Beschreibung des Vorschlags
Auf der einen Seite der Kohlenstraße befindet sich die Universität und auf der anderen stehen relativ große Wohnblocks. Die Folge ist ein sehr hohes Fahrgastaufkommen. Um dieses ohne allzu großes Gedränge zu bewältigen, reicht der Bus nicht aus. Deshalb wäre eine Straßenbahnstrecke nach Kürenz bzw. Tarforst als Ergänzung zu den Bussen und der bereits von mir angedachten Regiobahn sinnvoll.
Nachteilig ist bei hierbei zugegebenermaßen, dass die meisten Buslinien nicht komplett ersetzt werden können. Allerdings ist bei der 3 zumindest eine Ausdünnung auf Viertelstundentakt und der Einsatz kleinerer Fahrzeuge möglich. Ebenso kann die 30 beschleunigt werden, indem diese über die Hunsrückstraße geführt wird. Als einzige Linie komplett wegfallen kann die 16.
Folglich ist es nicht notwendig, dass die Bahn sämtliche Haltestellen bedient. Jene zwischen der Bonifatiusstraße und der Domänenstraße werden nämlich weiterhin von der 3 angefahren und die bei Olewig von der 6 sowie der 30. Das hat außerdem noch den Vorteil, dass die Ringlinien inklusive Fahrzeitreserve 26 Minuten für einen Umlauf brauchen. Dadurch fallen die Standzeiten weder zu klein noch zu groß aus. So würde nämlich an der Porta Nigra und bei der Uni jeweils zwei Minuten lang gehalten.
Als einziges Problem bleibt noch die Steigung im Aveiertal. Das würde ich lösen, indem zwei Brücken über das Tal gebaut werden. Dadurch ließe sich die Strecke so verlängern, dass die Steigung bewältigbar würde.
Neben diesem Abschnitt soll auch der Rest der Strecke größtenteils nicht auf einem straßenbündigen Bahnkörper verlaufen. Die einzigen Ausnahmen wären die Abschnitte zwischen der Unterführung und dem Kolonnenweg und ein weiterer zwischen den Kreuzungen Olewiger Straße/Charlottenstraße und Olewiger Straße/Hermesstraße. Ansonsten ist weitestgehend ein eigenständiger Bahnkörper in Mittellage vorgesehen. Nur der Abschnitt im Aveiertal wird in Seitenlage ausgeführt.

Bestimmt nicht verkehrt die Idee. Wie geht es denn an den Pfeilen weiter?
Gehe bitte erstmal auf die Kritikpunkte in deinem anderen Vorschlag ein und korrigiere deine Fehler dort, bevor du sie hier in ähnlicher Weise wiederholst.
Zudem: In deinem Vorschlag hier ist nirgendwo erkennbar, wie genau die Trasse geführt werden soll, also in Seitenlage (Welche Seite?), in der Straßenmitte, straßenbündiger/besonderer Bahnkörper, etc.. Aus diesem Grund kann dein Vorschlag nicht auf Realisierbarkeit geprüft werden.
Und deine Gleisführung an der teilniveaufreien Einmündung Gustav-Heinemann-Straße / Kohlenstraße ist nicht korrekt. Denn nach deiner Zeichnung könnte die Straßenbahn zwar von West nach Nord fahren aber nicht mehr zurück. Zu was soll bitte die kleine Kurve dort dienen? Abbiegen von der einen auf die andere Straße kannst du damit nicht, denn dazu liegt sie an der falschen Stellen UND wäre auf Grund der Steigung so auch garnicht machbar. Höchtens eine Wendefahrt aus Richtung Norden könntest du damit theoretisch machen. Doch wozu bitte? Dafür gibt es dort garkeinen Grund und eine Wendeschleife ist an einem anderen Ort deutlich einfach zu bauen. Also zu was soll diese kleine Kurve gut sein?
Und warum willst du dort unbedingt eine ringförmige Linie bauen, die zudem auch noch einen Teil der Uni – den Campus 2 – garnicht mit anschließt? Ich würde die Strecke nur bis zum Kreisverkehr Kohlenstraße / Robert-Schumann-Allee führen, dann entlang von Zweitere führen und anschließend direkt am Campus 2 eine Wendeschleife bauen. Optional wäre auch eine Verlängerung nach Norden bis zum neuen Quartier an der Max-Planck-Straße denkbar. So schließt du die Universität wirklich komplett und an und umgehst die starke Steigung in der Kohlenstraße.
Der Campus 2 ist deutlich kleiner als der Campus 1. Deshalb ist eine Straßenbahn dort nicht ganz so dringend notwendig. Sinnvoller ist es an dieser Stelle, wenn man den Campus 1 sowohl an die nördlichen als auch an die südlichen Stadtteile anbindet. Das schließt eine Strecke zum Campus 2 aber nicht grundsätzlich aus. Diese könnte später immernoch gebaut werden. Ebenso möglich wäre eine Seilbahn, die den Campus 2 mit dem Wissenschaftspark und der Hunsrückstraße verbindet.
Da ist die einst auch im Trier Stadtrat behandelte Diskussion um die Seilbahn-Anbindung des Campus und des Wohngebiets in Olewig allerdings sinnvoller als eine Tram. Auch an der Hochschule Trier gab es aktuell wieder eine Studienarbeit zum Thema Quertrasse von Hochschule über City zum Uni Campus.
Triers größtes Problem ist doch ohne Frage die Auto-Hudelei. Im Tal ist der Bus gut. Das Rad und der Fußverkehr könnten noch deutlich attraktiver gemacht werden.