Beschreibung des Vorschlags
Prag und Pilsen stellen die zwei größten Städte in Tschechien dar. Mit dem Zug sind diese jedoch etwas notdürftig verbunden, sodass eine Zugfahrt locker mal 1:15h mit dem IC dauert. Und das obwohl die das Gelände nicht einmal derart unzugänglich ist. Mit dem Abschnittsweiden Ausbau der Trasse wurde beispielsweise mit dem Tunnel Ejpovice begonnen. Dennoch ist größtenteils Vmax von 100-140km/h vorzufinden.
Daher schlage ich eine SFS Pilsen-Prag vor, auf der die Züge mit Ausnahem der Einfahrt in die Bahnhöfe Pilsen und Orga (dort Vmax 140km/h) mit durchgehend 250km/h dahinbrettern können. Im Gegenteil zur geplanten NBS Dresden-Prag bietet diese Trasse auch attraktive Fahrzeitverkürzungen zwischen tschechischen Großstädten und ist somit um einiges attraktiver. Zudem müssen nur 2-3 Tunnel errichtet werden. Bei Dresden-Prag Kilometer lange Tunnel. Zusammenfassend ist diese SFS unabdingbar, wenn Tschechien an das (West-)europäische HGV Netzt angeschlossen werden möchte, da diese Relation auch für grenzüberschreitende Verbindungen nach München uns Nürnberg von enormer Bedeutung wäre.
Die Bestandsstrecke kann bei Bedarf bestehen bleiben.
Zugverkehr (auf der SFS)
- 2-stündlicher ICE International München Hbf-Landshut Hbf-Regensburg Hbf-Cham Hbf-Pilsen Hbf-Prag Hbf über https://extern.linieplus.de/proposal/abs-schwandorf-furth-200km-h/ , NBS Furth IM Wald-Pilsen und Schwandorfer Kurve oder NBS Regensburg-Furth im Wald (vgl. Donau-Moldau-Bahn), eine ABS München-Regensburg wäre vorteilhaft (Fahrzeit gesamt: ca. 3h); tägliche Verlängerung nach Warschau.
- 2-stündlicher EC Nürnberg Hbf-Amberg-Schwandorf-Cham-Domazlice-Pilsen Hbf-Prag Hbf mit zusätzlichen Ausbau Nürnberg-Schwandorf (Fahrzeit gesamt: ca. 2:30h), alternierend zum ICE International
- 1-stündlicher IC Cheb-Marianske Lazne-Plana u marianske lazne-Stribro-Pilsen Hbf-Rockycany-Beroun-Prag Hbf
- (Güterverkehr)
- Zudem ist eine Verlängerung der SC Züge nach Pilsen möglich.
Die Strecke soll bei einer Vmax von 250km/h mit ETCS ausgerüstet sein (daher auch Altstrecke im Bestand), zweigleisig sein und eine Fahrzeit ohne Halt von ca. 30 Minuten ermöglichen. 27 Minuten+Puffer (Angaben auf ICE bezogen).

Hattest Du Dir die offiziellen Planungen von tschechischer Seite zu Pilsen-Prag auch durchgelesen? Zwischen Beraun und Prag ist bereits eine HGV-NBS vorgesehen.
http://www.praha-beroun.cz/?f_lng=en
Was den Abschnitt Pilsen-Beraun angeht, weiß ich nicht, ob das die Nachfrage her gibt. Es gibt in Tschechien ja derzeit noch keine Hochgeschwindigkeitsstrecken und Kandidaten sind ausgerechnet nur die internationalen Verbindungen Dresden-Usti-Prag (NBS für 230, bzw. 350km/h) und Brünn-Lundenburg (Ertüchtigung für 200km/h), sowie hier jetzt in Richtung Prag-Pilsen-Deutschland.
Ob es zwischen Beraun und Pilsen wirklich einen viergleisigen Ausbau braucht, wage ich doch eher zu bezweifeln. Das sieht mir nicht nach einem Engpass aus. Ich würde daher eher einen Ausbau der zweigleisigen Bestandstrecke in Erwägung ziehen, d.h. Linienverbesserungen, abschnittsweise Neutrassierungen und Anhebung der vmax auf weitgehend 200km/h. Damit wird auch der NV beschleunigt.
Ich meine, die SZDC lassen sich sogar mit der Strecke Brünn-Lundenburg noch etwas Zeit mit der Ertüchtigung für 200km/h, obwohl dafür nur ein einziger Bü weichen muss.
Danke für dienen Kommentar. Von den Planungen um eine NBS Prag Beroun wusste ich tatsächlich nichts. Ich habe jetzt im Überfliegen eine geplante Vmax von 250-300! gesehen. Das kommt mir doch bischen komisch vor eine Strecke mit dem Schema 300-120-80-200km/h zu bauen. Ist für die restlichen abschnitte noch etwas geplant? Bis 2030 soll ja die Fahrzeit auf 1h verkürzt sein. Außerdem habe ich nicht herausfinden kännen, ob dieses Projekt schon in der wirklichen Planungsphase ode rvlt. schon im Bau ist und wann die Inbetriebnahme geplant ist. Auf aufschlussrekche Antworten würde ich mich freuen.
Die Bestandsstrecke kann bei Bedarf bestehen bleiben.
Na, vielen Dank auch, dass Du nicht die viele Mittelstädte entlag der Bestandsstrecke von der Eisenbahn abängen möchtest. *kopfschüttel*
Und das obwohl die das Gelände nicht einmal derart unzugänglich ist.
Du musst auf einem anderen Planeten leben. Das Gelände ist dort ist alles andere als einfach, viele Mittelgebirgshügel (und das ist Gift für den Bahnbau). Dazu hast Du es Dir mit der Trassierung etwas zu einfach gemacht. Dazu fehlen auf der Skizze viele Brücken, besonders auch Talbrücken, z.B. bei Rokitzan am See ist gleich eine erforderlich.
Die Steigungen gehen auch hier und da an die 5%. Trag bitte Brücken und Tunnel nach, damit man der Skizze auch die Steigungen entnehmen kann.
Sorry wenn ich nerve, aber gibt es irdendwo eine Anleitung, wie man Brücken und tunnel hinzufügt und eventuell Linien an die vorhandenen Linien „anschmiegt“ (meine sehen immer so eckig aus)
Ich finde dazu nirgends eine Erklärung.
Kenne mich zear auch nicht perfekt aus, verusche aber deine Frage zu beantworten: Die Tunnel und Brücken musst du einfach als Schienien (also mit dme ersten Tool von links) zeichnen. Ul die Ecken rauszubejommeb kannst du einfach eine gerade Linie (lediglich Anfangs-und Endpunkt) ziehen (in diesem Fall einen nach Prag den anderen nach Pilsenn. Und dann verfeinerst du dne Streckenverlauf indem du die blassen blauen Punkte einfach an die Punkte zoehst wo du sie haben willst (mit dme dritten Tool von links). Hofre dass das jetzt nkcht zz kompliziert ausgedrückt ist.
Und dann verfeinerst du dne Streckenverlauf indem du die blassen blauen Punkte einfach an die Punkte zoehst wo du sie haben willst (mit dme dritten Tool von links).
Das ist mmn eine schlechte Idee. Das Ding ist leider hier und da ziemlich verbugt. Wenn Du die Linien nachträglich bearbeitest entstehen desöfteren an den Stellen ganz viele Haltepunkte, die man alle nicht mehr gelöscht bekommt.
Für Brücken ziehst Du einfach einen langen Kasten um die Strecke im Brückenbereich. Für Tunnel zeichnest Du entsprechend die Tunnelportale ein. Das ist eine Raute, die in Richtung Tunneleinmündung lang gezogen ist. Schau es Dir einfach bei anderen Vorschlägen an. So in etwa mal man auch Strecken im Trog ein.
So hab ich das zumindest immer gemacht.
Das lässt sich mit dem Zeichentool machen. Eine Splinefunktion haben wir (noch) nicht, daher ist das für uns auch kein Problem wenn die Strecken teilweise eckig sind. Einfach ein wenig ausrunden indem man in Kurven mehr Punkte setzt.
Ich werfe einfach mal einen Vorschlag von mir dazu ein, der als Vorbild dienen soll.
Im Gegenteil zur geplanten NBS Dresden-Prag bietet diese Trasse auch attraktive Fahrzeitverkürzungen zwischen tschechischen Großstädten und ist somit um einiges attraktiver. Zudem müssen nur 2-3 Tunnel errichtet werden. Bei Dresden-Prag Kilometer lange Tunnel.
Der Vergleich hinkt aber mal gewaltig. Dresden-Usti-Prag kommt, weil dort zusätzliche GV-Kapazitäten erforderlich sind, die Strecke durchs Elbtal aber aus Landschafts- und Naturschutzgründen nicht ausgebaut werden kann. Die Neubaustrecke darf wegen des GV aber nur sehr begrenzte Steigungen aufweisen, ergo Basistunnel durchs Erzgebirge. Bei Deiner Strecke geht es nur um die Beschleunigung einer eher mäßig gefragten FV-Relation, keine Engpassbeseitigung.
Außerdem stellt die Strecke Dresden-Prag-Brünn eine naheliegende, kürzeste Verbindung der beiden Hauptstädte Berlin und Wien über einen TEN-Kernnetz-Korridor dar. Insofern stellt das – konsequent zu Ende gedacht – eine Verbindung für FV-Relationen zwischen deutschsprachigen Metropolen dar. Siehe dazu auch folgenden mmn guten Vorschlag einer SFS zwischen Prag und Brünn:
https://extern.linieplus.de/proposal/sfs-praha-brno-wien/
Pilsen-Prag hat in meinen Augen eine deutlich geringere Bedeutung als Usti-Prag. Trotzdem ist das selbstverständlich eine wichtige Strecke, auf der auch die Verkehre (Zürich-)München-Prag und (NRW-Rheinmain-)Nürnberg-Prag gebündelt werden, sowie im regionalen FV wichtige Pendlerrelationen bedient werden. Daher würde auch punktuell ausbauen. Mein Vorschlag zu Schwandorf-Cham-Furth kommt vor allem deshalb, weil durch eine geringfügige Beschleunigung deutlich bessere Fahrplanlagen möglich wären, Cham und Pilsen als ITF-Knoten allerdings als fix angesehen werden müssen und Schwandorf-Furth wohl einer der wenigen Abschnitte zwischen Bayern und Prag ist, die durch topographisch relativ einfaches Gelände verlaufen und mit geringfügigen Linienverbesserungen auf zwei Gleisen und Fahrdraht (von offizieller Seite vorgesehen) für 200 km/h ausgelegt werden könnten. Diese Strecke soll so oder so ausgebaut werden.
Nur mal unabhängig von der Streckenführung (da hab ich keine Zeit mich momentan mit der zu beschäftigen) ist Pilsen viertgrösste Stadt Tschechiens. Zweitgrösste Stadt ist Brno.