3 Kommentare zu “Vereinfachung Liniennetz/Linienbenennung Düsseldorf

  1. Ich kann dein Ansinnen durchaus verstehen, das sind schon einige Linien. Allerdings ist es für ausstehende einfacher zu sagen, „nimm vom Hbf die U70 oder U76 bis Fischeln“ als „nimm die U1, aber achte darauf, dass sie bis Krefeld geht und steif dann Fischeln aus“.

  2. Liniennummern sind ja erstmal kein knappes Gut. Deshalb sollte man da auch keinen falschen Geiz an den Tag legen.

    In Deutschland haben wir die Benennungskonvention, dass ein Liniensignal (Nummer, Buchstabe) grundsätzlich nur eine Strecke beschreibt, die von Verstärkerfahrten ggf. nur teilweise befahren wird, und höchstens mal am äußersten Ende eine kleine Verzweigung aufweist. Das Zusammenfassen in Teilnetzen sollte man anderweitig lösen.

    So sollte man innerhalb der VRR-Benennungskonvention Zehnerblöcke verwenden:
    U7x bzw. „die 70er-Linien“ für das Oberkasseler-Brücken-Netz
    U8x bzw. „die 80er-Linien“ für das Wehrhahnnetz
    U9x bzw. „die 90er-Linien“ für das Nord-Netz (Messe/Freiligrath/neue Rheinquerung), in Absprache mit der DVG

    Bei den Einerziffern sollte man auf das Prinzip der Zielähnlichkeit setzen. So wären U84/U87 auf der Wehrhahnlinie merkbare Nummern für die Linien nach Holthausen (da U74/U77 als Linienpaar bekannt sind). Nordnetzlinien über eine neue Rheinquerung, die nach Ratingen, Neuss oder Krefeld weitergeführt werden, hießen U92, U95, U96.

    Jedes Teilnetz erhielte ähnliche Farben. Die 70er- und 80er-Linien ließen sich auf der gemeinsamen Stammstrecke gesammelt darstellen (vgl. Leipziger Plan), die 90er-Linien würden für sich die Komplexität eines Kleinstadtstraßenbahnnetzes aufweisen, das aber die Innenstadt nur teilweise berührt.

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