Beschreibung des Vorschlags
Hannover hat für seine Größe ein sehr dichtes und gut ausgebautes Stadtbahnnetz. Nach Wettbergen kommt man von der Innenstadt alle 5 Minuten, was schon einen sehr dichten Takt darstellt. Will man von dort aus weiter Richtung Wettbergen-Ost, muss man in einen Bus umsteigen oder einen weiten Fußweg in Kauf nehmen, wenn man im südlichen Bereich des Stadtteils wohnt, dieser wird nämlich gar nicht mit Bussen bedient.
Deshalb schlage ich eine Verlängerung der Stadtbahnlinien 3 und /oder 7 vor, um Wettbergen besser zu erschließen.
Diese Variante ist ca. 2,3 km lang, benötigt keinen Tunnel und besitzt 4 Halte. 1-2 davon im Straßenraum und 2-3 unabhängig von der Straße.
Streckenführung: Nach dem jetzigen Endpunkt macht die Strecke eine starke Linkskurve und überquert die Hamelner Chaussee mit Hilfe von Ampelvorangschaltung. Danach geht es auf der Kopenhagener Straße mitten durchs Wohngebiet zur Bergfelder Straße. Von dort geht es südlich bis zur Berliner Straße. Auf der sehr breiten Bergfelder Straße wäre ein eigener Bahnkörper gut denkbar. Ab der Berliner Straße geht es dann auf eigenem Bahnkörper zur Deverser Straße, die Wendeschleife ist aufgrund der Zweirichtungsfahrzeuge optional. Da man zur barrierefreien Erschließung Hochbahnsteige benötigt, gibt es an der Kopenhagener Straße so gut wie keine Möglichkeit zu halten, dies geschieht dafür in der Konradstraße, wo keine Grundstückszufahrten betroffen sind.
Eine andere Möglichkeit um Wettbergen besser zu erschließen, wäre den Tunnel ab dem Mühlenberger Markt weiterzuführen. Siehe HIER .

Diese Idee finde ich gut. Ich würde diese Variante vorziehen. Allerdings sollte am Anfang der Neubaustrecke die Strecke so verändert werden, dass man direkt in die Kopenhagener Straße abbiegen kann. Die Station muss daher auch verlegt werden. Außerdem sollte man vor dem Seniorenzentrum halten.
Den jetzigen Endpunkt würde ich so bestehen lassen. Ihn umzubauen wäre aufwendig und in meinem Augen auch gar nicht nötig. Um die Hamelner Chaussee zu queren, muss sowieso die Ampelschaltung genutzt werden.
Über den Halt am Seniorenzentrum habe ich auch nachgedacht, aber er würde den wenigsten Einwohnern einen nennenswerten Zeitvorteil bringen. Nur die Bewohner/Angestellten des Seniorenheims, die Besucher des Friedhofs und die Bewohner der Straße am Sauerwinkel usw. würden vielleicht 2 -3 min. schneller an der Haltestelle sein. Habe den Halt trotzdem mal als Möglichkeit eingezeichnet.
Bei Variante 2, welche ich übrigens mehr befürworte, würde diese Haltestelle sowieso gebaut werden und nicht in Konkurrenz zu der an der Konradstraße stehen.
Eine gute Idee. Ich gebe aber Fabi Recht, dass die Kurve in die Kopenhagener Straße verkürzt werden sollte. Diese engen Kurven sind nicht gut. Eine Haltestelle in der Kopenhagener Straße wäre möglich, wenn man einen Mittelbahnsteig in Betracht zieht, um den der sonstige Verkehr herum fließen kann. Die Wendeschleife ist überflüssig, da in Hannover ausschließlich Zweirichtungsfahrzeuge fahren können.
Die Variante 2 habe ich nicht gefunden. Es wäre nett, wenn du sie auch verlinkst, wenn du sie schon erwähnst. 😉
Variante 2 ist doch direkt der nächste Vorschlag. Habs aber trotzdem nochmal in der Beschreibung verlinkt 😉
Ein Mittelbahnsteig wäre natürlich möglich, auch wenn er oft unbeliebt bei Anwohnern ist. Aber mit dem zusätzlichen Halt beim Seniorenheim an der Bergfeldstraße macht das schon mehr Sinn, da dann die Halte ungefähr den gleichen Abstand haben.
Aber wie stellst du dir denn bei einer Begradigung der Kurven an der jetzigen Endstation die Querung der Hamelner Chaussee vor? Willst du eine zusätzliche Ampel errichten ?