfüllt. Außerdem kommt es dadurch zu deutlich längeren Haltezeiten und Verspätungen von bis zu 10 Minuten. Dadurch verspäten sich natürlich auch Folgezüge. Hier sind die Ankunftszeiten des Zuges RB65 (52309) dieser Woche (Planmäßige Ankunft: 7:24): Mo 7:34, Di 7:31, Mi 7:33, Do 7:31, Fr 7:47 (Quelle: Bahn.expert). An den Fahrtzeiten lässt sich auch gut erkennen, dass an jedem Haltepunkt ab Greven im Durchschnitt 2-3 Minuten gehalten werden musste, weil der Zug viel zu voll war.

    Deshalb die diese zusätzliche Linie mit einer Verbindung mit Ankunft um 7:08 in Münster eine notwendige Ergänzung.

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