Beschreibung des Vorschlags
Ich habe einaml die viel diskutierte U7 Verlängerung zum BER in eine eigene Idee gepackt. Es gibt zwar ähnliche Ideen, allerdings weicht meine an ein paar Punkten ab. Daher der eigene Vorschlag.
Die U7 wird in Richtung Süden unterhalb der Waltersdorfer Chaussee geführt. Hier erreicht sie südlich der Neuhofer Straße den nächsten Haltepunkt. Weiter geht es unterirdisch zur Station in Höhe der Timmendorfer Weg. Hier wird das Wohnviertel und das Gymnasium direkt angebunden. Nun gibt es 2 Optionen. Entweder man baut ab der Stadtgrenze oberirdisch weiter und hat enge Radien oder man baut unterirdisch bis zum Bahnhof Schönefeld weiter. Hier wird der nördliche Regionalbahnsteig zum U-Bahnsteig umgebaut. Dafür wandert die Regionalbahn nach Süden zu dem geschlossenen Bahnstieg, der dann natürlich wieder angeschlossen wird. Nach der Station geht es wieder Unterirdisch weiter. Hierbei wird dann die nörliche Starbahn und diverse Rollwege unterquert. Daher muss die U-Bahn hier schon recht tief gegraben werden. Die Endstation am BER wäre dann quasi im 90° Winkel zur S-Bahnendstation und befindet sich auch an deren Ende. Ob diese direkt miteinander verbunden werden können, wäre zu klären. Andernfalls müsste es über den Vorplatz gehen. Die Station entsteht deswegen nicht unterhalb des Hauptterminals, um hier nicht neue Probleme aufzumachen. Auf eine Wendeanlage wird zudem verzichtet, da ein 5 min Takt auch ohne möglich wäre und man eine Abstellanlage oberirdisch am Bahnhof Schönefeld bauen könnte.
So nun feuer frei für eure Anregungen.
Link zu meinen 3 Gesamtkonzepten:
Straßenbahn: https://extern.linieplus.de/proposal/b-strassenbahnnetz-mit-meinen-vorschlaegen/
U-Bahn: https://extern.linieplus.de/proposal/b-u-bahnnetz-mit-meinen-vorschlaegen/
S-Bahn: https://extern.linieplus.de/proposal/b-s-bahnnetz-mit-meinen-vorschlaegen/

Wo unterscheidet sich der Vorschlag jetzt von der offiziellen Planung?
Er unterrscheidet sich gleich in mehren Punkten. Die offizielle Planung sieht nur eine Station Rudow-Süd vor. Ich schlage hingegen 2 Stationen auf dem Berliner Gebiet vor. Auch schwenkt laut FNP die Trasse in Höhe der Haltestelle Narkauer Weg auf eine andere direktere Führung. So ist deren Station Rudow-Süd in der Mitte der Viertels und nicht an der Hauptstraße. Soweit ich weiß, wird der Bahnhof Schönefeld auch untertunnelt und man verwendet den Regiobahnstieg nicht für die U-Bahn. Für den BER gibt es aber überhaupt keine Anbindungsplanung. Als gibt es viele Unterscheidungen.
Ist eine direktere Linienführung mit einer Station weniger nicht sinnvoller für die Anbindung des Flughafens an das U-Bahn Netz Berlins? Immerhin wollen mehr Leute von der Stadt zum BER als nach Rudow.
Warum die Gelegenheit verschwenden, wenn man sie hat? Die 2. Station ist nicht nur Luxus. Man kann so aber durchaus etwas Busverkehr zusätzlich einsparen. So könnte man z.B. den Bus 371 mit dem Bus 372 verknüpfen und so neue Direktverbindungen schaffen. Der 171er kann auch den Verkehr des 373 übernehmen. Den 744er müsste man auch nicht mehr in die Stadt führen, sondern könnte den direkt zum Bahnhof Schönefeld führen. Da die Busse ja normalerweise öfter halten als eine U-Bahn, würde der Verlust mit der zusätzlichen Station nicht so massiv sein.
Der direkte Weg hat zudem 2 Nachteile. So ist dieser teurer, da er direkt unter Wohnbebaung führt und somit nicht mit einer offenen baugrube gearbeitet werden kann. Auch wird der Bahnhof Schönefeld teurer, weil der U-Bahnhof erstmal in eine bestehende Anlage integriert werden muss. Bei meiner Idee wird ja am Bahnhof Schönefeld nicht wirklich viel geändert. Die Regiogleise werden verschwenkt und gut ist. Auch ist es bei meiner Idee leichter eine Abstellanlage zu bauen. Daher erachte ich meine Idee als günstiger und damit sinnvoller.
Dumme Frage, aber kann sich die U7 nicht die Strecke mit der S-Bahn teilen? Sofern das technisch möglich ist, könnte man zwei Bahnsteige an S Schönefeld reaktivieren, sodass die U-Bahn dort auch halten kann. Die S-Bahn könnte die beiden äußeren Bahnsteiggleise bekommen und die U-Bahn die inneren. Die U7 könnte den Halt Waßmannsdorf durchfahren und im BER baut man zwei neue Gleise. Das wäre doch deutlich günstiger (wenn umsetzbar) als ein neuer Tunnel?
Ein bahnsteiggleicher Umstieg ist doch ähnlich attraktiv wie eine Direktverbindung. Wenn US Schönefeld b Bln so gebaut wird wie in dem Vorschlag, kann die U7 auch gleich dort enden. Zumal man damit das größte Übel an der Sache, dieses elende Gegurke über Waßmannsdorf, nicht aus der Welt schüfe.
Die U7 sollte, wenn überhaupt, über Frauenviertel, Kosmosviertel, Grünbergallee und Segro Airport Park/Logistikzentrum nach BER verlängert werden. So würde man viel mehr erschließen als über Schönefeld (vor allem auch für das investierte Geld), man müsste nicht unters Rollfeld und Terminal durch und würde die bestehenden Bus- und S-Bahnlinien deutlich besser ergänzen.
Die U7 nach Schönefeld ist volkswirtschaftlicher Unsinn. Wie soll die U7 denn bitte gleichzeitig (das zu entwicklende) Schönefeld und den BER sinnvoll anbinden, ohne sinnlos im Kreis zu fahren. Wüchse Schönefeld wirklich so massiv, würde sich der Siedlungsschwerpunkt doch noch weiter von einer sinnvollen U7-Verlängerungstrasse entfernen. Es käme eben im Falle massiven Bevölkerungswachstums in Schönefeld sogar zu folgender absurder Situation: von Teilen Schönefelds wäre es schneller, nach Rudow zu fahren und dort in die U7 stadteinwärts umzusteigen, als nach Schönefeld Bahnhof zu fahren und es dort zu tun.
Das Gerede um die U7-Verlängerung nach Schönefeld ist heiße Luft, damit sollen Investoren angelockt und Immobilienpreise erhöht werden. Wenn es nur darum ginge, von Rudow/der U7 nach Schönefeld oder Flughafen Berlin Terminal zu kommen, kann man auch gleich den Bus nehmen, so wie heute. Der hält wenigstens auch direkt vor dem Terminal, bequemer geht’s nicht. Entweder die U7 endet in Rudow oder sie wird über Kosmosviertel und Grünbergallee verlängert, alles andere ist Fanboy-Gequatsche!