6 Kommentare zu “NRW (Oberhausen-Essen): Verlängerung des RB36 auf das Gelände der UNESCO Weltkulturerbe Zeche Zollverein

  1. Auch dieses sieht mir nach einer touristisch sinnvollen Sache aus. Ich würde dazu zunächst am Wochenende die Züge verlängern.

    Wenn man noch einen Schritt weiter gehen will, könnte man die vorhandene Trasse nutzen und durch den Gelsenkirchener Süden nach Essen-Kray Nord fahren.

    1. Hallo Fabi,
      dies wäre ebenfalls möglich, jedoch wäre eine Verlängerung nach Essen-Kray Nord mit wesentlich höheren Kosten verbunden, da eine neue Verbindungskurve erbaut werden müsste beziehungsweise der Radweg wider zu einer Bahntrasse umgebaut werden müsste, und der Touristische nutzen entfallen würde. Sinnvoller erscheine mir die Weiterführung über den Radweg, der aus der Trasse, des Gleisanschlusses Zollverein entspringt wiederzuführen z.B Richtung Gelsenkirchen, auch hier müssten z.B. nur neue Gleise und weichen eingebaut werden. Darüberhinaus bliebe der Touristische nuten erhalten. Dies wäre jedoch ebenfalls mit höheren kosten verbunden und es ist Protesten mit von Anwohnern zu rechnen weshalb solch ein Projekt langfristig geplant werden müsste. Die reine Verlängerung auf das Gelände der Zeche Zollverein wäre hingegen kurzfristiger umzusetzen, da nur Weichenverbindungen / Höhenanpassungen der Bahnsteige nötig sind.

        1. In der jetzigen zeit ist es besonders wichtig in den Ausbau der Gleisinfrastruktur zu investieren da es sonnst nie zu einer Verkehrswende kommen wird. Nur spielt da der Kosten-Nutzen Faktor nicht immer mit und so werden viele Ideen nicht umgesetzt, weil sie nicht rentabel genug seien.

          Insbesondere im Ruhrgebiet ist es wichtiger denn je, die Radwege in teilen zurückzubauen und mindestes ein Gleis Parallel zum Radweg zu errichten, in den meisten fällen ist es sogar möglich, da die Trassen meist zweigleisig waren. Auch hier möchte ich nochmals auf den Zollvereinweg hinweisen, welcher beide doch so widersprüchliche Verkehre aufnehmen könnte. Durch eine Verbindungskurve auf den Anschließenden Nordsternweg könnte z.B. wieder auf die vorhandene Trasse nach Gelsenkirchen gefahren werden. Jedoch wären größere Maßnahmen zur Vergrößerung der Straßenunterführungen nötig, wenn man den Radweg erhalten wolle.

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