Umstrukturierung Tramnetz NBG

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Beschreibung des Vorschlags

Um die Straßenbahn in Nürnberg wieder attraktiver zu machen, schlage ich eine Umstrukturierung und Erweiterung des Tramnetzes auf Bestandsgleisen vor. Einige heute stillgelegte Strecken und Schleifen werden dafür reaktiviert. 

Das Liniennetz würde nach Umstrukturierung wie folgt aussehen:

Linie 4: Am Wegfeld – Fr.-Ebert-Platz – Hallertor – Plärrer – Landgrabenstr. – Gibitzenhof

Linie 5: Worzeldorfer Str. – Christuskirche – Aufseßpl. – Hbf. – Marientunnel – Mögeldorf – Tiergarten

Linie 6: Westfriedhof – Hallertor – Plärrer – Landgrabenstr. – Christusk. – Aufesßpl. – Schweiggerstr. – Wodanstr. – D.-Z.

Linie 7: Stadtpark – Rennweg – Rathenaupl. – Hbf. – Wildhalmstr. – Schweiggerstr. – Wodanstr. – Bayernstraße

Linie 8: Erlenstegen – Rathenaupl. – Hbf. – Marientunnel – Schweiggerstr. – Peterskirche – Dutzendteich – Doku-Zentrum

Linie 9: Am Wegfeld – Fr.-Ebert-Platz – Rennweg – Rathenauplatz – Erlenstegen

Linie 10: Dutzendteich – Peterskirche – Schweiggerstr. – Aufseßpl. – Christuskirche – Landgrabenstr. – Plärrer

Linie 11: Mögeldorf – Marientunnel – Hbf. – Aufseßplatz – Christuskirche – Landgrabenstraße – Gibitzenhof

Die Umstrukturierung schafft viele neue Direktverbindungen und einen 5-Minuten-Takt durch Überlagerung mehrerer Linien auf dem Großteil des Netzes. Einige Verbesserungen sind:

– Die Direktverbindung zwischen der Peterskirche-Strecke und dem Hbf bei Beibehaltung der Verbindung zum Plärrer

– Die Tangentialverbindung durch die neue 9 im Norden der Stadt

– Reaktivierung der Schleifen Bayernstraße und Stadtpark für erneute Tram-Anbindung des Gebietes Hiroshimaplatz und Alternative zur U-Bahn an den Berufsschulen

– Die erneute Nutzung der Linie 7 als vollwertige Linie statt Stichstrecke mit nur einer eigenen Haltestelle

– Einrichtung eines 5-Minuten-Takts auf einem Großteil des Netzes durch Überlagerung von Linien

Alles in allem würde diese Umstrukturierung bei relativ geringem Realisierungsaufwand das Tramnetz extremst aufwerten und es zukunftssicher machen. Erweiterungen Richtung Erlangen, Kornburg, Fischbach oder zur Messe werden so einfacher realisierbar.

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3 Kommentare zu “Umstrukturierung Tramnetz NBG

  1. Da der Vorschlag ohne neue Strecken auskommt ist er relativ einfach und kostengünstig umzusetzen. Aber dadurch wird das Grundproblem bei der Nürnberger Straßenbahn nicht beseitigt, nämlich daß im Zuge des U-Bahn-Baus Direktverbindungen zerschossen wurden mit der Konsequenz des Umsteigezwangs. Etwa vom Westfriedhof und Gibitzenhof zum Hauptbahnhof. Daher wäre ein weitergehender Vorschlag eine Altstadttram und eine Verbindung vom Plärrer über den Kornmarkt zum Hauptbahnhof.

  2. – Die Tangentialverbindung durch die neue 9 im Norden der Stadt

    Die 9 als Nordtangente gefällt mir nicht. In sehr dichter Nähe dazu fährt die U3, welche schneller, öfter und zuverlässiger ist als eine Straßenbahn.
    Nürnberg hat eine U-Bahn, welche auf den Hauptrelationen die Verkehrsströme bündelt, die Straßenbahn erfüllt lediglich netzergänzende Funktionen. Einen solch langen Parallelverkehr braucht es daher nicht zwischen Straßenbahn und U-Bahn.
    Zudem würde die 9 dazu führen, dass der Takt von Am Wegfeld zum Plärrer mal eben halbiert wird.

    Reaktivierung der Schleifen Bayernstraße und Stadtpark für erneute Tram-Anbindung des Gebietes Hiroshimaplatz und Alternative zur U-Bahn an den Berufsschulen

    Wieso wurden die beiden Schleifen denn stillgelegt und wieso sollte es heute dann sinnvoll sein, diese wieder in Betrieb zu nehmen?

    Beim Bayernplatz sieht es -zumindest auf der Karte- auf den ersten Blick durchaus sinnvoll aus, wozu es die Schleife zum Stadtpark braucht, erschließt sich mir nicht. Eine Tram ist kein Selbstzweck, sondern nur ein Mittel zum Zweck. Hier gibt es jedoch schon die U-Bahn, sodass es keine Tram braucht.

    Die erneute Nutzung der Linie 7 als vollwertige Linie statt Stichstrecke mit nur einer eigenen Haltestelle

    Den Abschnitt vom Hauptbahnhof zum Stadtpark halte ich für reine Geld- und Ressourcenverschwendung. Einen kompletten Parallelverkehr zur U-Bahn braucht es nicht. Die kommunalen Kassen sind stets knapp und in der aktuellen Situation mit dem Fahrermangel braucht man das wertvolle Personal nicht zu verschwenden.

    Einrichtung eines 5-Minuten-Takts auf einem Großteil des Netzes durch Überlagerung von Linien

    Auf einem großen Teil gibt es ja schon heute Überlagerungen. Mir fällt bei deinem Netz hingegen auf, dass der Abschnitt Mögeldorf-Tiergarten nur noch von einer statt wie bislang von zwei Linien bedient werden würde. Wieso planst du hier eine Taktausdünnung?

  3. Für’s nächste Mal: Netzkonzeptionen sind grundsätzlich besser im Forum mit einer mehrfarbigen Karte (z.B. MyMaps) vorzuschlagen. So ist es sehr mühselig die einzelnen Änderungen zu erkennen, vor allem wenn in der Beschreibung nur „einige Verbesserungen“ aufgelistet sind.

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