Beschreibung des Vorschlags
Stuttgart Vaihingen ist Endpunkt von drei Stadtbahnlinien. Diese enden derzeit am südwestlichen Bahnhofsvorplatz. Diese Haltestelle ist etwas über 500 Meter vom Marktplatz entfernt. Doch genau in diese Richtung führt bereits eine Stadtbahnstrecke. Warum lässt man die U3 und U8 also nicht im Zentrum enden?
Um diese dort enden zu lassen braucht es:
- Verbindungskurve mit neuer Hst am Bahnhof
- Haltestelle Vaihingen Markt mit 100m Anschlussgleis
1.Verbindungskurve mit neuer Hst am Bahnhof
Aktuelle Situation am Bf:
https://www3.vvs.de/Download/Envmaps/vvs/uVaih.pdf
Vorteile der aktuellen Situation:
+ Betriebliche Flexibilität und genügend Kapazität durch große Abstellanlagen
+ Bahnsteigsgleicher Umstieg von U3/U8 in U14 möglich
+ Nähe zu DB Reisezentrum und Busbahnhof
Nachteile der aktuellen Situation:
– Stadtbahnbahnsteige sind nicht neben Regional- und S-Bahnsteigen sondern seitlich versetzt.
– Großer Platzbedarf (etwa 7.000 m^3 für Hst./Gleise) (Immobilien in Uninähe sind gesucht)
Neue Situation am Bf:
Vorteile der neuen Situation:
+Stadtbahnhst. direkt neben den Regional- und S-Bahn Bahnsteigen und nicht versetzt
+ Bahnsteiggleicher Umstieg zu Gleis 1 (S-Bahn Richtung Herrenberg)
+ Anschluss an Verbindungskurve auf neuer Relation
+ Es kann (muss es aber nicht) mehr Platz durch den Rückbau einiger Stadtbahngleise geschaffen werden.
Nachteile der neuen Situation:
-U3/U8 halten nicht direkt neben U14.
– Filderhofstraße wird nun von noch mehr Stadtbahnlinien gekreuzt – BÜ schließt öfter
2. Haltestelle Vaihingen Markt mit 100m Anschlussgleis
Einfach ein Wendegleis nach der Hst. Schillerplatz zu bauen wird nicht möglich sein. Einerseits fehlt der Platz, anderserseits wäre die Kapazitätsgrenze nahe.
Mit einer neuen Hst. schafft man genügend Kapazität. Zudem kann diese noch näher am Vaihinger Marktplatz sein. Bei der in der Karte eingezeichneten Lage beginnt die Fußgängerzone in gewisser Maßen direkt am Bahnsteig. Dennoch wird keine frequentierte Einkaufsstraße durchfahren.
Fahrplan
05 Jurastr.
06 Vaihingen Bahnhof
07-12 Vaihingen Markt
13 Vaihingen Bahnhof
14 Jurastr.
01 Jurastr.
02 Vaihingen Bahnhof
03-08 Vaihingen Markt
09 Vaihingen Bahnhof
10 Jurastr.
Vorteil gegenüber offizieller Planung
Variante 1
- Günstiger
- Anbindung des Zentrums
- Keine Verbindungskurve entlang Nord-Süd Straße notwendig
Variante 2
- Hst. näher am Bf.
- Keine Verbindungskurve entlang Nord-Süd Straße notwendig
Variante 3
- Deutlich Günstiger
- Bestand wird genutzt, statt alles neu unteritdisch zu bauen.

Eine kurze Recherche hätte gereicht um herauszufinden, dass eine Stadtbahn durch Vaihingen bis nach Büsnau bereits geplant ist. Wieso hast du das vorher nicht nachgeguckt?
Abgesehen davon braucht die Stadtbahn Mindestradien von 50 Metern.
Hi Eurozug,
ich habe sehrwohl vorher nachgekuckt. Jedoch gibt es bei der Stadtbahnverlängerung große Unterschiede zu diesem Vorschlag
1. Sie verläuft nicht durch das Zentrum von Vaihingen sondern umfährt dieses. Sie erreicht die Hauptstraße erst bei der Bus Hst. „Krehlstraße“
2. Sie verläuft im Tunnel und ist damit deutlich teuerer
Gleichzeitig ist eine Durchbindung von Kaltental auf die Filder geplant. Dafür könnte diese Verbindungskurve nützlich sein.
=> Zur Karte der sich im Regionalverkehrsplan befindlichen Verlängerung
VG Geomaus007
Entschuldigung für die späte Antwort, und danke für die Überarbeitung. So passt das, allerdings muss die Erklärung auch in die Beschreibung.
Dein Link geht bei mir leider nicht. Es gibt aber mehrere Trassenvarianten, du beschreibst die Variante 1, die ich für recht dämlich halte, weil man wie du richtig sagst viel Geld in einen Tunnel versenkt nur um trotzdem das Zentrum zu umfahren (gerade die U3 und U8). Realistisch wird eher Variante 2 oder 3 gebaut werden, das hängt lediglich davon ab ob man einen Tunnel in Vaihingen finanziert bekommt, dann wäre dieser natürlich besser. Auch weil dann kein Umfahrungstunnel bei Kaltental nötig wäre.
Mich würde interessieren was du dazu sagst, denn deine Variante wäre ja eine Abwandlung der Variante 2. Mit deiner neuen Endhaltestelle würde eine Weiterführung Richtung Büsnau und Autobahnkreuz auch nicht verhindert werden. Die Variante 2 sieht eine neue gemeinsame Haltestelle für sagen wir mal U1 und U8 beim ZOB vor (während dann U3 und U14 über Kaltental aufeinander durchgebunden werden), und dann straßenbündig über die Robert-Koch- in die Hauptstraße (das Eckhaus müsste abgerissen werden). Die U1 würde hier einen komischen Umweg über den Bahnhof machen und er Bahnhof selber würde durch eine Linie weniger angebunden werden.
Deine Variante (mit einer zusätzlichen Verbindungskurve am Schillerplatz) gefällt mir da besser. Sie greift einige Vorteile der Variante 3 auf (Gleisdreieck in Vaihingen um alle Relationen zu bedienen, die U3 und U14 können ohne Umfahrung durchgebunden werden, dann braucht es die alte Haltestelle überhaupt nicht mehr) kommt aber ohne Tunnel aus. Wenn (!) man keinen Tunnel bauen kann/will, wäre das eine Überlegung wert.
Darum habe ich mich gekümmert. Vielen Dank nochmal. Ist ja im Vergleich zu Niederflur Straßenbahnen der doppelte Radius, also ganz schön viel. Aber gut, dass muss man so hinnehmen.
VG Geomaus007