Beschreibung des Vorschlags
Münster ist Deutschlands größte Gemeinde ohne kommunalen Schienenverkehr. Da Münster jedoch mit 311000 Einwohnern eine Größe hat, bei der das Hauptverkehrsmittel schienengebunden (also eher die Straßenbahn als der Bus) sein sollte, möchte ich gerne vorschlagen, dort die Straßenbahn in Form einer modernen Stadtbahn Münster wieder einzuführen.
Hier mein Vorschlag für den Südast der Linie 6. Dieser verlässt den Innenstadtunnel am Schlossplatz (Hst. Land- und Amtsgericht) und führt in die Aaseestadt. Die Linie 6 kann aber auch wie die Linie 7 über den Ludgeriplatz fahren, dann ist es jedoch nicht möglich, die Linie 6 wie vorgesehen nach Coerde zu führen. Bauen sollte man die Verbindung Antoniuskirche – Ludgeriplatz aber trotzdem, da sie eine betriebliche Verbindung zur Linie 1 schafft.
Die Strecke der Linie 6 führt wie gesagt in die Aaseestadt. Diese soll zentral erschlossen werden, wozu die Bahn über Rasengleis entlang des Parks führt und dann der Von-Ossietzky-Straße folgt. Anschließend geht es auch auf eigenem Bahnkörper weiter nach Mecklenbeck. In Mecklenbeck soll sie ihren Endpunkt im Gewerbegebiet finden. Die Eisenbahnstrecke wird dazu in 7 m Höhe über SO (Schienenoberkante) geführt, damit eine mögliche Elektrifizierung der Strecke auch nach Stadtbahnbau möglich ist. Die Endstelle wird so gelegt, dass sie beide Teile des Gewerbegebietes und die Siedlung Duddeyheide/Untietheide erschließen kann. An der Stadtbahnendstelle soll ein großer P+R-Platz gebaut werden.
Die hier vorgeschlagene direkte Trasse könnte im Busnetz schlecht gefahren werden, zumal sie auch für einen Busbetrieb Streckenneubauten mit sich bringt, da sie keiner durchgehenden Straße folgt. Da sie aber auch Wege nimmt, wo eine Straße nicht gebaut werden könnte, z. B. durch Parks, ist es gut, sie für eine Stadtbahn zu realisieren, denn die könnte statt asphaltierten Boden auch über Rasengleis geführt werden.
An zwei Stellen muss die Trasse aufgrund zu geringer Straßenbreiten eingleisig geführt werden:
- In der Aaseestadt auf der Von Morrien-Straße (150 m)
- In Mecklenbeck in der Straße Westenkamp zwischen Christoph-Bernhard-Graben und Meckmannweg (280 m)

Dein Vorschlag hier ist ja ziemlich ähnlich mit dem von Ulrich. Ich würde allerdings auch wie bei seinem Vorschlag weiter Richtung Süden bis nach Mecklenbeck fahren (wenn auch nicht ganz so weit in die Siedlung rein). Auch wenn dann natürlich die Aaseestadt nicht gut erreicht wird, aber sie könnte fast eine eigene Linie bekommen (oder wie jetzt auch mit Bussen erschlossen werden).
Also ich habe jetzt eine Trasse entworfen, die sowohl Aaseestadt, als auch Mecklenbeck sicher gut mit der Straßenbahn erschließt und zwar nicht tangential über die Weseler Straße wie bei Ulrich, sondern zentral.
Ich habe die Strecke nun ins Gewerbegebiet Mecklenbeck-West verlängert und dort auch einen P+R vorgeschlagen. Die Strecke benötigt übrigens zwei eingleisige Abschnitte. Der eine ist 150 m (Aaseestadt) und der andere 280 m (Mecklenbeck) lang. Ist das in Ordnung oder sollte ich gucken, dass ich die Bahn dort anders trassiert bekomme?