Beschreibung des Vorschlags
Inspiriert von verschiedenen Stadt-Umlandbahnen habe ich mehrere Ideen für Freiburg und Umland entwickelt.
Andere Teile:
- Straßenbahn Freiburg-Denzlingen
- Straßenbahn Freiburg-Merzhausen
- Straßenbahn Freiburg-Schlossbergring
- Straßenbahn Freiburg-Kappel
- Straßenbahn Freiburg-Hochdorf
- Straßenbahn Westfreiburg
1930 wurde die Schauinslandbahn unter Kritik eröffnet, doch in kürzester Zeit entwickelte sie sich zu einem beliebten Ausflugsziel und zur Touristenattraktion. Nun wollte man die Straßenbahn von der günterstäler Dorfstraße aus bis zur Talstation verlängern, um die Seilbahn besser an das Nahverkehr anzuschließen, doch dann kam der Zweite Weltkrieg und Freiburg wurde im Bombenhagel vom 27. November 1944 stark zerstört. Der Wiederaufbau der Stadt, sowie alter Strecken hatte Priorität und so ist die Verlängerung in Vergessenheit geraten. Auch heute noch stellt die Schauninslandbahn mit ca. 240.000 Fahrgästen pro Jahr ein beliebtes Ziele dar. Damals ,wie Heute muss man mit der Straßenbahn zur Dorfstraße und dann weiter mit dem Bus zur Talstation, der dann weiter nach Horben fährt.
Die Strecke sollte logischerweise an der Dorfstraße beginnan, aber die Strecke durch Günterstal selbst sollte für bessere Haltestellenabstände auch verändert werden. Also beginnt meine Planung am Wiesenweg, von dort aus wird ab dem Günterstäler Tor die Strecke eingleisig und folgt dem Tal an der Hauptstraße entlang. Die Haltestelle Klosterplatz wird etwas nach Süden verlegt, so dass der Abstand nun 350m beträgt. Die Haltestelle Dorfstraße wird aufgelöst und die Neubaustrecke beginnt, deren Fahrbahn die Straßenbahn, nun wieder zweigleisig, mit dem Individualverkehr teilt. Die nächste Haltestelle (Vogelsang) liegt 500m vom Klosterplatz, sowie 400m von der folgenden Haltestelle (Leimeweg) entfernt. Kurz nach dieser Haltestelle hat die Straßenbahn genug Platz für eine eigene Trasse und erreicht nach 450m die Haltestelle Kyburg. Bisher wurde vorallem Wohnraum erschlossen, doch Günterstal endet nun und es folgt viel unbewohntes Land. 800m danach kommt die Haltestelle Bernauer/Küchlin, die allerdings nur ein paar Häuschen erschließt (eventuell zukünftiges Bauland). Dann erreicht die Bahn nach 1km auch schon die Ortschaft Bohrer, wo sie ein kurzes Stück straßenbündig ist, um daraufhin auf einem eigenen Gleiskörper die Haltestelle (Friedrichshof) anzufahren. Die nächste Haltestelle liegt mit 420m Entfernung direkt bei der Talstation der Schauinslandbahn und stellt das Ende der neuen Strecke dar. Diese Haltestelle dient zum Umstieg auf die Seilbahn und den Bus nach Horben (Straßenbahn nach Horben ist aufgrund der Geographie nicht möglich). Zusätzlich werden ein paar Häuser erschlossen und P+R ist möglich.
Nun stellt sich allerdings die Frage, ob die Strecke ein postivies Kosten-Nutzen Verhältnis aufweisen würde. Diese Frage kann ich leider weder bejahen, noch verneinen. Sie würde zwar Wohngebiete erschließen, aber in diesem Großen und Ganzen wäre sie eine Touristenlinie und hättte dadurch schwankende Fahrgastzahlen. Das hat die jetzige Linie nach Günterstal auch und ich vermute, dass auch sie nicht rentabel ist, aber der Verlust ist nicht groß genug, zusätzlich setzt die Stadt auf die Elektrische und die Bewohner wollen wohl auch keinen Bus, um sie auf Busbetrieb umstellen zu lassen. Mit der Verlängerung könnten mehr Fahrgäste gewonnen werden in Südgünterstal und eventuell zur Schauinslandbahn, da kein Umstieg mehr nötig wäre. Auch der Bus nach Horben müsste nicht mehr so oft fahren, da die meisten leute nur bis zur Schauinslandbahn wollen, so dass auch wieder Kosten gespart werden. Rechnet man nun aber die Kosten für den Betrieb und Erhalt der Strecke dagegen, weiß ich nicht, ob es sich ausgleicht ,die Gesamtkosten steigen oder sinken.

Mit der Linie tue ich mich tatsächlich etwas schwer, da außerhalb des touristischen Verkehrs kaum Fahrgäste zu erwarten sind – zumindest ab der Haltestelle Vogelsang. Zudem wäre der Bus 21 nicht vollständig zu ersetzen, da die Lücke nach Horben vergleicht. Der Abschnitt Günerstal-Schauinsland dürfte K/N-technisch deutlich schlechter abschneiden als Günerstal-Freiburg, da die unbebauten Lücken deutlich größer sind.