Straßenbahn Gliwice/Gleiwitz

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Beschreibung des Vorschlags

Gliwice/Gleiwitz ist eine 177000-Einwohnerreiche Großstadt in der Metropolregion Oberschlesien, welche von der Struktur her übrigens mit dem deutschen Ruhrgebiet vergleichbar ist (mehrerer größere Städte bilden hier zusammenhängend einen Ballungsraum mit ein paar Millionen Einwohnern). Die Großstadt Gliwice/Gleiwitz befindet sich im Westen Oberschlesiens und hat 177000 Einwohner und ist auch Sitz der technischen Universität Oberschlesiens. Eigentlich ist die Stadt groß genug für eine Straßenbahn und als Teil eines metropolitanen Ballungsraums innerhalb mehrerer Großstädte würde sich die Straßenbahn sogar doppelt rechnen. Tatsächlich fuhren sogar noch bis vor 12 Jahren Straßenbahnen von Kattowice/Kattowitz über Zabrze/Hindenburg nach Gliwice/Gleiwitz. Doch dann wurde 2009 die Strecke stillgelegt und die Bahnen enden seitdem an der Stadtgrenze Gliwice/Gleiwitz-Zabrze/Hindenburg. (Eine Großstadt in einem Ballungsraum aus mehreren Großstädten verzichtet auf die Straßenbahn, obwohl sie zusammenhängend sinnig ist. Irgendwoher aus dem Ruhrgebiet kenne ich das, oder?) Die Stilllegung der Straßenbahnstrecke erachte ich schon aufgrund der Größe der Stadt und der Tatsache, dass sie sich in einem metropolitanen Ballungsraum befindet, schon als Fehler. Immerhin erschwert so ein unglücklicher Brechpunkt der Straßenbahn an einer Stadtgrenze auch den städteübergreifenden Verkehr zwischen Gliwice/Gleiwitz und Zabrze/Hindenburg. Ich habe mich mal bei Wikipedia ein wenig über Gliwice/Gleiwitz schlau gemacht, um zu gucken, wie man die Straßenbahn gut wieder einführen könnte. Da wären:

  • Der Gleiwitzer Hauptbahnhof, der einer der größten Bahnhöfe in Oberschlesien ist
  • Die Technische Universität Oberschlesien mit 32000 Studenten
  • Das Neubauprojekt Nowe Gliwice (Hochschulviertel)
  • den Hypermarkt Tesco

Da sich der Hypermarkt bläderweise vom Bahnhof aus in einer anderen Richtung als Nowe Gliwice befindet, müsste man ihn mit einer weiteren Linie anbinden. Die hier vorgestellte Linie soll die Technische Universität und Nowe Gliwice erreichen. Da ich für Nowe Gliwice keinen Bebauungsplan habe, habe ich mich einfach mal an den alten Bahngleisen und diversen schon existierenden Straßen frei Hand orientiert. Als Endpunkt habe ich das große Einkaufszentrum Europa Centralna gewählt.

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9 Kommentare zu “Straßenbahn Gliwice/Gleiwitz

    1. Hast du, wenn auch unauffällig unter anderem Pseudonym. Es hat aber noch niemand die Gründe der Stilllegung genannt, aber Gründe für einen Wiederaufbau hat Tramfreund94 durchaus erwähnt. Insofern verstehe ich nicht, warum du nun, nach Jahresfrist, die gleiche nutzlose Bemerkung erneut loslässt. Könntest du mir das bitte erklären?

        1. Ich habe eben ein paar Feinheiten angepasst, wie die Einwohnerzahl, die inzwischen nur noch 177000 EW beträgt und ein paar Streckenzüge durch die Straßen insbesondere durch Nowe Gliwice, wo meine Strecke zuvor Häuser zerschnitten hatten.

          Nun gehe ich aber auf Rob ein. Also in der deutschprachigen Wikipedia fand ich jetzt weder im Artikel Straßenbahn im oberschlesischen Industriegebiet noch im Artikel Gliwice Gründe für die Stilllegung vor gut 12 Jahren. In die polnischsprachige Wikipedia habe ich auch hereingeschaut, obwohl ich kein polnisch kann, aber Google ja übersetzen kann. Ich nehme jetzt an, dass die Strecke wohl sanierungsbedürftig war. Laut polnischsprachiger Wikipedia fiel sie wohl der Sparpolitik oder der busfreundlichen Politik zum Opfer. Mangelnde Rentabilität würde ich bei der Linie eher ausschließen, da Gliwice als Universitäts- und Studentenstadt mit 177000 Einwohner durchaus das Potential für eine Straßenbahn böte. Also auch wenn es vielleicht durchaus vor 12 Jahren Gründe gegeben haben könnte, dass sie stillgelegt wurde, so würde ich aus heutiger Sicht sagen, dass sich der Wiederaufbau schon lohnen würde. Das oberschlesische Industriegebiet ist in seiner Struktur mit meiner Heimat, dem Ruhrgebiet, vergleichbar und dort wurden in den 1970er Jahren zahlreiche Straßenbahnen stillgelegt und heute wird es als großer Fehler angesehen. Und wie sehr ich es mir für mein Ruhrgebiet wünsche, dass der Schienenverkehr wieder zusammenwächst und das Rückgrat bildet – wie er es auch in anderen Metropolen bildet – so sehr wünsche ich mir das auch für vergleichbare Regionen wie eben Oberschlesien. So eine Straßenbahn, die an der Stadtgrenze endet, erschwert ja auch den städteübergreifenden ÖPNV zwischen Gliwice/Gleiwitz und Zabrze/Hindenburg. Also ich betrachte die Stilllegung dort als wirklichen Fehler, den man schon rückgängig machen sollte.

          Ich weiß übrigens nicht, ob du meine Anmerkung in der Beschreibung in Klammern gelesen hast: „Eine Großstadt in einem Ballungsraum aus mehreren Großstädten verzichtet auf die Straßenbahn, obwohl sie zusammenhängend sinnig ist. Irgendwoher aus dem Ruhrgebiet kenne ich das, oder?“ Damit spiele ich auf die Ruhrgebietsstadt Mülheim an, die ja auch aus sparpolitischen Gründen sich am liebsten komplett von der Straßenbahn verabschieden würden. Ich hoffe mal, dass sie das nicht durchkriegen. Schließlich würde eine Linie 901, die am Duisburger Zoo mit Anschluss an einen Bus gebrochen wird, sicherlich schlechter angenommen, als die jetzt durchgehende Linie 901 von Duisburg-Zentrum über DU-Neudorf und MH-Speldorf nach Mülheim-Zentrum. Ähnliches würde für die Linie U18 im Osten Mülheims gelten, wenn die derzeit gute U18 Mülheim – MH-Heißen – Essen, am Rhein-Ruhr-Zentrum gebrochen würde, oder vielleicht sogar schlimmer an der Wickenburgstraße.

          1. Danke für die endlich erfolgte Antwort 🙂
            Ich verstehe auf jeden Fall deinen Standpunkt, dass Gliewitz als Stadt im Zusammenhang mit dem Ballungsraum oberschlesisches Industriegebiet eine Straßenbahn gut vertragen könnte. Und dein Vorschlag ist auch in der Hinsicht des Wiederaufbaus eine sehr gute Idee.
            Ich fürchte aber, dass dafür die finanziellen Mittel fehlen. Eine zu 90 Prozent Straßenbündige Führung, 50 Jahre alte Gleise und die Tatsache, dass erst vor kurzem eine Stilllegung erfolgt ist, macht das Szenario eines Wiederaufbaus sehr unwahrscheinlich.
            Unterschied zu Mülheim ist, dass dieser Ort hier am Rand des Ballungsraumes liegt. Wer weiß, ob nicht manch kleinerer Ort schon viel eher seine Straßenbahn aufgegeben hätte, wenn er am Rande liegen würde.

            Dennoch unterstütze ich diesen Vorschlag auf jeden Fall sehr, besonders nach dieser detaillierten Begründung 😀

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