Beschreibung des Vorschlags
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Essen hat mit der Strecke der Linien 101 und 106 zwischen Altendorf und dem Südviertel bereits eine hervorragende tangentiale Straßenbahnstrecke.
Dennoch verkehren parallel weiterhin Busse in dichtem Takt. Die Buslinien 160 und 161 überlagern sich zu einem 10-Minuten-Takt und sind durchaus gut ausgelastet, daher wäre eine Straßenbahnverbindung in dieser Relation wohl nicht verkehrt.
Daher habe ich überlegt, wie man die Buslinien über die bestehende Straßenbahnstrecke entlasten beziehungsweise ersetzen könnte.
Um dieses Ziel zuerreichen habe ich mir ein Linienkonzept, bestehend aus 2 neuen Straßenbahnlinien ausgedacht.
(1) Zeche Ludwig – Moltkestraße – Rüttenscheid – Holsterhausen – Essen-West – Altendorf – Borbeck
(2) Knappschaftskrankenhaus – Moltkestraße – Rüttenscheid – Holsterhausen – Frohnhausen
Infrastrukturseitig wären dafür drei kleinere und eine größere Maßnahme erforderlich.

Hallo NGTD12DD,
In der Tat sind Essen und Dresden ähnlich groß und ja die Linien 160/161 fahren auch zusammen alle 15 Minuten mit Gelenkern, sodass ich diese Idee auch begrüße. Allerdings ist dir Max Essen schon zuvorgekommen.
Ein paar Haken gäbe es aber schon meiner Meinung nach. An der Bockmühle kreuzt du die Linien 103 und 105 und fährst dann durch engere Wohnstraßen. Das kann die Straßenbahn eigentlich nur schwierig schaffen. Außerdem erreicht deine Strecke entlang der Wüstenhoferstraße den Bahnhof Borbeck nicht wirklich, obgleich der ein wichtiger Umsteigepunkt ist. Hier würde ich dir empfehlen, dann doch besser auf die bestehende Route der Linie 103 abzubiegen. Am Germaniaplatz würde ich unbedingt vorschlagen, dass die Linie mit der Linie 101/106 umlauftechnisch verbunden wird, damit das Gebiet entlang der Germania- und der Helenenstraße umsteigefrei mit der Straßenbahn angebunden wird.
Am S-Bahnhof Essen Süd würde ein Schlenker über die Richard-Wagner-Straße eine kürzere Neubaustrecke verursachen, als der direkte Weg über die Eleonorastraße, jedoch würde er gleichzeitig eine sehr gute Umsteigemöglichkeit zur S6 erlauben. Zudem ließen sich die Baukosten für die Strecke sicherlich senken, wenn du versuchen würdest, in Rüttenscheid und dem Südviertel die Routen der Linien 105 und 106 auch auf längeren Wegen mitzubenutzen.
An der Schwanenbuschstraße würde ich auch Weichenverbindungen zur Steeler Straßenbahn (Linie 103/109) vorschlagen. Sicherlich wäre deine Infrastruktur nämlich auch eine gute Möglichkeit, eine Straßenbahn vom Uniklinikum und Rüttenscheid nach Steele zu schaffen. Der S-Bahnhof Steele ist Essens größter Nahverkehrsknoten im Osten, sodass dorthin sicherlich Potential besteht.
Und noch etwas: Zwischen Huttrop und Frillendorf kannst du unmöglich die Straßenbahn so über die A40 führen. Da ist schlichtweg kein Platz, um noch die Gleise von unten einzufädeln. Es wäre zwar möglich am Wasserturm auf die Spurbusstrecke aufzufahren, jedoch unmöglich die wieder am Frillendorfer Platz zu verlassen, sodass dort nur eine Weiterfahrt bis Kray möglich wäre. Auch neben der A40 wäre kein Platz für die Straßenbahn. Daher könntest du dort nur der bestehenden Strecke der Linien 160 und 161 über Oberschlesien- und Frillendorfer Straße folgen.
So ansonsten bin ich damit zufrieden.
LG Tramfreund94 aus dem Ruhrgebiet, genauer gesagt aus Essens nordwestlicher Nachbarstadt Oberhausen
Danke, für die Hinweise. Ich habe das jetzt so umgesetzt.
Wäre nen riesen Fan von dieser Lösung. Durfte 2 Jahre mit dem 160/161er aus Stoppenberg nach Rüttenscheid pendeln. Obwohl die Verbindung eigentlich super ist war es, grade zu Schulbeginn und -ende, immer ein absolutes Chaos mit teilweise mehreren Bussen die durchgefahren sind weil kein Platz mehr war. Bin daher wann immer es ging aufs Motorrad umgestiegen. Mit einer Tram evtl. in Verbindung mit ein paar Schulbussen auf dieser Strecke zu den besagten Zeiten wäre das Pendeln definitiv entspannter gewesen…
Darüber hinaus finde ich die Anmerkung von Tramfreund gut. Zwischen Töpferstr. und Landgericht würde ich auch die vorhandene Trasse nutzen, da müsste man wohl nur noch das links abbiegen an der Moltkestr. ermöglichen.