Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag mag auf den ersten Blick unsinnig erscheinen, ist aber langfristig (ca. 30 Jahre) gedacht vielleicht nicht mehr so abwegig. In Parsdorf entsteht ein gigantisches Gewerbegebiet mit hunderten Arbeitsplätzen und Kunden, teilweise staut sich der Verkehr bis auf die Autobahn zurück. Die Gemeinde hat sogar einen eigenfinanzierten Bus X400 von Parsdorf zur Messestadt Ost eingerichtet, um die Kunden zur Nutzung des ÖPNV zu animieren. Die verlängerte U2 würde über Salmdorf, Ottendichl und Weissenfeld fahren, um schließlich nahe des Parsdorfer Ortskerns auf der Fläche der ehemaligen Straße zu enden. Die Trasse kann fast volständig oberirdisch geführt werden, es müssten allerdings einige Brücken errichtet bzw. Straßen verlegt werden. Ein 20 oder 30min Takt ist zwar untypisch für die Münchner U-Bahn, aber ähnlich Garching könnte man so wachsenden Orten im nahen Umland einen Schnellbahnanschluss verschaffen. Eine andere Möglichkeit wäre die Einrichtung einer S-Bahn-Anbindung über eine kurze Neubaustrecke.
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Die Idee ist als langfristige Option gut, alllerdings frage ich mich wie du durch Ottendichl kommst. Ich würde eher nördlich an Ottendichl und Weißenfeld vorbei fahren. Dadurch wird die Strecke auch kürzer. Außerdem würde ich dich bitten im Titel darauf hinzuweisen, dass es sich um München handelt.
In Ottendichl gibt es auf einer Seite der Straße gar keine und auf der anderen Seite ein einziges Haus, welches im Weg steht. Da diese Idee eher theoretisch bzw. sehr langfristig gedacht ist, ging ich davon aus, dass man bei einer tatsächlichen Realisierung ein Haus abreißen lässt, um den Einschnitt anzulegen. Ich habe diese Führung gewählt, da ein nördliches Vorbeifahren Haltestellen weit weg von den Ortszentren und den Hauptstraßen bedeutet hätte, wo die Busse halten.
Okay, es ist aber ein sehr großes Mehrfamilienhaus, das abgerissen werden müsste. Zudem müssten die Häuser davor auch abgerissen werden.
Eine solche Strecke wäre nur zu rechtfertigen, wenn sich neben den geplanten Gewerbegebieten auch entsprechend neue Wohnsiedlungen entwickeln. Das wäre ja auch sinnvoll, da München eine schnell wachsende Stadt ist. Allein der Anschluss von Gewerbegebieten kann ein so hochwertiges Verkehrssystem, wie eine U-Bahn, kaum rechtfertigen, weil sie nur zu wenigen Zeiten ein ausreichendes Fahrgastaufkommen erwarten lassen, nämlich zur HVZ. Wer soll dort gegen Mittag fahren? Oder abends oder am Wochenende?
Um diese Strecke zu rechtfertigen benötigt man daher auch einen rasanten Wohnungsbau in der Umgebung, der sich insbesondere um die Stationen, wo auch kleinen Geschäftszentren entstehen könnten, ansiedeln ließe. Die alten Dörfer Ottendichl und Weißenfeld könnten dann von der Bevölkerungsdichte sogar gegenüber den Naubaugebieten zurückstehen, sodass Stationen außerhalb dieser Dorfkerne durchaus zweckmäßig wären. Es ist daher völlig unnötig die Trasse mitten durch Ottendichl zu planen. Eine Führung nördlich vorbei, wie von Fabi vorgeschlagen, finde ich daher sinnvoller. Hausabbrüche lassen sich kaum rechtfertigen, wenn so viel Platz drum herum verfügbar ist.
Eine ebenerdige Führung zu planen, solange dafür noch Platz ist, finde ich gut, falls es tatsächlich zur Besiedelung der Gegend kommen soll. Gewerbe reicht nicht aus. Wenn dann, wegen des vorhandenen Platzes, der Bau sehr günstig zu haben ist, braucht man auch keinen u-bahnüblichen Takt, um die Strecke wirtschaftlich darstellen zu können. Es muss aber eine Taktverdichtung möglich bleiben.
Auch ein S-Bahnabzweig wäre denkbar, doch sollte man dabei berücksichtigen, dass die U-Bahn später häufiger fahren könnte, während die S-Bahn, auch nach Eröffnung einer zweiten Stammstrecke, nur begrenzte Kapazitäten haben wird.
Sehr schön, besser oberirdisch machbar als meiner und hat ne bessere Anbindung an Parsdorf