Beschreibung des Vorschlags
U-Bahn Bonn-Beuel (unterirdische Haltestellen: Konrad-Adenauer-Platz und Beuel Bahnhof; keine unterirdische Rheinquerung)
Es gibt bereits schon Vorschläge (U-Bahn Stadthaus-Beuel; …?) in Bezug auf eine teilweise Verlegung der Bahntrassen in Beuel in den Tunnel. Aber – soweit ich richtig nachgesehen habe – keinen Vorschlag, der hierbei eine Anbindung des Beueler Bahnhofs in Betracht zieht:
Nach diesem Vorschlag halten alle Bonner Ost-West-Stadtbahnlinien (d.h. die aktuell existierenden sowie die in Zukunft noch hinzukommenden Stadtbahnlinien) am Beueler Bahnhof:
7 (Niederflur) (Hardtbergbahn – )Bonn Hbf – Beuel – Niederkassel – Köln – Frechen ODER 17 (Hochflur) (Hardtbergbahn -) Bonn Hbf – Beuel – Niederkassel – Köln – Niehl alle 30 Min., Randzeiten: alle 60 Min.
64 Hardtbergbahn – Bonn Hbf – Beuel – Ramersdorf – Oberkassel alle 15 Min. abends/so: alle 30 Min.
65 Hardtbergbahn – Bonn Hbf – Beuel – Pützchen – Holzlar alle 7/8 Min. abends/so: alle 15 Min.; Randzeiten: alle 30 Min.
66 (Hochflur) Bad Honnef – Bonn Hbf – Beuel – St. Augustin – Siegburg alle 7/8 bis 15 Min., Randzeiten wie bisher
67 (Nieder- oder Hochflur, abhängig v. Entscheidung bei Linie 7/17): (Hardtbergbahn – )Bonn Hbf – Beuel – Troisdorf alle 30 Min., Randzeiten: alle 60 Min.
Alle Ost-West-Linien sollten entweder ausschließlich mit Hochflur- (Variante 2) oder Niederflurbahnen (Variante 1) betrieben werden. Im letzteren Fall (Variante 1) gilt dies für alle Linien außer der Linie 66, die bei Variante 1 weiterhin mit Hochflurfahrzeugen bedient wird. Die Linie 66 ist dann die Ausnahme, da sie auch keine „echte Ost-West-Linie“ darstellt, sondern eine „Ost-Süd-Linie“. Das Bonner Nord-Süd-Netz besteht aus den Hochflur-Linien 16,63,18 und eben z.T. der 66. Die Haltestellen Stadthaus und Berta-von-Suttner-Platz werden bei Variante 1 so umgebaut, dass Niederflurbahnen in Doppeltraktion dort halten können. Bei ausreichendem Platz zusätzlich Hochflurbahnsteige (für Bahnen in Doppeltraktion), ansonsten ist kein barrierefreier Halt der Linie 66 möglich im Falle der Variante 1. An den neuen U-Bahnhaltestellen K.Adenauer Platz und Bf. Beuel erhält die Linie 66 im Falle der Variante 1 zusätzliche Hochflurbahnsteige.
Die Strecke Beuel – Ramersdorf wird bzgl. Bahnsteige ggf. umgebaut. Man muss sich generell überlegen, ob man auf der geplanten Hardtbergbahn Niederflur- oder Hochflurfahrzeuge rollen lässt. Dies beeinflusst natürlich maßgeblich Entscheidung für/gegen Variante 1 oder 2.
Auswirkungen auf den Busverkehr bei Einführung der Stadtbahn nach Holzlar:
516 (alle 30 Min.; abends/sonntags: alle 60 Min.) Hennef – Söven – Dambroich – Birlinghoven – Hoholz Mitte – Gielgen – Holzlar Hauptstr. (nicht über Roleber, Heidebergen, Kohlkau) – Bechlinghoven – Pützchen Schule – Pützchen Kloster – Beuel – Bonn Hbf
603 (alle 15 Min., zumindest zwischen Bonn Hbf und Gielgen; abends/sonntags: alle 30 Min.) Bonn Röttgen – Bonn Hbf – Beuel – Beuel Ost/Neu-Vilich – Friedensstr/Gesamtschule – Pützchen Schule – Im Bonnet – Kohlkaul – Heidebergen – Roleber – Gielgen
608 es entfällt: Bonn Hbf – Gielgen
609 es entfällt: Bonn Hbf – Gielgen
635 wie bisher
639 (neu: alle 15 Min.; abends/sonntags: alle 30 Min.; zw. Vilich Müldorf und Holzlar nur alle 30/60 Min) (Vilich Müldorf – Pützchen Schule) – Holzlar – Heidebergen Stadtbahn – Roleber – Gielgen
Jahrmarkt Pützchens Markt:
Wenn der Jahrmarkt stattfindet, könnte die Linie 65 gekürzt werden, d.h. von Bonn Hbf. z.B. nur bis Pützchen Kloster oder ggf. Rosenbach verkehren. Zwischen Gielgen und Pützchen Kloster über Roleber, Heidebergen, Kohlkaul, Holzlar, Bechlinghoven verkehren dann Pendelbusse. Das hätte den Vorteil, dass auf der Straße Holzlarer Weg, die quer durch das Festgelände führt, keine Stadtbahnen verkehren.

Wäre das nicht auch eine schöne Alternative?
Auch mir ist die Güterbahn aufgefallen, die von Beuel nach Pützchen führt. Ich hatte auch die Idee, diese Strecke zu nutzen und dann die Stadtbahn von Pützchen weiter bis nach Holzlar zu führen (nach St. Augustin braucht man dies nicht, da die Stadtbahnlinie 66 hier bereits verkehrt). Ich habe Deinen, aber auch den Vorschlag von Baleno 1903 gesehen, als ich nachgeschaut habe, ob schon Vorschläge hierzu existieren.
Ich finde es gut, dass hier verschiedene Varianten einer Stadtbahnplanung für Pützchen/Holzlar eingebracht werden (als Stadtbahn bezeichne ich im Köln-Bonner Raum auch die Niederflurlinien, das sind dort für mich i.d.R. auch Stadtbahnen (1,7,9,12,15), keine Straßenbahnen, Ausnahmen sind vielleicht die Linien 61/62 in Bonn).
Was mir allerdings daran nicht gefällt, ausschließlich und direkt von Beuel an auf der Güterbahn zu bleiben, ist, dass die Stadtbahn dann quer durch das Gewerbegebiet zwischen Beuel und Pützchen verkehrt, die Wohngebiete in Beuel-Ost werden dann nicht von der Stadtbahn angebunden. Ich meine speziell das Gebiet zwischen Pützchens Chaussee und der B56 in Beuel Ost. Durch meinen Vorschlag werden diese Wohngebiete halbwegs erschlossen. Außerdem liegt die Güterbahn im Stadtteil Pützchen für mein Befinden etwas zu weit südlich vom Stadtteilkern.
Ich bin mir bei dem von mir eingebrachten Vorschlag aber definitiv nicht sicher, ob dieser realistisch umgesetzt werden kann. Dazu kenne ich die örtlichen Gegebenheiten zu schlecht. Ich weiß lediglich, dass ich durch diese Stadtbahn z.B. ein paar Freiflächen beanspruche, die für den Jahrmarkt Pützchens Markt möglicherweise dringend benötigt werden.
Des Weiteren möchte ich noch erwähnen, dass ich eigentlich mit diesem Vorschlag primär eine U-Bahn in Beuel zur Diskussion stellen wollte. Ich habe lediglich die Strecke weiter nach Pützchen und Holzlar geführt, weil man bei dem U-Bahn-Projekt auch eben eine mögliche Stadtbahn nach Pützchen mit in die Überlegungen aufnehmen und auch an entsprechende Bauvorleistungen denken sollte.
Warum eine U-Bahn in Beuel über den Beueler Bahnhof? Dies schreibe ich am besten noch in die Beschreibung. Nur kurz: ich wäre für eine „Premium-Lösung“, nach der alle Bonner Ost-West-Stadtbahnlinien eine Anbindung an den Beueler Bahnhof und somit zur künftigen S-Bahnlinie 13 sowie den RE8 bzw. RB27 nach Koblenz erhalten. Dies bedeutet: a) die Bahnen aus Niederkassel/Köln bzw. Troisdorf, b) die Bahnen aus Siegburg (ich gebe mich nicht so ganz mit dem geplanten Umstiegspunkt „Vilich“ (S13 und 66) zufrieden), c) die Bahnen aus Ramersdorf/Oberkassel sowie d) eben die Bahnen aus Pützchen/Holzlar; wobei die Punkte a) und b) mit meinem Vorschlag eben realisiert werden.
…der Stadtteil in Beuel-Ost, den ich meinte, heißt wohl „Neu-Vilich“…
Eine wichtige Frage wäre, wie du die Linien 66, 62, und 7 an den Bahnsteigen vereinigen wollen würdest. Zumindest eine Trennung von Hoch- und Niederflur wäre notwendig. Zudem sind die Kölner Bahnen ja etwas breiter als die Bonner R1.1er (laut Wikipedia 35 cm).
Auch möchtest du unter den Bereich des Konrad-Adenauer-Platzes unterqueren. Die Gebäude die in dem Bereich (Rathaus/Neubau) haben aber eine Tiefgarage. Daher müsstest du von der Kennedybrücke sehr steil nach unten, was wiederum einen Haltepunkt schwer realisierbar macht.
Die Radien am Beueler Bahnhof und im weiteren Verlauf Richtung Kohlkaul erscheinen mir recht wenig stadtbahntauglich.
Auch die Verbindungskurve für die Siegburger Bahn über den Bahnhof ist meiner Meinung nach eher nachteilhaft. Denn die Leute die auf diese Umsteigen wollen, nehmen den Haltepunkt in Vilich, für den Rest gäbe es eine eher unnütze Fahrzeitverlängerung.
Genau so unverständlich ist mir der Kahlschlag der Linien 608/9. Denn bisher sind diese die wichtigste Ost-West Verbindung (Nahverkehrsplan sieht sogar einen 15min -Takt auf beiden Linien in Zukunft vor). Auch wenn die Bahn da viele umstimmen wird, ist da der Kahlschlag eher weniger hilfreich. Meine Idee wäre:
603: Ab Hauptbahnhof als Linienpaar mit der 602 auch nach Norden
608/9: Über Neu-Vilich (für die 603, ähnlich wie 636/7 vor 2009)
Dann könnte dein Vorschlag auch gerade über die Röhfeldstraße
635/516 aktuellen Linienweg belassen (großen Nutzen für Querverbindungen nach Vilich-Müldorf/Hangelar und somit zur 66, aber auch zu den Schulen in Pützchen).
Ich würde die Stadtbahn gerne nach wie vor über die Siegburger Str. verkehren lassen, nicht über die Röhfeldstr.
Ich hatte vor, die Frage ob Hoch- oder Niederflur auf den Bonner Ost-West-Linien in einem separaten Vorschlag zu behandeln, das ist ein eigenes Thema wert! Jetzt muss ich das hier in den Kommentaren machen. Kurz gesagt: 1. Variante: Niederflurfahrzeuge auf allen Ost-West-Linien außer bei der Linie 66; diese erhält dann an den Haltestellen entweder zusätzliche Hochflurbahnsteige oder es gibt bei dieser Linie keinen barrierefreien Halt. 2. Variante: Hochflurfahrzeuge auf allen Linien (die Linie 7 verkehrt dann nicht über Niederkassel nach Bonn, sondern eine Hochflur-Linie 17, die vom noch fertigzustellenden Kölner Nord Süd-Strecke über Severinstr, Chlodwigplatz, Bayenthalgürtel den Rhein entweder auf der Rodenkirchener Brücke oder in Höhe Godorf überquert und über Niederkassel nach Bonn fährt; Es kommt bei der Wahl der Variante natürlich auch darauf an, ob auf der Hardtbergbahn Niederflur- oder Hochflurbahnen verkehren sollen. Die Haltestellen zwischen Ramersdorf und Beuel müssen, je nach dem, ob Hochflur- oder Niederflurfahrzeuge halten, entsprechend umgebaut werden.
Ich kenne den Bereich am Beueler Konrad-Adenauer-Platz nicht. Dann muss der Verlauf natürlich korrigiert werden. Mir ist wichtig, dass alle Bonner Ost-West-Linien am Beueler Bahnhof halten. Das geht nur unterirdisch. Den Kurvenverlauf zumindest in Pützchen passe ich an.
Die Fahrgäste können in Vilich nur in die künftige S13 umsteigen. Nicht aber in den RE8 und die RB27 wie oben beschrieben. Das ist der Nachteil!
Wenn es eine Stadtbahn Richtung Holzlar gibt, dann wird der parallel verkehrende Busverkehr natürlich ausgedünnt. Die Stadtbahn kann alle 10 oder alle 7-8 Minuten nach Pützchen und Holzlar verkehren, die Linien 608 und 609 werden da nicht mehr benötigt. Jetzt ist von einer Erhöhung der Taktfrequenz bei den Linein 608 und 609 die Rede, aber eben jetzt, ohne dass eine Stadtbahn existiert. Die 516 braucht nach meinem Vorschlag nicht nach Vilich Müldorf und zu den Schulen, das übernimmt bei mir die Linie 603. Diese bedient die Integrierte Gesamtschule Bonn Beuel sehr gut an und schafft Direktverbindung nach Pützchen, Neu-Vilich, Holzlar und Gielgen. Die 516 sollte als Regionalbuslinie ins Bonner Stadtzetrum verkehren.
Hinweise:
Die RB27 geht in die S13 auf. Somit bleiben nur die Strecken Koblenz-Oberkassel und Köln-Mönchengladbach.
Der Vorläufer der 516 war die 538. Diese wurde aufgrund schwacher Nachfrage später dann aufgelöst und ging in Teilen in die 516 auf (Hennef – Schloß Birglinghoven damals). Daher bezweifle ich, dass eine Regionalbuslinie über den selben Weg wie früher da noch besser wäre.
Die 516 und 635 wurden ja genau aus den Gründen in den Linienästen geändert um den Bedürfnissen gerecht zu werden, bessere Anbindungen an die Linie 66 zu geben. Früher fuhr ja die 635 … – Pützchen – Kohlkaul – Bechlinghoven – Vilich-Müldorf. Diese Schleifenfahrt hatte Nachteile, da die Hangbereiche zur 66 kaum Anschluss hatten, eben nur die 516 ab Hoholz Mitte nach Hangelar Ost) und durch die Schleifenzeit viel Fahrzeit flöten ging. Jetzt kommt man von der Linie 66 mit 3 Buslinien in verschiedene Bereiche zwischen Hoholz und Pützchen. Diese würdest du damit wieder zunichte machen. Warum?
Und die Kürzung der 608/9 schafft man teilweise, das was mit dem Fahrplanwechsel 2009 eliminiert hat: Den ZOB als Anschlusstreff. Da wäre eine Annäherung der 603 an die 602 eher möglich. 608/9 fahren dann über den Linienweg der 603. 609 bis Gielgen weiter durch (über den Finkenweg) und die 608 endet schon in Bechlinghoven. So als Vorschlag.
Zudem wird die Liniennummer 639 ab August wohl bald schon in Bad Godesberg genutzt, nur so.
Dass die RB27 in die S13 aufgehen wird, ist ja schön und gut, aber nur bis Oberkassel. Nicht bis nach Koblenz. Gemäß aktuellem Bauprojekt ist die Verlängerung die S13 nur bis Bonn-Oberkassel angedacht. Und es ist auch gut so, die S13 nicht weiter nach Koblenz zu führen, da der Fahrtweg viel zu lang für eine S-Bahn wäre. Man kann sich vielleicht noch darüber streiten, die Kölner S13 bis nach Königswinter oder Bad Honnef oder gar Linz zu führen, dann ist aber endgültig Ende und ein entsprechender Ausbau müsste dorthin auch erst einmal realisierbar sein und wirtschaftlich für sinnvoll erachtet werden. Was passiert also mit dem Abschnitt Koblenz Hbf – Vallendar – Bonn Beuel der Linie RB27? Wird diese Linie von Koblenz kommend etwa in Bonn-Oberkassel oder in Bonn Beuel enden? Das wäre nicht sinnvoll, diese Linie gehört auf dem Abschnitt Beuel – Köln als Regionalexpresslinie weiter nach Köln geführt. Man kann sich gewiss darüber streiten, ob die Fahrten der RB27 in die Fahrten auch unterhalb der Liniennummer „RE 8“ integriert werden sollen. Dann würde die RB27 ganz abgeschafft. Ich empfehle jedoch eine unterschiedliche Linienbezeichnung, da zwischen Neuwied und Koblenz Hbf die Fahrtwege von RE8 und RB27 ganz unterschiedlich sind. Auch könnte man überlegen, die RE8 nicht an allen Stationen zwischen Bonn und KOblenz halten zu lassen, während hingegen die RB27 zwischen Bonn Oberkassel und Koblenz Hbf überall hält bzw. ggf. sogar neue Haltepunkte erhält, z.B. im Westen Neuwieds. Da ich implizit davon ausging, dass es ausschließlich Sinn macht, die Fahrten der RB27 wie gesagt auch nach Köln eben über Bonn-Beuel zu führen und die unterschiedliche Linienbezeichnung beizubehalten, ging ich also daher davon aus, dass die Züge der RB27 bei Einführung der S13 nach wie vor in Bonn-Beuel verkehren. Das wäre zumindest „mein“ Vorschlag. In jedem Fall bestehen tagsüber 2 Fahrten pro Stunde von Beuel nach Koblenz, und diese 2 Fahrten sollen meiner Meinung nach neben den Fahrten der S13 eben mit Hilfe einer Umstiegsstation „Beuel Bahnhof“ von allen Bonner Ost-West-Linien meiner Meinung nach angebunden werden. Darum ging es eigentlich hier mir nur.
516/538
Eine Auslastung der von mir oben beschriebenen Linie 516 Bonn Hbf – Beuel – Pützchen – Holzlar – Hoholz/Gielgen – Dambroich – Hennef halte ich mit Begründung für gut möglich: Denn: es liegt auf der Hand, dass Fahrgäste aus Roleber und Hoholz/Gielgen durch die neue Stadtbahn möglicherweise die Leidtragenden sind, denn die Stadtbahn ist für sie nicht in Reichweite, sie beginnt erst in Holzlar bzw. Heidebergen“-West“. Mir ist bewusst, dass die Bürger auch von Hoholz/Gielgen eine Direktbusverbindung in die Bonner Innenstadt wünschen. Ich habe daher bewusst die Regionalbuslinie 516 verwendet, um einerseits den Ansprüchen der Bürger aus Hoholz gerecht zu werden. Andererseits auch deshalb, da die 516 im Vergleich zu den Bonner Buslinien auch Ortschaften östlich von Hoholz, d.h. jene, die hinter der Stadtgrenze Bonns liegen, anbindet und diese könnten dann auch noch gleich von einer direkten Verbindung nach Bonn profitieren. Dass es von Hennef Bedarf gibt, direkt mit dem Bus in die Bonner Innenstadt zu fahren, zeigt die Linie 529; Die Linie 516 könnte „beschleunigt“ ins Bonner Stadtzentrum fahren, d.h. zwischen Bonn Hbf und Pützchen oder gar Holzlar nur an ausgewählten Haltestellen halten. Das würde aus meiner Sicht die Bedenken der Bürger auch aus Hoholz/Gielgen gegen die Stadtbahn nehmen, dass sie ja im Zuge der Stadtbahn trotzdem immer noch eine direkte, aber auch schnelle ÖPNV-Verbindung nach Bonn City haben. Ich verstehe auch nicht, warum du zuvor den Wegfall des Linienpaares 608 und 609 auf dem Abschnitt Bonn Hbf und Gielgen einerseits als „Kahlschlag“ beklagst, dann aber andererseits sagst, die 516 wie ich sie vorsehe würde nicht ausgelastet sein. Die 516 ist in meinem Konzept ja genau wie eine 608 oder 609, nur in etwas beschleunigter Form. Du gehst anscheinend immer vom aktuellen Ist-Zustand aus, nicht von meinem künftigen Gesamtkonzept. Noch etwas zur 516: es ist leider so, dass ich den Bürgern aus Rohleber und Hoholz/Gielgen keine alle 10 Min verkehrende Direktbusverbindung in die Bonner City bei Realisierung der o.g. Stadtbahn mehr bieten kann. Würden wie gesagt 608 und 609 zwischen Bonn Hbf und Gielgen nicht abgeschafft, dann würde dies ein enormer Parallelverkehr bedeuten, der wirtschaftlich total unsinnvoll ist. Mit der o.g. Stadtbahn wird Pützchen, Beuel-Ost super bedient, da braucht es keine 608 oder 609 mehr. Bechlinghoven, Holzlar, Kohlkaul, Heidebergen werden durch meine Stadtbahnlinie 65 auch noch einigermaßen gut erschlossen und zusätzlich hat man dort noch die 603 und 516 sowie die 639. Das reicht aus meiner Sicht.
Hoholz/Gielgen sind auch nicht die größten Ortschaften Bonns, d.h. aus meiner Sicht wäre dies durchaus okay, dass die schnelle Buslinie ins Bonner Stadtzentrum (516) leider nur im 30-Min-Takt zumindest werktags tagsüber verkehrt. Das passt schon in etwa. Zusätzlich habe ich ja noch die Buslinie 639 von Gielgen nach Vilich-Müldorf eingeführt und die 603 könnte auch bis Gielgen verlängert werden, wenn Bedarf besteht. Die 603 ist bei mir natürlich keine zügige Verbindung ins Bonner Stadtzentrum, da sie über Neu-Vilich und Bechlinghoven Nord/Kautex-Werke verkehrt, also Umwege nimmt. Aber sie bietet immerhin eine schnelle Direktverbindung nach Pützchen von Hoholz.
Nun zur Linie 635: die Linie kann aus meiner Sicht genauso bestehen bleiben wie sie jetzt ist, d.h. bis Hangelar Ost fahren.
Noch etwas zu dem Anschlusstreff am Bonner ZOB: die Stadtbahnlinie 65 ist die „neue 608/609-Kombi“, die in Bonn Hbf Umstiegsmöglichkeiten zu allen anderen Linien im Netz bietet, die am Hbf verkehren. Wer mit der Linie 65 im Bonner Osten nicht zufrieden ist, fährt mit 603, 516 oder 537 ins Bonner Zentrum.
Dass die Linie 639 künftig schon anderweitig benutzt werden soll, ist für mich jetzt sehr ungünstig. Schließlich hatte ich mir bewusst überlegt, diese Nummer zu verwenden, da eigentlich alle Bonner Tangentialbusverbindungen bzw. Linien, die nicht das Bonner Stadtzentrum /den ZOB am Hbf anfahren, die Liniennummer beginnend mit „63x“ tragen, daher wollte ich die neue Linie in dem Intervall auch unbedingt platzieren. Schade. Und die 634 hatte ich für Hersel – Buschdorf – Auerberg – Graurheindorf implizit schon reserviert. Nun gut, dann muss eben leider eine andere Nummer her. Oder kann man die Bad Godesberger Linie anders als „639“ taufen?
Ich habe mal hier nachgesehen. Auf Seite 65 sieht man, dass die RB 27 nur noch den Abschnitt Koblenz – Oberkassel bedienen sollte (laut wikipedia solls teilweise noch Verstärker gen Köln geben). Gäbe wohl sonst zu hohe Paralellfahrten mit der S13 oder die Trassenauslastung mit dem GV ist zu hoch.
Im Betracht auf das ganze Lead-City Programm für Bonn könnte das auch eher schlecht wirken: Hoholz verliert eine Direktverbindung im 10-min-Takt und erhält dafür eine im 30-min-Takt und eine Verbindung per Umstieg. Zumindest eine Hauptlinie müsste wohl doch noch hoch nach Gielgen. Denn fehlende Hauptlinien hats schon mal in Küdinghoven und Holtdorf gegeben. Zugegeben die Auswirkungen sind eher mäßig, aber sie sind trotzdem nicht zu vernachlässigen (In Küdinghoven muss man für eine Fahrt in die Innenstadt entweder durchs Dorf zur 62 oder in Beuel umsteigen).
Alternative Busrouten wäre mal:
-608: Ab Pützchen über den Weg der Linie 537 weiter nach Holtorf (in den Randzeiten nur bis zum Ennertbad)
-609: Wie von dir ähnlich beschrieben: Bisheriger Linienweg der 603, dannach weiter über den normalen Linienweg hoch nach Gielgen.
-537: Ersetzt sogesehen deine Idee für die 516 fährt dann ein kleines Stück zwischen Ettenhausen und Gielgen neu.
Somit kannst du dir theoretisch den Zubringer sparen (609 alle 20’/ 516 alle 30′) und hast die 603 zusätzlich an der Seite der 602 (hat ja auch ne sehr hohe Auslastung).
Falls du unbedingt ne Liniennummer haben wollen würdest: 629 oder 616 wären wohl die logischten Alternativen, je nach Takt.
Danke, ich hatte dafür da nicht die Zeit gefunden, im SVP NRW nachzusehen. Das ist allerdings gewiss keine gute Lösung. Dann würde ich eher die S13 nur 2x statt 3x pro Stunde von Troisdorf nach Bonn-Oberkassel verkehren lassen, also alle 20 bis 40 Minuten, und dafür den RB27 alle 60 Min. bis Köln.
Die Busrouten von dir muss ich mir bei Gelegenheit noch einmal näher durch den Kopf gehen lassen. Nur so viel: meine o.g. Linie 603 ist ja deine 609, also ich lasse ja nicht nur die 516 bis Hoholz von Bonn Hbf fahren. Nur die 516 ist die schnelle Variante.
Die Direktverbindung alle 10 Minuten von Hoholz nach Bonn-City wird bei ersetzt durch eine Direktverbindung nach Bonn-City alle 30 Minuten, ja, stimmt, aber alle 7-8 Minuten (603 und meine merkwürdig benannte 639) mit Umstieg in die Stadtbahn 65.
Ich glaube nicht daran, dass sich der 5-6-4 bzw. 7-8 / 15 / 30 Min / 60 Min Takt im Rheinland durchsetzt. Aber im VRR fängt man stellenweise damit an. Warum denn nicht in ganz NRW? Fahrten lassen sich somit „feiner“ streuen als bei einem 5/10/20/60 Min Taktgefüge. Daher habe ich den Vorschlag auch mit o.g. Taktung eingebracht. Denkbar ist natürlich, auf allen Bonner Ost-West Linien alle 10 Min. zu fahren.
Ich hatte bewusst diese Lösung als „Premium-Lösung“ bezeichnet, da mir auch bewusst ist, dass nicht jeder Fahrgast z.B. zwischen Niederkassel oder Siegburg, St. Augustin einerseits und Königswinter, Bad Honnef, Koblenz andererseits pendelt. Aber jeder RB- und RE Halt (Bonn Beuel in diesem Fall) verdient eine adäquate Anbindung an den örtlichen ÖPNV, und dazu gehören nun einmal in diesem Fall alle („künftigen“) Bonner Ost-West-Stadtbahnlinien.
Der Beueler U-Bahntunnel ist aber eigentlich so „Premium“ gar nicht. Ich sehe ja Potential für eine Stadtbahn nach Pützchen und Holzlar, als zentraler Bestandteil des Ost-Westnetzes, dass ich oben in der Beschreibung mit den entsprechenden Linienführungen aufgeführt habe. Ulrich Conrad kommt in seinem Vorschlag zwar ohne die U-Bahn in Beuel aus und führt die Stadtbahn nach Holzlar dennoch über den Beueler Bahnhof. In seinem Vorschlag werden aber wichtige Wohngebiete nicht erschlossen, denn er führt seine Stadtbahn über die Güterbahn ganz im Süden der Stadtteile Beuel-Ost und Pützchen. Sollen die Stadtteile Beuel-Ost/Neu-Vilich und Pützchen vernünftig angebunden werden, der Beueler Bahnhof ebenso, muss vermutlich eine U-Bahn her.
Mir erscheint daher die Linienführung von der Kennedybrücke nach Beuel-Ost über Beuel Bahnhof als teilweise unterirdische Strecke, die von allen Ost-West-Linien bedient wird, aus mehreren Gründen wichtig.
Ich finde deine U-Bahn Bonn-Beul sehr gut. Ich bin auch nicht der Meinung das der Umsteigepunkt in Vilich der große Wurf ist. Die Fahrzeitverlängerung auf der Linie 66 sehe ich nicht Kritisch da ich davon ausgehe das sie unerheblich seien wird da die Stadtbahn verhältnismäßig lange von Konrad-Adenauer-Platz bis Adelheidsstraße fährt. Für die Line 62 ergibt sich sowieso ein Fahrzeitgewinn. Ich fände es nur sehr schlecht, wenn manche Linien nicht mehr an allen Haltestellen barrierefrei halten könnten. Ein Auslassen von Haltestellen fände ich noch schlechter. Deswegen ist es mir Wichtig, dass die Unterirdischen Stationen so gebaut werden das alle Bahnen ohne Probleme halten können. Die Umgestaltung des Bus Konzeptes finde ich gut da sich diese neue Express Verbindung ergibt und die Stadteile bis Bonn Holzlar deutlich schneller an Bonn angebunden werden. Ich glaube übrigens das auf der Westbahn in Zukunft niederfuhr favorisiert werden wird da nur noch Oberirdische hautsächlich Straßengebundene Varianten untersucht werden. Das würde mich bei Hochflor wunden. Zum Schluss muss ohnehin noch die neue Straßenbahn über Niederkassel eingebunden werden dann ist da auch so fiel bahnverkehr das dieser Umbau auf jeden Fall gerechtfertigt ist. Ich fände es schade, wenn jetzt viel Geld für einen Halbherzigen Ausbau der St. Augustiner Str. ausgeben wird, anstatt den Knoten einmal richtig anzupacken wie du es vorschlägst.