Beschreibung des Vorschlags
Ein sehr aktuelles Thema. In der Oströhre des Tunnel Rastatt kam es ja bekanntlich zu einem kleinen Problem. Die Schnelllösung lautet nun, den Tunnel an dieser Stelle mit Leichtbeton zu verfüllen. Dies führt allerdings dazu, dass an dieser Stelle niemals ein Tunnel sein kann. Da beide Röhren nördlich dieser Stelle schon ausgebrochen sind, schlage ich vor, Die Unglücksstelle westlich zu Umfahren. Mir ist völlig klar dass das nicht so ganz einfach ist unter dem laufenden Bau, aber sicher auch nicht unmöglich. Irgendwie muss es ja weiter gehen. Für diese Maßnahme müsste die dortige Turnhalle verlegt oder zumindest an der betroffenen Ecke aufwendig gesichert werden. Die von mir gezeichneten Linien sind, genauso wie die ursprüngliche Streckenführung, mit 250 km/h befahrbar.

Ich würde einfach sagen, der angefangene Nordtunnel wird der neue Südtunnel. Dafür müsste der südlich anschließende Trog jedoch etwas weiter ins Land verlegt werden.
Im Haverieabschnitt habe ich das ja genau so geplant. Beide Tunnelröhren sind aber im viel längeren Abschnitt nördlich davon schon fertig ausgehoben. Deswegen der Schlenker, um nicht eine davon unnütz zu machen.
Wie wäre es denn, wenn man nach Verfüllung des Tunnels mit Beton den neuen Tunnel unmittelbar darunter führen würde? Eventuell müsste man dann die Rampe verlängern bzw. tiefer legen, aber nicht unter anderen Gebäuden hindurch.
Abgesehen davon frage ich mich, wie man darauf kommt, den Tunnel mit Beton füllen zu wollen. Warum baut man nicht einfach eine provisorische Brücke für die bestehenden Gleise über die Baustelle? Natürlich mit Portalstützen, wegen des spitzen Kreuzungswinkels.
1. Würde vielleicht auch gehen, Problem ist dann aber, dass der schwere Betonklotz oben über dem Tunnel ist.
2. Weils schnell gehen muss. Sehr schnell.