Beschreibung des Vorschlags
Der Liniennetzplan in Düsseldorf ist spätestens seit der Eröffnung der „Werhahnlinie“ eine riesige Portion blaue Spaghetti.
Es gibt mittlerweile 11 Ubahn-Linien, bei nur 2 eigentlichen Tunnelstrecken. Das spiegelt sich auch im Liniennetzplan wieder. So verkehren zwischen Hauptbahnhof und HHAllee 7 Linien. Wenn an der HHAllee noch die Linien der Werhahnlinie hinzukommen, verschmilzt das ganze zu einem unübersichtlichen blauen Block aus Linien.
Ich bin der Meinung, dass man hier einiges ändern kann. Düsseldorf braucht keine 11 einzelnen Ubahnlinien. Berlin hat gerade mal 10.
Mein Vorschlag wäre die einzelnen Linien zu verschmelzen. Ich denke da z.B. an London und die District-line. Die Hauptlinie hat dort viele verschiedene Endpunkte die oft auch von der eigentlichen Stammstrecke abzweigen. Ich halte so etwas durchaus auch für Düsseldorf angebracht.
Beispiel:
Stammstrecke Krefeld-Meerbusch-Oberkassel-HHA-HBF-Holthausen als 1 Durchgehende Linie darstellen und benennen.(z.B. U1)
Nun integriert man die einzelnen Linien in diese Linie.
U74 -> U1 Holthausen-Meerbusch
U76 -> U1 Holthausen-Krefeld
U77 -> U1 Holthausen-Seestern
Ähnlich bei der Strecke nach Duisburg.
Mit Eröffnung der Flughafenverlägerung wird auf der Stammstrecke Freiligrathplatz-HBF eine weitere blaue Linie dazu kommen. Bis zur HHAlle ist das halbwegs vertretbar, denn dort werden nur 3 Linien parallel dargestellt werden, zwischen HHA und HBF werden es dann jedoch ganze 8 sein.
U78 -> U2 HBF – Messe
U81 -> U2 HBF – Flughafen
U79 -> U3 Hbf -Duisburg
Was denkt ihr über meinen Vorschlag, bzw was denkt ihr allgemein über den Linienplan der Rheinbahn. Übersichtlich oder besteht Verbesserungsbedarf ?
Ich werde die Tage mal Illustrator anwerfen und ein kleines Beispiel erstellen, wie ich mir das vorstelle und werde es hier verlinken.

Ich kann dein Ansinnen durchaus verstehen, das sind schon einige Linien. Allerdings ist es für ausstehende einfacher zu sagen, „nimm vom Hbf die U70 oder U76 bis Fischeln“ als „nimm die U1, aber achte darauf, dass sie bis Krefeld geht und steif dann Fischeln aus“.
In Berlin hat man das 2003 so gelöst: http://www.berliner-verkehr.de/netze/_Netze/tramnetz_2004.pdf
Liniennummern sind ja erstmal kein knappes Gut. Deshalb sollte man da auch keinen falschen Geiz an den Tag legen.
In Deutschland haben wir die Benennungskonvention, dass ein Liniensignal (Nummer, Buchstabe) grundsätzlich nur eine Strecke beschreibt, die von Verstärkerfahrten ggf. nur teilweise befahren wird, und höchstens mal am äußersten Ende eine kleine Verzweigung aufweist. Das Zusammenfassen in Teilnetzen sollte man anderweitig lösen.
So sollte man innerhalb der VRR-Benennungskonvention Zehnerblöcke verwenden:
U7x bzw. „die 70er-Linien“ für das Oberkasseler-Brücken-Netz
U8x bzw. „die 80er-Linien“ für das Wehrhahnnetz
U9x bzw. „die 90er-Linien“ für das Nord-Netz (Messe/Freiligrath/neue Rheinquerung), in Absprache mit der DVG
Bei den Einerziffern sollte man auf das Prinzip der Zielähnlichkeit setzen. So wären U84/U87 auf der Wehrhahnlinie merkbare Nummern für die Linien nach Holthausen (da U74/U77 als Linienpaar bekannt sind). Nordnetzlinien über eine neue Rheinquerung, die nach Ratingen, Neuss oder Krefeld weitergeführt werden, hießen U92, U95, U96.
Jedes Teilnetz erhielte ähnliche Farben. Die 70er- und 80er-Linien ließen sich auf der gemeinsamen Stammstrecke gesammelt darstellen (vgl. Leipziger Plan), die 90er-Linien würden für sich die Komplexität eines Kleinstadtstraßenbahnnetzes aufweisen, das aber die Innenstadt nur teilweise berührt.