Beschreibung des Vorschlags
Straßenbahn Passau
Mit einer Einwohnerzahl von ca. 52000 Einwohner wäre ein Straßenbahnnetz für Passau sehr angebracht. Daher kommt hier mein Vorschlag mit einem ca. 35 Kilometer langen Straßenbahnnetz, bestehend aus 60 Haltestellen und 4 Linien. Mit diesen Straßenbahnlinien werden einige Buslinien ersetzt. An den Haltestellen Zentralhaltestelle, sowie Schanzlbrücke halten diese 4 Linien gemeinsam. Genauere Details zu den Linien gibt es in den einzelnen Vorschlägen
1 Ries – Zentralhaltestelle -Schulzentrum – Kohlbruck
- Montags-Freitags: 15-min.-Takt
- Samstags / Sonntags / Feiertags: 30-min.-Takt
2 Achleiten – Stadttheater – ZOB – Zentralhaltestelle – Bahnhof – Neustift – Königschalding
- Montags-Freitags: 15-min.-Takt
- Samstags: 20-min.-Takt
- Sonntags / Feiertags: 30-min.-Takt
3 ZOB – Zentralhaltestelle – Burgwald
- Montags-Freitags: 20-min.-Takt
- Samstags / Sonntags / Feiertags: 30-min.-Takt
Überlandlinie 4 ZOB – Zentralhaltestelle – Lindau – Löwmühle – Kernmühle – Edihof – Erlau
- Montags-Freitags: 30-min.-Takt
- Samstags / Sonntags / Feiertags: 60-min.-Takt

Ganze Netze abzubilden ist auf LiniePlus nicht gestattet.
Werde ich in meiner Beschreibung noch erläutern.
Nicht wundern, die falschen Namen sind ein Bug
Für eine Stadt mit knapp über 50.000 Einwohnern, wird ganz bestimmt keine Tram neugebaut.
https://www.bahninfo-forum.de/read.php?9,98520 Ab ca. 5000-10000 Einwohnern lohnt sich eine Straßenbahn. Außerdem werden einige Buslinien, wie z.B. Die Linie 1 durch die Straßenbahn ersetzt. Zudem gab es in der Vergangenheit schon Konzepte für eine Stadtbahn.
Hier auf LiniePlus haben wir zwei Faustregeln, ab wann sich Straßenbahnen lohnen:
1. Die Buslinien, die durch die Straßenbahn ersetzt werden sollen, müssen mindestens im T10 fahren.
2. Für ein neues Netz sollte die Stadt mindestens 100.000 Einwohner haben, damit das Projekt überhaupt finanziell zu stemmen ist. Da der Schuldenberg von Passau jedoch sehr niedrig ist, müsste man dies nochmal gesondert betrachten.
5000-10000 Einwohner? Alle solche Orte haben schon Schwierigkeiten ein Busnetz aufrecht zu erhalten und wenn, wird es spärlich benutzt.
Vielleicht solltest du die Beiträge, die du verlinkst, vorher auch lesen. Dann hättest du merken können, dass es bei diesen Zahlen nicht um Einwohner, sondern um tägliche Fahrgäste geht! Zumal da von München die Rede ist, was doch etwas größer ist. 😉
Ansonsten hätte vielleicht auch Nachdenken geholfen. Eine Straßenbahn für ein 5000-Einwohner-Dorf? Ich bitte dich! Da genügt in der Regel eine Bushaltestelle an einer Überlandlinie, die dreimal am Tag bedient wird.
Was dein Passau-Projekt betrifft, würde ich aber eine Straßenbahn nicht völlig ablehnen. sie müsste aber sehr gut begründet werden und in ihrer Ausdehnung für die Stadt angemessen sein. Als Faustregel kannst du von 20 bis 25 km pro 100.000 Einwohnern ausgehen. Für Passau wären das 13,2 km maximal. Mehr wäre für eine Stadt dieser Größe kaum finanzierbar. Damit könnte es möglich sein, die wichtigsten Verkehrsachsen zu bedienen. Mehr wäre nicht sinnvoll.
Übigens: Eine Darstellung des Gesamtnetzes ist als Übersicht erlaubt, aber sie sollte dann auch als Übersicht nutzbar sein. Leider sieht man hier in der Übwerischt nur eine große farbige Fläche, die alles verdeckt. Warum hast du die Übersichtlichkeit durch das völlig überflüssige Benennen sämtlicher Haltestellen zerstört?
Also Dinge wie 100000 Einwohner für eine Straßenbahn sind natürlich überhaupt nicht festgesetzt, besonders da die Zahl 100000 erstmal gar nix aussagt. Rosenheim hat offiziell um die 63000 Einwohner ist aber auf eine Fläche von 37 km^2 beschränkt und direkt mit den umliegenden Gemeinden verschmolzen. Salzgitter als anderes extrem Beispiel hat dieses ominöse 105000 Einwohner Grenze geknackt hat dafür aber eine Fläche etwa 6x so groß wie Rosenheims und ist nur eine Ansammlung von Kleinstädten und Dörfern. Die Bevölkerungsdichte, das urbane Gebiet und die Funktion einer Stadt sind natürlich noch wichtig.
Meine Einschätzung zu Passau: dieses Netz ist zu groß und führt teilweise zu stark in EFH Wohnsiedlungen, die oft nicht die nötige Dichte bzw. das Fahrgastpotential aufbringen um die Kosten einer Team auszugleichen.
Passau hat im urbanen Gebiet etwa 55000 Einwohner und in der Agglomeration wohnen etwa 75000 (hab ich einfach von Urban population übernommen), hat aber durch seine Funktion als Universitätsstadt und als Oberzentrum für Ostniederbayern eine wichtige Funktion. Meiner Meinung nach könnte man definitiv über eine Team nachdenken, aber wie Ulrich schon sagt mit beschränkter Ausdehnung (ca. 13km). Eine Linie würde für Passau wohl reichen, die die Altstadt, den Hbf und Uni sowie zwei große Siedlungsgebiete/Industrie Gebiete erschließt.
Die Straßenbahn sollte dann nur ein attraktiver Verstärker und Zubringer zu einem stadtbahn/mini-S-Bahn Konzept sein in etwa wie es der VCD schon vor über 10 Jahren vorgeschlagen hat und durch Reaktivierung und Mitbenutzung der Bahngleise die Fläche erreicht.
Es liegt in der Natur der Sache, dass Faustregeln nicht immer absolut gelten. Ausnahmen sind möglich. So hast du völlig Recht, dass sich in Salzgitter keine Straßenbahn lohnt, eine solche aber für Rosenheim durchaus interessant sein könnte. Auch Ludwigsburg, wo die Planungen zu einer Straßenbahn recht weit fortgeschritten sind, hat keine 100.000 Einwohner.
Solche Faustregeln können einem aber Anhaltspunkte liefern, was sinnvoll sein könnte (nicht muss!)
Naheliegend ist auch, dass einwohnermäßig größere Städte, wegen (hoffentlich) höheren Steueraufkommens auch ein größeres Netz leisten können müssten, als kleinere Städte. Ein Vergleich verschiedener Netze untereinander, die ihre jeweiligen Stadtgebiete gut erschließen zeigt, dass man da mit 20 bis 25 km pro 100.000 Einwohner gut liegt. Mehr wäre übertrieben, auch wenn Ausnahmen sicher möglich sind, doch Straßenbahnen, wie z. B. jene in Bad Schandau, sollten da nicht als Maßstab dienen, die sie nicht einem innerstädtischen Verkehr, sondern speziellen Zwecken dienen.
Also abgesehen von Touristischen Bahnen wie in Bad Schandau sollten Straßenbahnen (oder ähnlich) erst ab frühestens 100.000 Einwohnern gebaut werden. Ausnahmen sind Städte die an Großstädte grenzen, wie Falkensee an Berlin Spandau.
Dazu gibt es ja auch finanzielle Unterschiede. Beispielsweise Falkensee hat fast 50.000 EW und ein Stadteinkommen von ca. 15m Euro. Greifswald hat knapp 60.000 Einwohner und ein Stadteinkommen von ca. 6m Euro.
Wieso? Weil Falkensee eine der schnellstwachsenden Städte DEs ist, und direkt an Berlin grenzt, wohin gegen Greifswalds Einwohner leicht sinken, in Meck Pom liegt und nur Stralsund (60.000) in direkter Nähe und auch keinen Strand oder ähnliches hat und damit auch keinen Touristischen Verkehr.
1. Es geht hier in dem Vorschlag nicht um Falkensee oder um irgendeine andere ostdeutsche Stadt und
2. Die Grenze mit 100000 ist in Deutschland von Bundesland zu Bundesland nicht aussagekräftig, da nicht vergleichbar, wie ich schon versucht habe zu erklären. Wie Ulrich Conrad sagt kann es als Hilfestellung dienen aber nicht als Regel. Aber wenn du schon so eine harte Regel aufstellst dann musst du auch konsequent sein. Falkensee hat meiner Meinung nach als Schlafstadt nur Chancen auf eine Tram Verlängerung von Spandau. Da es dort aber keine Tram gibt, hat Falkensee eigentlich Null Chancen. Ist aber nur meine Meinung und hier geht es um Passau, ein Oberzentrum und Universitätsstadt.