Beschreibung des Vorschlags
Wie im Vorschlag Reaktivierung Eschwege-West mit neuem Bedienkonzept von Lewal erwähnt, ist die Fahrtzeit der RB87 durch die Stichstrecke sehr lang.
Ich schlage daher vor, die Stichstrecke mit zeitaufwändigem Kopfmachen in Eschwege aufzugeben und die durch eine Stadtbahn zu ersetzen, die Eschwege West mit Eschwege verbindet. Dazu bietet es sich auch an, die Strecke weiter ins Zentrum zu verlängern und außerdem den Streckenast bis Frieda zu reaktivieren. Eine Fortführung bis Wanfried würde aufgrund der zahlreichen Brückenbauwerke hingegen wahrscheinlich nicht wirtschaftlich.
Die Bahn verkehrt in einem 30-Minuten-Takt zwischen Eschwege West und Eschwege Zentrum. Dort wird geflügelt, sodass der vordere Wagen bis Frieda und der hintere bis zur Brauerei fährt. In die umgekehrte Richtung werden die Fahrzeuge wieder zusammengeführt, wobei das Fahrzeug, das von der Brauerei kommt, an den Umlauf angekoppelt wird, der eine halbe Stunde vorher nach Frieda gefahren ist und gerade zurückkommt (die Zuggarnitur wechselt also jedes Mal).
Die letzte Fahrt endet in an der Haltestelle Abzweig Bebra und die früheste beginnt an der Haltestelle Grebendorf Ost. Der Betriebshof wird im Bereich des ehemaligen Bahnhofs Schwebda realisiert. In diesem Bereich sind auch Zugbegegnungen möglich.

Warum ist das Wenden eigentlich überhaupt so zeitaufwändig? Der steht da ja echt ne halbe Stunde rum…
Deine Stadtbahn wäre überwiegend eine Zweisystembahn, da sie auf Eisenbahnstrecken fährt. Also das Symbol Tram-Train-Bahn verwenden. Außerdem würde ich empfehlen, die Linie dann nach Möglichkeit ins Netz der RegioTram Kassel zu integrieren.
Die Linien 16 und 18 in Köln zählen auch nur als Hochflur-Straßenbahnen, auch wenn sie sowohl nach EBO als auch nach BOStrab fahren. Es kommt auf die Fahrzeuge an. Hier würden m. E. Straßenbahnfahrzeuge reichen, eine Durchbindung bis Kassel sehe ich hier nicht, eher einen Inselbetrieb. Auf der Strecke ist zwar auch Güterverkehr unterwegs, das gilt aber für die Rheinuferbahn auch (wobei dort der Gütervekehr seit 2006 nur noch sehr sporadisch stattfindet).