12 Kommentare zu “Stuttgart: Ringschluss Schwabstraße – Leonberg

  1. Weiß ja nicht, ob sich das für eine Linie im T15 rentiert… Aber schlecht ist die Idee nicht, ist ja echt n guter Zeitvorteil. Ich würde aber vielleicht noch versuchen, die Steigung etwas zu drücken.

    Langfristig ist ja wohl ein T10 vorgesehen, das wird dann eh spannend, wie das mit dem Tunnel funktionieren soll.

    1. Ja finanziell ist das definitiv ein Brett, deshalb hab ich mit dem Vorschlag zunächst gezögert. Wie steil man die Tunnel plant wird man dann sehen, aber eine geringere Steigung würde natürlich auch zu einem höheren Tunnelanteil führen.

      Bin auch gespannt ob man wirklich auf einen 10′-Grundtakt umstellt, der irgendwie blöd für Anschlüsse im Umland ist. Denke man wird eher die S62 in die Stadt verlängern, dann ne ähnliche Linie aus Esslingen und joa dann ist der Tunnel auch schon wieder voll.

    2. Weiß ja nicht, ob sich das für eine Linie im T15 rentiert… Aber schlecht ist die Idee nicht, ist ja echt n guter Zeitvorteil.

      Das kann man wirklich nicht mehr hören. Es ist komplett egal wie teuer das Projekt ist, wie rentabel es ist. Es muss eine konstante Nachfrage bestehen, und ich sehe dass hier eine Nachfrage bestehen würde.

  2. Finde ich eine gute Idee.

    Im 3. Entwurf des Deutschlandtaktes sind 24 Züge/Stunde/Richtung vorgesehen. Mehr als einen T2,5 würde ich auf der Strecke auch nicht fahren, da wir anders als in München keine „spanische Lösung“ haben und es so aufgrund der Fahrgastwechselzeiten zwangsweise zu Verspätungen kommt. Da dürften auch HVZ-Verstärker nichts mehr einbringen.

    1. Interessant, dabei werden offiziell künftig 30 Züge/Stunde auf der Stammstrecke in der HVZ verkehren.
      Der Digitale Knoten Stuttgart würde bis zu 36 ermöglichen, das Land möchte aber (noch…) diese Kapazität nicht voll ausreizen.

      1. Was der D-Takt für den Nahverkehr in Stuttgart unterstellt versteh ich sowieso nicht, ich glaube der Entwurf ist schlicht zu alt. Es fehlen so viele geplante S-Bahn Projekte, und auch im Regionalverkehr unterscheidet sich einiges vom Konzept vom Land (z. B. kein RE über Bruchsal).

        Ich denke schon auch, dass man mit ETCS mehr als 24 Züge unterbringen kann, aber nicht viel mehr. Bekanntlich ist die S-Bahn sowieso nicht gerade zuverlässig, und bei 36 Züge pro Stunde müsste da schon alles passen. Dazu kommt auch der Punkt dass kein Signalsystem den Fahrgastwechsel beschleunigen kann.

  3. Ich verstehe ja die Idee (gleichmäßigere Auslastung des City-Tunnels), aber könnte man nicht besser die U-Bahn/Stadtbahn aus Gerlingen und/oder Bottnang verlängern? Ich weiß, ja das würde das Ziel einer schnelleren S-Bahn-Verbindung Leonberg – Stuttgart konterkarieren, aber abgesehen von den geringeren Kosten, könnte man (je nach Trassenwahl) auch weitere Gebiete Leonbergs anschließen und würde auch im Stuttgarter Zentrum Ziele erreichen, die nicht direkt an der Stationen der S-Bahn-Stammstrecke liegen. So wäre man abhängig von dem genauen Start- und Zielpunkt ähnlich schnell oder sogar schneller.

    Und für Ziele westlich von Leonberg erachte ich nach wie vor eine Verbindungskurve bei Böblingen (+ ggf. Renningen) als verfolgenswertere Alternative.

    1. Eine Stadtbahn-Verlängerung wäre günstiger, würde aber das vorrangige Ziel meines Vorschlag (schnellstmögliche Verbindung der S-Bahn nach Stuttgart) verfehlen.

      Die angesprochene Verbindungskurve sehe ich überhaupt nicht als Alternative zu diesem Vorschlag, da der Umweg über Sindelfingen mindestens so groß wie heute über Zuffenhausen ist.

      1. Ja, ich verstehe schon, dass die beiden Lösungen nicht ganz den von dir angedachten Sinn erfüllen können, aber denke das wären eben doch gute und wegen den hohen Kosten (Tunnel, unterirdische Anbindungen an die Stammstrecke,…) wohl bessere Alternativen. Damit könnte zwar Leonberg selbst und auch Durchbindungen auf die Hermann-Hesse-Bahn nicht (bzw. nicht ganz so sehr) beschleunigt werden, aber einige Relationen (siehe voriger Kommentar) eben schon, ggf. sogar schneller.
        Und von den zwei angesprochenen Express-Bussen kannst du ja auch gerade mal einen ersetzen, da die Anbindung eben nur Richtung Stammstrecke geht und nicht zur Uni/Flughafen.
        Meiner Einschätzung nach ist Leonberg einfach nicht wichtig oder groß genug, als dass sich so eine massive Investition rechtfertigen ließe. Und darüber hinaus wird nur wenig neues Potenzial erreicht/beschleunigt. Daher: Langfristig vielleicht nicht verkehrt, wenn das Umland im Bereich Leonberg noch weiter wächst, aber so sind es m.E. einfach zu hohe Kosten für den Nutzen.

        1. Von Renningen aus wäre die S6 über Zuffenhausen meines Erachtens schneller in Stuttgart als eine S60 über die Sindelfinger Kurve. Diese beiden Vorschläge bedienen meines Erachtens völlig verschiedene Zielgruppen (Anbindung nach Stuttgart-Mitte vs Anbindung an die Fildern).

          Du erwähnst Leonberg als nicht bedeutend genug, aber bedenkst nicht das die Vorteile auf die gesamte Strecke zwischen Leonberg bis Calw zutrifft, wenn nicht sogar noch größer weil nur Leonberg den Expressbus in die Stadt hat. Dazu ist die straße unterwegs zwar eher dünn besiedelt, aber da ist auch nicht nichts (Ramtel, Schillerhöhe mit Gerlingen und Bosch, Botnang). Für diese Orte bedeutet die S-Bahn eine wirklich drastisch bessere Anbindung an den ÖPNV.

          Die Investitionen wären zwar sehr hoch, dennoch sehe ich hier genügend verkehrlichen Nutzen. Ob das Projekt tatsächlich eine NKV durchhalten würde muss man natürlich dann sehen, da kann ich die Skepsis definitiv nachvollziehen.

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