Beschreibung des Vorschlags
Hintergrund & aktuelle Situation:
- Die RB65 fährt aktuell (fast) stündlich von Münster nach Rheine und zurück. In Rheine muss sie aber 45 Minuten auf die Rückfahrt warten und fährt somit erstmal in die Abstellung.
- Mein Gedanke war, dass man diese 45 Minuten auch besser verplanen könnte und somit neue Ziele ansteuern könnte.
- Zuerst dachte ich an eine Verlängerung nach Lingen, da diese 50.000 Einwohner-Stadt nur eine Stündliche RE-Verbindung hat. Allerdings würde dies einen weiteren Umlauf bedeuten. Außerdem soll der RE15 zwischen Rheine und Emden in Zukunft halbstündlich verkehren.
- Somit blieb noch eine Verlängerung in Richtung Westen. Als Endbahnhof habe ich Bad Bentheim gewählt, weil hier ein zusätzliches Gleis zum wenden existiert und eine perfekte Zeit von 10 Minuten zum wenden entstehen würde.
- Über die aktuelle Auslastung auf der Strecke bin ich leider nicht aufgeklärt. Vielleicht kann das jemand in den Kommentaren ergänzen.
- Im Nachgang habe ich gerade diesen Artikel zu einer Verlängerung nach Neuenhaus entdeckt. Das hier ist quasi nur die verkürzte Version nach Bad Bentheim. Ich halte meine Version für etwas realistischer umsetzbar und besser mit dem aktuellen Fahrplan kombinierbar. Langsfrastig kann man aber gerne über eine Verlängerung nach Neuenhaus oder sogar Emmen nachdenken.
Fahrplan:
| Münster (Westf) Hbf ab: | :35 | Bad Bentheim ab: | :35 | |
| Münster Zentrum Nord | :39 | Schüttorf | :39 | |
| Münster-Sprakel | :43 | Salzbergen | :44 | |
| Greven | :47 | Rheine an: | :51 | |
| Reckenfeld | :51 | Rheine ab: | :53 | |
| Emsdetten | :55 | Rheine-Mesum | :58 | |
| Rheine-Mesum | :00 | Emsdetten | :02 | |
| Rheine an: | :08 | Reckenfeld | :06 | |
| Rheine ab: | :10 | Greven | :10 | |
| Salzbergen | :16 | Münster-Sprakel | :14 | |
| Schüttorf | :22 | Münster Zentrum Nord | :19 | |
| Bad Bentheim an ab: | :25 | Münster (Westf) Hbf an: | :24 |
Sonstige Informationen:
Der Zug soll stündlich bis Betriebsschluss bis Bad Bentheim verlängert werden.
Die Verstärkerzüge in der HVZ zwischen Münster und Rheine sollen nicht verlängert werden. Zu der angepeilten Zeit fährt bereits die RB61 zwischen Rheine und Bad Bentheim. Die Verstärkerzüge sollen und in Rheine oder Münster abgestellt werden.
Maßnahmen zur Umsetzung:
- Es sind keine infrastrukturellen Maßnahmen notwendig.
Vorteile:
- Keine infrastrukturellen Maßnahmen nötig. (Alle Gleise und Weichen liegen bereits)
- Schnellere Verbindung von Bad Bentheim und Schüttorf nach Münster (10 Minuten)
- Nun 2x in der Stunde von Bad Bentheim, Schüttorf und (3x Salzbergen) nach Rheine oder Münster, und zurück
- Bei hoher Verspätung kann auch an jedem Bahnhof zwischen Rheine und Bad Bentheim gewendet werden.
- Freie Strecke, da wie oben beschrieben zu dem Zeitpunkt weder Nah- noch Fernverkehr auf der Strecke befindet. (Güterverkehr nicht betrachtet)
- In Bad Bentheim kann ohne Probleme auf Gleis 3 gewendet werden.
- Höhere Kapazität auf der Strecke Bad Bentheim – Rheine
- Es muss kein zusätzliches Fahrzeug und Personal eingesetzt werden
Nachteile:
- Keine (Gerne in den Kommentaren ergänzen)
Komplikationen:
- Keine (Gerne in den Kommentaren ergänzen)
Zukunftsaussichten:
- Im Zielnetz 2040 ist diese Verbindung aktuell nicht verankert.
- Diese RB-Linie soll langfristig (eventuell nach einem Testzeitraum) in das Nahverkehrsnetz aufgenommen werden.
- Langfristig könnte diese Verbindung auch in das Netz der S-Bahn Münsterland eingearbeitet werden. Wenn der Zug als S-Bahn verkehrt, sollte er auch in MS-Nordkreuz (Noch in Planung) und MS-Coerde (Noch in Planung) halten.
Zuletzt bearbeitet am: 20.07.25 (23:00)

Das halte ich für eine gute Idee. Als ich dort gelebt habe schien die RB65 nie zu voll, also sollte das gehen 🙂
Die größeren Städte (Greven, Emsdetten, Rheine) werden ja außerdem vom RE7/RE15 angefahren.
Was die Linie gleichzeitig deutlich Verspätungsanfälliger macht. Und deswegen würden Probleme entstehen wie:
Wenn man eine Linie verlängert, dann entweder richtig oder gar nicht. Ein „manchmal fährt der Zug, manchmal nicht“ ist fast schlimmer als gar kein Zug.
Eine Standzeit von 45min ist tatsächlich sehr lang, aber an beiden Endbahnhöfen nur 10 Minuten erscheint mir ebenfalls als nicht sehr reichlich, auch außerhalb der größten Verspätungsquellen wie dem Ruhrgebiet. Salzbergen hat 4 Bahnsteige, könnte man dort eventuell wenden, bspw. am nordöstlichsten Bahnsteig? Damit hätte man die unnötig hohe Standzeit etwas reduziert, würde diese aber auch nicht auf recht knappe 10 Minuten schrumpfen.
Danke für deinen Beitrag.
Salzbergen ergibt infrastrukturell als Endpunkt auf jeden Fall Sinn, da dort genügend Gleise zum Wenden sind. Allerdings werden in Salzbergen nur ca. 8000 Einwohner bedient. Da müsste man den Mehrwert nochmal abschätzen.
Allerdings finde ich persönlich den Mehrwert größer für Bad Bentheim diesen Zug überhaupt zu haben, im Hintergrund, dass er bei zu hoher Verspätung mal ausfallen kann, als das der Zug garnicht existiert.
Wenn man allerdings eine längere Standzeit an mindestens einem Endbahnhof vorraussetzen möchte bleiben nur die Optionen Rheine oder Salzbergen.