Beschreibung des Vorschlags
Das niederösterreichische Tulln an der Donau wird von einem zentralen Gleisdreieck dominiert, an dem die Franz-Josefs-Bahn und die Tullnerfelder Bahn mit einem Verbindungsbogen jeweils ineinander über gehen. Es befinden sich aber nur an zweien der Stränge Bahnhöfe. Tulln Stadt im Westen Richtung Tullnerfeld, und Tulln Bahnhof samt Güteranlagen an der Strecke nach Wien.
Dies hat zur Folge, dass nicht zwischen allen Linien Umsteigebeziehungen bestehen. Wer von der S4 (fährt Tullnerfeld – Tulln Stadt – Absdorf) in die REX aus Krems (Donau) oder Eggenburg Richtung Klosterneuburg und Wien umsteigen möchte, kann das, ohne eine Fahrt im Tullner Stadtbus einzulegen, erst in Absdorf tun. Nördlich der Donau gibt es bis Absdorf auch keine signifikante Bebauung, sodass dort kein früherer Bahnhof in Frage kommt.
Will man das beheben, so muss in Tulln am Nordstrang des Gleisdreiecks ein Umsteigebahnhof her. Ein Hauptbahhof im Gleisdreieck mag naheliegender erscheinen, nur wären dann die einzelnen Bahnsteige bis zu 100m voneinander entfernt, und durch die Nähe zum Bestand wäre die Gefahr der Schließung von Tulln Stadt und Tulln Bahnhof hoch.
Also, am Nordstrang. Dies ist umständlich, denn die Strecke befindet sich in Hochlage und muss verbreitet werden. Das S4-Gleis Richtung Tulln Stadt rutscht etwas nach außen, für den Platz müssen die Parkplätze an der Franz-Zant-Allee dran glauben. Die Einfädelung erfolgt dann erst weiter nördlich, aber noch vor der Donaubrücke. Die Gleise der Franz-Josef-Bahn bleiben am angestammten Platz.
Zwischen Gleis 1 und 2 entsteht ein Mittelbahnsteig (damit ist bahnsteigleicher Umstieg möglich), am Gleis Richtung Tulln Bahnhof dazu ein Außenbahnsteig, der Bahnsteig rutscht dabei etwas über die Tullner Straße.
Alle Züge würden hier halten, den Platz für Überholgleise besteht definitiv nicht. Dies ist aber jeweils an den vorgelagerten Bahnhöfen möglich. Es würde sich dabei sicher anbieten, auch nördlich der Donau noch einen bahnsteiglosen Überholbahnhof einzurichten, zumindest für den Güterverkehr.

Die Idee ist gut. Ich wage allerdings zu bezweifeln, ob da neben der Bahn noch genug Platz ist für die Bahnsteige.
Ich würde vorschlagen am nördlichen Ende des Gleisdreieckes einen Mittelbahnsteig zu errichten und einen Seitenbahnsteig über der Straße zu errichten.
Meinst du so? Dann müsste man eben direkt über dem Kreisverkehr bauen.
Natürlich wird es weiter nördlich mit den Straßen knapp, so kommt man aber auch schon gefährlich nahe an die Bestandsstationen ran.
Jo so sieht das doch ganz gut aus. Finde die Nähe zum Bestand nicht so schlimm, da diese ja noch mal andere Aufgaben erfüllen.