Beschreibung des Vorschlags
Ulrich Conrad hat im Dezember 2014 ein ganzes Tram-Netz für Leverkusen und das Umland entworfen. Hier seine Vorschläge im einzelnen:
Leverkusen Mitte – Opladen – Langenfeld – Richrath
https://extern.linieplus.de/proposal/leverkusen-opladen-langenfeld/
Düsseldorf – Monheim – Hitdorf – Rheindorf Süd – Leverkusen Mitte
https://extern.linieplus.de/proposal/duesseldorf-monheim-leverkusen/
Leverkusen Mitte – Manfort – Steinbüchel – Lützenkirchen – Opladen
https://extern.linieplus.de/proposal/leverkusen-opladen-steinbuechel-lev-mitte/
Leichlingen – Opladen – Leverkusen Mitte – Manfort – Schlebusch – Mathildenhof
https://extern.linieplus.de/proposal/leverkusen-leichlingen-mathildenhof/
Ich habe mir ebenfalls Gedanken dazu gemacht, wie man ein Stadtbahnnetz für Leverkusen aufbauen könnte. Aus meiner Sicht spricht viel für ein Hochflurnetz, angedockt an die Kölner Linien 4 in Schlebusch, die neue Stadtbahn nach Stammheim und einer Verlängerung der Niehler Linie 16.
Die Stammstrecke durch Leverkusen würde ich mit einer Verlängerung der 16 von Niehl Sebastianstraße nach Opladen abdecken. Im Kölner Norden wird daher die 16 von ihrem jetzigen Endpunkt in Niehl durch das Fordwerk verlängert und übernimmt dort den Laufweg der 12, die künfig in der Wendeschleife in Niehl enden würde.
Parallel zum Autobahnring entsteht eine neue Rheinbrücke für die Stadtbahn und den Umweltverbund.
Hinter der Brücke verschwindet die 16 im Stammstreckentunnel unter Leverkursen und bindet dabei das Stadtzentrum unter dem Wiesdorfer Platz, den Bahnhof und die BayArena an.
Im Europaring erreicht der Tunnel wieder die Oberfläche und verläuft zum Opladener Bahnhof.
kleiner Tipp am Rande, die 16 ist hochflurig, die 12 niederflurig. Also müssen entlang der Strecke nach Merkenich alle Bahnsteige umgebaut werden. Ich halte es prinzipiell für sehr sinnvoll die Fordwerke schnell an den Kölner Hbf und die Leverkusener Bahnhöfe anzubinden. So etwas ähnliches stelle ich auch bei meinem Konzept vor. Ich würde allerdings die Bahnsteige bis Fordwerke Nord so gestalten, dass Hoch- und Niederflur dran halten können, damit die 12 die 16 dort im Berufsverkehr verstärken kann.
Niemand würde heute noch ein Hochflurnetz neu aufbauen. Die vorhandenen Stadtbahnsysteme stammen aus einer Zeit, in der die Niederflurtechnik noch nicht ausgereift genug war. Heutzutage würde man einen neuen Betrieb sinnvollerwiese für Niedeflurzüge errichten, da sich die Strecken so viel besser in vorhandene Stadtstruktuiren einfügen lassen. Hochbahnsteige sind immer wieder schwer unterzubringen, wodurch das Netz mit einer erheblichen Erschwernis in seiner Entwicklung belastet wäre.
Zudem könnte man diese Linie durch Verlängerung der 12 ideal in das Kölner Niederflurnetz integrieren.
Was Hochflur vs. Niederflur angeht, hast du nicht unrecht. Nur habe ich den Vorschlag für das Leverkusener Stadtbahnnetz aus dem Kölner Hochflurnetz heraus entwickelt und auch dargelegt warum mir das sinnvoll erscheint (U4, Flittard einfache Umspurung der 12 in Niehl und damit Anbindung an den Hbf).
Bei einem NIederflurnetz für Leverkusen würde man die 12 statt der 16 rüberführen, hätte dann aber keine Anbindnung des HBf.
In der Folge müsste die Flittarter Linie stumpf vor dem Hbf enden und könnte nicht in den Tunnel eingeführt werden.
Die Linie 4 hätte in Schlebusch keine Möglichkeit des Austausches mit der querverlaufenden Niederluflinien.
Was willst du an der 12 denn umspuren? Die Spurweite ist ja nun die gleiche.
„Hochspuren“…..
Ich weiß nicht, ob eine Brücke durchs Westkreuz Leverkusen mit anschließendem Tunnelportal funktioniert. Außerdem wäre ein Tunnel kaum kürzer, wenn du ab der Barmer Straße in Wiesdorf die Trasse direkt unter dem Rhein rüber nach Merkenich führst. Statt „Adolfsstraße“ hält die Stadtbahn dann am U-Bahnhof im Bereich Rheinallee/Niederfeldstraße.
In Niehl bitte genau die Trasse der SL 12 nachzeichnen.
Für eine Stadtbahn ist der derzeitige Neubau der Leverkusener Rheinbrücke statisch nicht ausgelegt.
Dieser Vorschlag kann also erst dann verwirklicht werden, wenn die derzeit im Bau befindliche Brücke wieder marode ist und durch einen Ersatzneubau ersetzt werden muss.
Du schreibst zwar, dass neben der Autobahnbrücke noch eine zusätzliche Brücke für die Stadtbahn errichtet werden soll, allerdings vergisst du, dass die neue Brücke 12 Fahrstreifen + 2 Standstreifen haben soll, also doppelt so breit sein soll, wie die heutige Brücke.
Da, wo du die Trasse eingezeichnet hast, befindet sich die nördliche Brücke im Bau.
Eine Brücke für den „Umweltverbund“ ist ebenfalls unnötig, da die neue Autobahnbrücke bereits Geh- und Radwege erhalten wird.
Du bräuchtest also ausschließlich eine Brücke für die Stadtbahn, diese ist allerdings mangels Platz nicht in der eingezeichneten Form möglich.
Eine kombinierte Rheinbrücke mit dieser Strecke hätte den nötigen Platz könnte für ein besseres NKV sorgen.