Verbindungsspange Lübeck – Hamburg (Nord)

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Beschreibung des Vorschlags

Da der Fehrman Belt kurz davor steht in den nächsten Jahren zu einem schnellen FV und Güterkorridor Hamburg –  Kopenhagen/Skandinavien ausgebaut zu werden, schlage ich vor nördlich von Hamburg eine eingleisige Verbindungsspange in Richtung Ulzburg zu bauen. Diese soll ausschließlich vom FV genutzt werden. Im groben Verlauf folgt die Strecke der ehemaligen Strecke zwischen Bad Oldesloe und Ulzburg.

Erläuterung:

Kommt der ICE aus Kopenhagen im Moment im Hauptbahnhof an, tut er dies im Moment aus dem Süden kommend. Da wir alle wissen, dass der Hamburger Hbf hoffnungslos überlastet ist, wäre das ein Totschlagargument um die meisten ICEs in Richtung Süden Kopf machen zu lassen. MMn lohnt der Ausbau aber erst richtig, wenn man eine Reihe innerdeutscher Verbindungen in die Nachbarhauptstädte weiterführt, wie das in Richtung Österreich/Schweiz/Niederlande und Frankreich bereits heute Alltag ist.

Maßnahmen:

  • Schallschutz entlang der teilweise dicht besiedelten Strecke.
  • Elektrifizierung und teilweise noch zu erledigender 2-gleisiger Ausbau der AKN wo möglich.
  • eingleisige NBS ab Ulzburg-Süd bis westlich von Bad Oldesloe.
  • sinnvolle Einfädelung in Bad Oldesloe.
  • in Bad Oldesloe kann die Strecke auch südlicher erfolgen, abgesehen vom Untergrund und der Besiedlung gibt es kaum geographische Probleme

Vorteile:

  • Altona und Dammtor werden angeschlossen
  • ICE – Verbindungen können dauerhaft reibungslos(er) durch den Hbf geführt werden und müssen für eine Weiterfahrt nicht Kopf machen/ Züge aus Rostock könnten hier langfristig auch entlang geführt werden.
  • Beispielhaft könnten viele der Verbindungen aus Frankfurt/München/Berlin/NRW ohne Aufwand weitergeführt werden, die eh bis Altona (neu) fahren würden

Nachteile/Alternativen:

  • enge Bebauung (Lärm) und nur geringe Geschwindigkeiten ab Ulzburg
  • Umweg der das Kopf machen wieder zeitlich negiert (dafür nicht im Hbf)
  • Schienenanbindung Fuhlsbüttel in welcher Form auch immer könnte mit einer solchen FV – Verbindung sicherlich attraktiver gestaltet werden.

 

 

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6 Kommentare zu “Verbindungsspange Lübeck – Hamburg (Nord)

  1. Ja, hast du absolut Recht… Nach Hamburg rein ist gar nicht das Problem, schätze man könnte in Altona (neu) später ziemlich genau gleich schnell rein, wie jetzt in den Hbf, aber dann hat man später noch das Teilstück ab Altona bis Hbf (mit zusätzlichem Halt in Dammtor), was ca. 15 Minuten kostet… das ist wahrscheinlich die größte Schwäche der Spange.

    Der Knoten Hamburg (Hbf) ist halt einfach absolut überlastet. Ich will nur nicht nach einem Hamburg 21 rufen, sondern habe versucht andere Lösung zu präsentieren um dieses kontrollierte Chaos am Leben erhalten zu können.

  2. Die Idee des Vorschlags verstehe ich und die Idee, von Nordwesten einzufädeln, um die Züge nicht stürzen zu müssen, hat ja kapazitätsmäßig Vorteile. Insbesondere wird auch der neue Fernbahnhof Diebsteich ohne allzu aufwendige Tunnel im Stadtgebiet angebunden.

    Ich denke jedoch, dass gerade die Geschwindigkeit einer Nebenbahn zu unpraktischen Fahrtzeitverringerungen führen wird. (Leider hat OpenRailwayMap keine Daten, vielleicht kann jemand ergänzen?) Insbesondere die engen Kurven in Quickborn und Ellerau wären große Probleme. Abgesehen davon, dass es Ideen gibt, die Strecke in die S-Bahn zu integrieren, was einer Fernverkehrs(mit-)nutzung im Wege stünde.

    Daher würde ich eine Trassierung weiter südlich befürworten, was sowohl schneller wäre als auch die kritischen Stellen umgeht. Außerdem werden Fern- und Nahverkehr bis auf ein kurzes Stück relativ gut entmischt. Ich habe einfach mal drauflosgekritzelt und rausgekommen ist das hier.

    1. Gefällt mir, das würde einiges sparen nur leider halt kein Geld und keine Nerven beim Bau. Wenn man sowas plant dann wohl auch erstmal richtig, ich wollte wohl zusehr auf einen Kompromiss heraus…

      Deshalb mal als erster Vorschlag meine Variante. Bleibt eh nur abzuwarten was die DB mit dem FV in Kopenhagen plant, wenn das ähnlich ausgebaut werden soll wie die Verbindungen in die Schweiz und Österreich, wäre so eine Verbindugsspange in welcher Form auch immer wohl unerlässlich. Man stelle sich mal vor Basel Bad. Bf wäre ein Kopfbahnhof. Bleibt es bei 2,3 Zügen die pro Tag weitergeleitet werden, erübrigt sich das gesamte Projekt.

      1. Nun ja, wenn man tatsächlich Züge von Norden ins Land rein durchbinden will ohne Kopfmachen, dann wird irgendeine Art nördlicher Anbindung halt unerlässlich. Und wenn man in Deutschland den Bahnverkehr mal so richtig ernst nehmen würde und Schnellverbindungen auch als solche bauen würde, tja … dann kann man hier natürlich auch die richtig große Schaufel schwingen und die alten Ideen vom ganz langen Tunnel hervorkramen.

        Vorteil dort wäre die Anbindung vom Flughafen, Nachteil natürlich die noch höheren Baukosten und ggf. auch die Auslassung von Diebsteich.

  3. Aufwendigere Lösungen gibt es hier auf der Webseite auch schon einige, nuwuex hat da glaube ich mal was in die Richtung erstellt. War ganz gut ausgearbeitet und halt auch ohne „Hamburg 21“ aber mit nem langen Tunnel ab Dammtor und dann unterirdisch via Flughafen zur Stadtgrenze und dann nach Bad Oldesloe. Auch Jonas und ich haben ein bisschen was in die Richtung vorgeschlagen, kannst ja mal die Suche anschmeißen.

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