Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
An dieser stelle habe ich die U35 ab Schlpß Strünede über Reclinghausen nach Dortmund Brechten Verlängert. Auf der anderen Seite habe ich die U35 bis nach Langendreer über witten erlängert. DIese Verlängerung ist rein fiktiv und beruht auf keinelei reeler Planung.

Von der Ruhr-Uni nach Witten keine schlechte Idee, aber ich glaube zwischen Witten und Langendreer sollte doch besser die Straßenbahn fahren. Die U35 von der Ruhr-Uni zum Bahnhof Langendreer ist zwar sinnvoll, jedoch auf direkterem Wege entlang der Buslinie 372.
Zum Nordast: Gut, die Idee, Datteln und Oer-Erkenschwick anzubinden ist nicht verkehrt. Man sollte aber einen sinnigen Brechpunkt mit der U41 der Stadtbahn Dortmund finden.
Interessant am Wittener Bereich finde ich, dass die Bahn über das neue Gewerbegebiet Drei Könige geführt wird, was diesem eine gute ÖPNV-Anbindung bringen dürfte.
Du verlässt die Trasse der heutigen Straßenbahn im Bereich der (H) Friedrich-List-Straße. Warum? Bzw. willst du oberirdisch oder unterirdisch zum Hauptbahnhof kommen? Kostenmäßig günstig wäre ja die oberirdische Führung und die Wegnahme eines/zweier DB-Gleise(s) im Hauptbahnhof. Man könnte im Bahnhof perfekt in Züge umsteigen, während die Stadtbahn südlich des Bahnhofs wohl doch abtauchen müsste, wenn sie weiter durch Witten geführt werden sollte.
Du führst die Linie dann zum Saalbau. Warum das? Es gibt da kaum Fahrgäste.
Nach deinem Schlenker erreichst du an der (H) Rathaus wieder die Straßenbahnstrecke. Willst du diese abschaffen und eine U-Bahn unter die Straßen bauen oder soll die Stadtbahn ähnlich der U11 in Gelsenkirchen als Hochflurstraßenbahn im normalen Straßenverkehr mitschwimmen? Da zwischen (H) Rathaus und (H) Papenholz und auch im Bereich von Langendreer der Platz für eine vom MIV abgetrennte oberirdische Führung der Bahn fehlt, wäre das für eine neue ÖPNV-Strecke verkehrstechnisch eine unschöne Lösung, ganz zu schweigen von den städtebaulich unattraktiven Hochflurhaltestellen in den Straßen, die diese Lösung bräuchte.
Ich schließe mich da Tramfreund94 an, wenn er sagt, dass die U35 besser entlang der Universitätsstraße zu einem S-Bahnhof gebaut werden sollte. Ich würde dazu jedoch den Bahnhof Langendreer-West präferieren, denn der Bahnhof Langendreer (S) ist durch die neue Straßenbahn in Langendreer gut angebunden, auch wenn eine direkte Relation (also ein und das selbe Fahrzeug für die Strecke) Langendreer (S) – Ruhr-Universität wünschenswert wäre. (Nur falls jemand es nicht weiß: Stadtbahn und Straßenbahn sind zueinander inkompatibel. Man kann sie nicht verbinden.)
Übrigens: Es gab ja zur Entwicklungszeit der Stadtbahn Rhein-Ruhr genau jene Idee, die Stadtbahn in Heven entlang der heutigen Straßenbahntrasse und irgendwo dann unterirdisch zum Hauptbahnhof zu führen. Selbst eine unterirdische Weiterführung unter der Fußgängerzone war angedacht. Leider ist Witten bald aus der Stadtbahnentwicklungsgesellschaft ausgestiegen und zurück blieb nur der (aus Wittener Sicht) unattraktive Torso der U35 und die (fahrzeittechnisch) generell schlechte ÖPNV-Anbindung zwischen Witten und der Ruhr-Universität.
Die U35 ist in Bochum heute ein voller Erfolg (3-Minuten-Takt mit 60-Meter-Zügen). Man stelle sich vor, man hätte sie bis nach Witten gebaut. Wie würde der ÖPNV wohl heute aussehen? Wie hoch oder niedrig läge wohl der Modalsplit in Witten?