Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag zielt darauf ab, die vorhandene Schieneninfrastruktur im Dortmunder Südwesten deutlich effizienter zu nutzen. Anstatt dass Züge an dicht besiedelten Gebieten lediglich vorbeitahren, sollen neue Haltepunkte und eine intelligente Verknüpfung der S4 (Dortmund-West) mit der Trasse der S5 geschaften werden
Die Details:
- Die Gleise sind vorhanden und werden heute bereits (teils durch die S5) befahren. Der Vorschlag sieht vor, diese Strecke durch gezielte Maßnahmen aufzuwerten
- Direkte Verknüpfung S4 & S5: Durch die inbindung von Dortmund-Wes entsteht eine Tangentialverbindung, die den Umstieg zwischen S4 Unna-Lütgendortmund) und der Süd-Strecke ermöalicht, ohne der Hauptbahnhof anzufahren Neue Haltepunkte für bessere
Neuerschließung:
Dortmund-Barop / An der Palmweide:
- Optimierung des bestehenden Halts bzw Verschiebung z.b. der Bushaltestelle „Schönaustraße“ für eine gute Verknüpfung mit der Stadtbahn (U42) via. 462 & 447 und kürzeren Wegen zur TU Dortmund. (Unter 7 Minuten)
Dortmund-Grotenbachstraße:
- Eir neuer Halt, um die Wohngebiete im südlichen Hombruch/Persebeck besser an das S-Bahn-Netz anzubinden.
Ausbau Knotenpunkt „Süd Bf“:
Aufwertung des Standorts (zudem relativ nahe zum Signal-lduna-Parks), was den Bahnhof zudem noch interessant für Großveranstaltungen macht, besonders für Pendler aus Wuppertal/Hagen und auch Düsseldorf, zu einem echten Umsteigeknoten, an dem neben der S-Bahn auch Regionalzüge (RE4, RB) sowie die Linien nach Lütgendortmund, Oespel, Hörde und Aplerbeck halten.
Warum dieser Vorschlag sinnvoll ist:
- Hoher Kosten-Nutzen-Faktor: Da keine neuen Trassen gebaut werden müssen sondern primär Stationen errichtet werden, ist das Proiekt vergleichsweise schnell realisierbar
- Entlastung der Innenstadt: Fahrgäste aus dem Westen kommen schneller in den Süden (und zur Uni), was den Knoten Hbf und die Stadtbahnlinien U43/U44 entlastet.
- Bessere Flächenerschließung: Die neuen Halte schließen Lücken im Netz wo die Bahn bisher zwar fährt, aber für Anwohner nicht nutzbar ist

Ich verstehe den Vorschlag nicht ganz, da nicht alle Halte, die in der Karte eingezeichnet sind, auch in der Beschreibung erwähnt werden. Aber im Einzelnen, ich beziehe mich mal auf die Namen in der Karte:
1. Dortmund-West: Kann ich nachvollziehen und könnte durchaus sinnvoll sein, ist laut Wikipedia ja auch Bestandteil offizieller Überlegungen.
2. Dortmund-Barop/An der Palmweide: Kann man ebenfalls machen, nur passt die Beschreibung nicht. Wo ist hier eine bestehende Haltestelle, die verlegt wird? Und wo soll es hier eine perfekte Verknüpfung zur U42 sein? Die ist knapp 400 m entfernt, liegt hier eine Verwechslung mit dem nächsten Haltepunkt vor? Und die Uni ist über einen Kilometer weit entfernt.
3. Dortmund-Süd: Finde ich sehr sinnvoll mit der Verknüpfung zur U42. Aber eine Nähe zum Signal-Iduna-Park gibt es hier nicht, das sind ca. 2 km.
4. Dortmund-Hombruch: 250 m vom Haltepunkt Dortmund-Barop entfernt ist der Haltepunkt komplett überflüssig.
5. Dortmund-Grotenbachstraße: Kann funktionieren, schön wäre dann aber eine Verlängerung der U42 zur Bahnstrecke.
Zuerst einmal Danke für den Kommentar.
Ich habe mich vor allem für die Halte ausgesprochen, die komplett neue Ideen beinhalten, Dortmund West ist so wie ich es verstanden habe sowieso schon geplant.
Zu 2.: Hab ich vielleicht ein bisschen zu generell geschrieben es ging natürlich nicht um die Verschiebung der Stadtbahn, sondern der Businfrastruktur. Die Verknüpfung entsteht durch die sehr regelmäßigen Busverbindungen und die Uni wird, auch von den selben Buslinien zur HVZ mindestens jede 10 Minuten mit einer Fahrdauer unter 7 Minuten, angefahren.
Zu 3.: Auch das zu generell. Jedoch spielt der Bahnhof schon eine Rolle für die Großveranstaltungen im Signal Iduna Park, auch heute schon durch die U42 und die zahlreichen Buslinien (Barop Parkhaus). Das würde durch einen halt eines REs und der S Bahn noch deutlicher werden. Ich habe den Punkt in der Beschreibung auch ergänzt.
Zu 4.: Ist tatsächlich sehr nah, jedoch befinden sich in der Umgebung große Nahversorger, Große Wohngebiete und auch die Hombrucher „Innenstadt“ ist nicht weit. Aber den Punkt verstehe ich, vor allem bei einem theoretischen Ausbau von Dortmund-Süd Bf.
Zu 5.: Diese Haltestelle ist essentiell wenn die heutige Haltestelle Barop entfällt und die Haltestelle Hombruch nicht realisiert wird. Die U42 ist fußläufig, mehrere Buslinien fahren die Strecke an und auch dort befinden sich große Wohngebiete. Immerhin ist Hombruch auch der größte Bezirk von Dortmund (nach Innenstadt)
Das steht aber nicht in der Beschreibung. Du solltest erläutern, (1) was der Status quo ist, (2) was geplant ist und (3) wie und warum du davon abweichen willst, bzw. was an deinem Vorschlag wirklich neu ist.
Na dann schauen wir uns mal die Beschreibung an, dort steht das Folgende:
Eine sinnvolle Verknüpfung mit der Stadtbahn gibt es hier nicht. Wer mit der S-Bahn in Barop aussteigt, um dann den Bus zur Stadtbahn zu fahren, kann auch einen S-Bahn-Halt weiter fahren und dort direkt in die Stadtbahn steigen. Die Busanbindung zur Uni kann funktionieren für Leute aus dem südlichen Einzugsgebiet der S-Bahn.
Welche Buslinie soll für den Weg zum Signal-Iduna-Park genutzt werden? In der ÖPNV-Karte ist keine Linie zu sehen, die dort hinführt. Und auch ein Umstieg hier ist natürlich Quatsch, da alle Bahnen hier, ob S-Bahn, RB oder RE, von Witten nach Dortmund fahren. Für welche Relation soll man hier von einem RE auf eine S-Bahn umsteigen?
Sehr nah ist eine Untertreibung. Die Bahnsteigenden würden sich berühren.Und der Kaufland ist näher am bestehenden Hp Barop als an deinem neuen Hp Hombruch. Es sei denn, du gehst von einer Aufhebung des bestehenden Hp Barop aus, aber das steht halt nirgendwo.
Es sind zwei Buslinien, die stündlich fahren. Ist also nicht so, dass hier ein großes ÖPNV-Drehkreuz entstehen würde. Der Umstieg zur U42 ist auch am Bf Süd möglich und durch den fehlenden Fußweg attraktiver. Also die Haltestelle würde ausschließlich der Erschließung des überwiegend unbewohnten direkten Umfelds.
Der gesamte Umstiegsknoten Barop Parkhaus ist heute schon sehr wohl ein wichtiger Knoten für den Signal Iduna Park. Die U42 fährt die Haltestelle Theodor Fliedner Heim, wo Zugang zum Stadion und zur Messe, besteht. Der Umstieg ist für alle Reisenden von Witten kommend sinnvoll und kürzer. Wer vom Hbf kommt fährt natürlich nicht diese Strecke. Der bestehende HP Barop entfällt in meinem Vorschlag, aber auch in der „Realität“, soll dieser verschwinden, auch deswegen ist dieser nicht eingezeichnet bzw. Als Hombruch markiert. Der Weg zur Uni ist hingegen definitiv sinnvoll, alternativen gibt es vom Hbf nur mit der S1, oder mit zahlreichen umsteigen. Auch hier wer vom Hbf kommt nimmt die S1, alle anderen aus Wuppertal/Hagen/Witten die S5.
Die Stadtbahnanbindung möchte ich auch nicht infrage stellen. Wichtig ist aber, zu erwähnen, dass ein Umstieg in die Stadtbahn erforderlich ist. Da sugeriert der Vorschlagstext momentan etwas anderes.
Das steht nicht in der Beschreibung, muss dort aber erwähnt werden, wie gesagt.
Auch das würde ich nicht bestreiten. Aber auch hier steht in der Beschreibung weiterhin nicht klar, dass ein Umstieg in den Bus erforderlich ist, dieser wird lediglich für den unsinnigen Umstieg zur Stadtbahn erwähnt.
Ansonsten kopiere ich die weiteren unbwantworteten Punkte einfach noch mal hier rein:
Und:
Weiterhin:
Zuletzt noch:
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was so schwer darin ist, einen Kommentar mal komplett abzuarbeiten. Wenn man keine Lust darauf hat, braucht man hier auch keine Vorschläge einzustellen.
Das meiste ist schon mal angedacht gewesen. Aber aktuell ist im Zielnetz 2024 nur noch eine zusätzliche Stadtion in Witten an der Pferdebachstraße angedacht. Die Stationen Schönau und Grotenbachstraße würden wohl kaum noch Mehrnutzen bringen. Es kann aber auch nicht an jeder Haltestelle eine Linie in alle Richtungen hingezogen werden. Wer würde von Groß-Barop erst zum Fliedner-Heim und dann weiter nach Hombruch/Hörde fahren wollen.
Vor allem durch den Baum der neuen Strecke der H-Bahn zum Theodor-Fliedner-Heim würde der VErkehr von der Palmweide auch etwas mehr nach Norden gezogen. So dürfte es eben zwar an der Palmweide weiter den Bus-Verkehr von/zur Uni Richtung Hombruch geben, aber eben der aus/zur der City würde dann am Fliedner-Heim von der H-Bahn aus in die Stadtbahn umsteigen.
Die Verlgeung vom Bahnhof Barop als solcher an die Stadtbahn Höhe Barop Parkhaus ist angedacht, auch wegen der Anbindung an die Stadtbahn. Aber es ist eben eine Sache, da der Platz dort gering ist und diese wichtige Ost-West-Achse wohl über Jahre gelegt werden müsste.