Verbindungskurven Allgäubahn

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Beschreibung des Vorschlags

Aktuell werden sowohl die Bahnstrecke Lindau-Friedrichshafen-Aulendorf-Ulm als auch die Strecke Lindau-Memmingen-München elektrifiziert. Das Problem ist, dass beide Strecken keinen Güterverkehr aus Ulm in Richtung Österreich aufnehmen können. Von der Südbahn kommend müsste man in Friedrichshafen Kopf machen und die Illertalbahn ist eingleisig und nicht elektrifiziert.

Die Lösung bestände darin, die 30 km zwischen Aulendorf und Kißlegg zu elektrifizieren und zwei Verbindungskurven zu bauen. Dadurch könnten Güterzüge aus Ulm eine vollständig elektrifizierte Verbindung ohne Kopfmachen nutzen. Da die Elektrifzierung ohnehin schon seitens des Landes vorgesehen ist, dürften sich die zusätzlichen Kosten für die Verbindungskurven schnell rentieren.

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7 Kommentare zu “Verbindungskurven Allgäubahn

  1. Die Idee hatte ich auch schon ein paar mal. Allerdings bin ich immer zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Verbindungskurve bei Friedrichshafen und die Elektrifizierung der kürzeren Lücke zwischen Friedrichshafen und Lindau sinnvoller ist. Auch werden auf der Route mit Ravensburg und Friedrichshafen deutlich größere Städte erreicht, sodass die Strecke für den durchgehenden PV eher uninteressant ist. Falls die Strecke zwischen Lindau und Friedrichshafen aber irgendwann überlastet ist, wäre dies natürlich eine Option.

    1. Für Personenzüge ist das irrelevant, weil die sowieso in Freidrichshafen halten und dann auch Kopf machen können. Friedrichshafen-Lindau wird gerade elektrifiziert.

      Eine Verbindungskurve in Friedrichshafen wäre deutlich komplizierter und teurer. Außerdem ist dort die Nachrafe nach Regionalbahnen und S-Bahn höher und ein zweigleisiger Ausbau schwieriger.

      1. Die Frage ist halt, inwiefern es in diesem Bereich überhaupt nennenswerten Güterverkehr gibt. Die großen internationalen Ströme gehen ja westlich (Gotthard) und östlich (Brenner) vorbei.

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