10 Kommentare zu “Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf – Stadt-Umland-Bahn (Übersicht)

  1. Das gefällt mir sehr gut so und hab ich (unbewusst) auch ziemlich in der Form im Kopf gehabt. Lediglich die Verbindung nach Wannsee sehe ich als zu nachfrageschwach an, da zu wenig Potential angebunden wird. Ansonsten aber beide Daumen hoch dafür.

    1. Danke.

      Die Strecke nach Wannsee wäre die letzte Ausbaustufe des Konzeptes und ersetzt die Linie 620. Für mich steht außer Frage, die Strecke aus Teltow an einen Endpunkt der Stammbahn zu führen. Da standen die Bahnhöfe Düppel-Kleinmachnow und Europarc Dreilinden zur Auswahl. Der Europarc in Dreilinden expandiert und wird das in den nächsten Jahren auch noch weiterhin tun. Daher habe ich mich für diese Relation entschieden. Der Abschnitt nach Wannsee dient als Lückenschluss im Netz und sollte gemeinsam mit der Linie 93 nach Potsdam umgesetzt werden. Falls sich der KNF als zu niedrig erweist, kann man auch den Endpunkt am Hp. Europarc Dreilinden setzen. Dann bräuchte man aber weiterhin zusätzlich eine Busverbindung, welche deutlich längere Reisezeiten aufweist.

      1. Warum nicht zum Mexikoplatz zukünftig inkl. Umstieg zur U3? Mir soll’s aber auch recht sein, wenn das NKV stimmt, das kann ich nicht beurteilen. Gibt in jedem Fall viele dringendere Projekte als die Strecke durch den Wald.

        1. Janz einfach begründet.
          Wie auch einige Mitglieder des aktuellen Senates betonen, sollte man Straßenbahnen als Ergänzung von U-Bahn-Strecken bauen und nicht als „Bauvorgeleistete Konkurrenz“.
          Die Strecke zum U-Bahnhof Turmstraße würde ich dort mal rausnehmen, weil sie nicht umbedingt die U5 behindert, sondern viel eher eine wichtige Netzlücke der Straßenbahn schließt.
          Aber auf der Strecke vom Mexikoplatz zum Kleinmachnower Rathausmarkt sehe ich langfristig die U3 verkehren (langfristig = 2050+), und wenn wir realistisch sind, wird vor 2040 keine Straßenbahn in TKS verkehren. Daher habe ich diese Variante gewählt.

          1. Eine Verlängerung der U3 bis Kleinmachnow halte ich für weder realistisch noch für wünschenswert. Dafür ist der Stadtteil tatsächlich viel zu dünn besiedelt. Wir können froh sein, wenn der Lückenschluss zum Mexikoplatz irgendwann kommt, für alles weitere ist die Straßenbahn in absehbarer Zeit (bis 2100) mehr als ausreichend und das Geld kann man deutlich sinnvoller ausgeben.

            1. Wenn die Verlängerung bis Mexikoplatz kommt, wird auch die Stammbahn eröffnet werden, und es wird Stimmen geben, die U3 bis an diese heranzuführen, damit auch überregionale Studenten der FU und Zielverkehr in die südwestlichen Stadtteile einen guten Anschluss erhalten. Ich meine, das Problem wäre das gleiche, man fährt mit der Stammbahn (zB aus Richtung Rehbrücke) bis Düppel-Kleinmachnow, muss dann in den Bus umsteigen und dann in die U-Bahn. Das ist genau das Problem dass man heute aus dem Weg schaffen will. Und genau diese Weitsicht möchte ich mir vorbehalten und zumindest erstmal abwarten wie sich die Fahrgastströme entwickeln, wenn die Stammbahn eröffnet ist. Und von Düppel bis zum Rathausmarkt wäre in einer letzten Etappe auch kein abwegiger Lückenschluss.
              Auch wenn ich nicht wirklich dafür bin, würde ich kein Geld für Infrastrukturmaßnahmen ausgeben wollen, welche einen weiteren Lückenschluss verhindern

  2. Gefällt mir gar nicht, weil man für eine Straßenbahn eine bestimmte Auslastung brauch, damit sie sich rechnet. Das ist bei einem 20 min Takt definitiv nicht Fall. Daher bin ich absolut dagegen!

  3. In Zehlendorf würd ich noch die Strecke über die Bahnstrecke nach Zehlendorf Eiche führen, dann hätte man wenn in Berlin die Straßenbahn nach Steglitz fährt nur noch ein kurzes Stück Straße zum verbinden des Straßenbahnnetzes.

    Überregional würde ich es so anlegen das man theoretisch mit der Straßenbahn von Berlin nach Potsdam fahren kann.

  4. Bei Zehendorf Eiche könnte man auch ein Wendekreuz errichten und nicht schon am S-Bahnhof. Die Straßenbahn könnte man von dort über die Clyalalle weiter nach Schmargendorf führen.

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