2 Kommentare zu “Straßenbahnlinie zum Kemnader See – Neukonzeption des ÖPNV in Witten (Schritt 2 – mittelfristig zu realisierende Optimierungen)

  1. Gerade auch, um die Schadstoffbelastung zu reduzieren, würde mir ein Straßenbahnausbau in dieser Art besser gefallen. Es könnten mehr Busse ersetzt und vor allem auch Autofahrer in den Schienenverkehr gelockt werden. Mit Bussen kann man Autofahrer nicht locken, egal ob sie elektrisch oder mit Diesel fahren.

    Die Führung zum Kemndaer See halte ich für ungünstig, da dort außerhalb des Ausflugsverkehrs vermutlich nur wenig Fahrgäste zu erwarten wären.

    1. Dies ist ja auch als mittelfristige Idee anzusehen. Ich würde behaupten, dass sie der Straßenbahn in Witten und dem Kemnader See einen enormen Aufschwung bereiten würde.

      Das momentane Ende der Schienenstrecke ist keinesfalls einer Straßenbahn würdig und einen größeren zentralen Knotenpunkt würde ich mir lieber am Kemnader See wünschen, denn Heven-Dorf. Am Kemnader See soll ja auch ein Hotel entstehen. Vielleicht bringt die Bahn auch ein weiteres, dann gut angebundenes Wohnviertel oder kann in Kombination mit einem Pendlerparkplatz die Abgas- und Verkehrsprobleme in Witten entschärfen (der Autobahnanschluss ist ja direkt nebenan).

      Langfristig kann die Reaktivierung der Straßenbahn in Herbede in Angriff genommen werden. Vorher braucht man dazu jedoch eine stärkere Brücke über die Ruhr und politischen Rückenwind. Beides scheint langsam aufzukommen. Die Brückenplanungen laufen (ich hoffe auf eine Parallellösung, damit die denkmalgeschützte und einzigartige Omegabrücke erhalten bleibt); der Klimawandel und Fridays for Future begünstigen so langsam auch teureren ÖPNV-Ausbau.

      Doch wie man es dreht und wendet. Herbede wird noch Jahre auf die Schienenreaktivierung warten – und ist auch selbst schuld, da sie die Straßenbahn einst weghaben wollten!

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