Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Die Dresdner Verkehrsbetriebe sollten ihre Straßenbahn mit STADTBAHN 2020 ins Umland ausbauen. Eine Sinnvolle Strecke wäre hier der Anschluss der Rund 20000 Einwohner der Umliegenden Ortschaften bis Lohmen, wo der neue Bahnhof direkt an der Hauptstraße einen Verknüpfungspunkt bietet.

Gut, ich kann hier mangels Ortskenntnis wenig dazusagen, ein paar Sachen möchte ich allerdings schon dazusagen:
Erst einmal finde ich den Vorschlag recht gut. Auch wenn man in Dresden eher von einer Strassenbahn als einer Stadtbahn (eine Stadtbahn wäre das zum Beispiel in Bielefeld, Köln-Bonn oder Hannover) reden kann finde ich die Streckenführung soweit mal im grossen und ganzen als Grobtrasse einleuchtend. Ich kann jetzt zur Topografie wenig sagen, wenn die aber passt dann wieso nicht.
Eine Sache würde ich aber noch ändern: Die Strecke endet in Lohmen am Ende der Bebauung. Auch wenn das nicht für eine Strassenbahn typisch ist, würde ich sie (auf eigenem Gleiskörper) weiter über den P&R-Platz mit der Erlebniswelt SteinReich nach Rathewalde ins Zentrum führen. Weiters fände ich zwecks besserer betrieblicher Möglichkeiten gut, zusätzlich zur eingezeichneten Verbindung bei der Seilbahn eine weitere Verbindung von Kleinzschachwitz nach Pillnitz einzuzeichnen. Dies müsste über eine Brücke verlaufen (die dann unter dem Passus der Mitverbesserung gern auch für die Verwendung vom Autoverkehr vorgeschlagen werden darf)
Das wären nur meine Gedanken so dazu. Bisschen schöner ausgerundete Kurven wären wünschenswert, in Teilen sind die arg eckig aber man weiss was gemeint ist und das ist mal wichtig.
Deine wohlwollende Kritik wird für unseren Troll aber höchst ärgerlich sein, wo er doch provozieren will. Warum sonst hätte er wohl die Stadtbahnsymbolik gewählt, obwohl er selbst schreibt: „Die Dresdner Verkehrsbetriebe sollten ihre Straßenbahn … ins Umland ausbauen.“
Okay, damit hat er sogar Recht. Auch die Strecke nach Pillnitz wäre durchaus sinnvoll, wurde sie doch am 9. April 1985 nur deshalb stillgelegt, weil die Tragfähigkeit des Blauen Wunders nicht mehr gesichert schien.
In Graupa und besonders in Lohmen orientiert man sich aber eher in Richtung Pirna (Kreisstadt!) Mit dieser Straßenbahn würde man dort jedoch im wesentlichen tangentiale Verkehre bedienen. Es gibt schon Gründe, warum dort das Busnetz vorwiegend auf Pirna ausgerichtet ist. Ferner finde ich die Trassenführungen durch Graupa und Lohmen, teils abseits von Straßen und ohne Rücksicht auf die Bebauung keineswegs nachvollziehbar. Zudem ist der fehlende Anschluss zum Bahnhof Lohmen nur äußerst schwer nachvollziehbar. Einen neuen Bahnhof an eine nicht vorhandene Hauptstraße zu legen, wäre recht aufwändig. Vermutlich meint der Autor die Basteistraße, die aber von der Bahn auf einer hohen Brücke überquert wird.
Im übrigen finde ich, dass es nicht zu viel verlangt sein kann nachzusehen, wie eine Straße heißt, anstatt sich selbst einen passenden Straßennamen auszudenken.
Eine Straßenbahnstrecke durch Lohmen wird übrigens meiner Ansicht nach eher sinnvoll, wenn man sie bis zur Bastei führt, um dort den regen Autoverkehr zu entfernen. Dieser außergewöhnliche touristische Höhepunkt könnte das wohl eher rechtfertigen, als der relativ unbedeutende Ort Rathewalde mit seinen knapp 500 Einwohnern.