13 Kommentare zu “Seilbahn Palaisgarten–Hermannsdenkmal

  1. Da muss ich als Ortskundiger jetzt mal einhaken: Wieso beginnst du auf einem Hügel und gehst erstmal 30 Meter bergab? Hätte sich durch die in Google Earth eingetragenen Höhenangaben leicht herausfinden lassen. Außerdem kannst du dir sicher sein, wer der erste Kläger ist, wenn du mitten im Grünen eine solche Seilbahnstation direkt neben den Gebäuden der Musikhochschule planst. Und dann willst du so nah am Mausoleum am Büchenberg vorbei? Wird wohl auch kaum möglich sein. Außerdem werden sic die Anlieger wohl kaum darüber freuen, wenn plötzlich Seilbahnfahrgäste in ihren Garten schauen können. Der Vorschlag von Lorwo gefällt mir in Verbindung mit einer ordentlichen Buslinie gut, auch wenn er Denkmalschutzrechtlich sicherlich problematisch wäre, aber deiner ist in keinster Weise realisierbar.

    1. In die Gärten wird wohl kaum einer schauen können bei den vielen Bäumen da oben, aber insgesamt gebe ich dir Recht. Wo siehst du denn bei meinem Vorschlag den Denkmalschutz gefährdet? Bei den Ruinen der alten Grotenburg? (Und kommentiere dann bitte direkt dort 😉  )

  2. Ich verstehe ja gut deinen Gedanken die Seilbahn näher an die Innenstadt zu bringen, aber ich habe wie Nordexpress auch ein paar Einwände. Der Endpunkt auf dem Hügel beim Palaisgarten ist wirklich nicht optimal, da würde ich lieber die große Freifläche gegenüber der Parkplätze des Freilichtsmuseums wählen. Hier ist der Boden eben (wenn auch etwas sumpfig) und man hätte genug Platz für die ganze Anlage.

    Du musst wissen, dass der Weg vom Friedenstal bis zum Freilichtmuseum komplett ohne Steigung verläuft. Einen Seilbahnverlauf kann man über diese Strecke wohl kaum rechtfertigen….

    Ich denke, dass die Seilbahn gar nicht mal so nah wie möglich an der Stadt sein muss. Für den Hermannsbesuch sollte man sowieso viel Zeit einplanen, da ist auch ein (sehr schöner) Fußweg durch ein Bachtal vertretbar finde ich 🙂

    1. Etwas sumpfig ist schön ausgedrückt 😀 Das ist ein Sumpfgebiet (mehr Wasser als fester Boden) welches als Rückzugsgebiet einiger Tierarten dient. Du baust ja auch keine Seilbahnstation mitten im Steinhuder Meer 😀

    2. Ja, deine Einwände sind auch nicht ganz unwahr. Inwiefern ein Hügel ein Problem für eine Seilbahn sein sollte, verstehe ich nicht ganz. Für das Gebäude wäre eine Ebene natürlich angenehmer, aber da bekommen wir oben am Hermann viel größere Probleme.

      Es ging mir nicht darum, mit der Verlängerung noch mehr Höhe zu überwinden, sondern, wie du selbst schreibst, „die Seilbahn näher an die Innenstadt zu bringen“. Dafür sehe ich auch eine ebene Streckenführung als akzeptabel an. (Gab es sowas nicht schon irgendwo?)

      Ich persönlich habe nichts gegen Fußwege, aber Menschen sind im Allgemeinen eigentlich ziemlich lauffaul. Wenn man das (schöne) Tal allerdings parkähnlich herrichtet, würde mir auch die kurze Seilbahn reichen.

      1. Das Interessante ist ja, dass die Bergkuppe, auf dem der Hermann steht, oben relativ eben ist, mit der Errichtung der Station sollte man dort oben also keine all zu großen Probleme bekommen. Nur der Standpunkt dort am Palaisgarten ist Mist. Bin da letztens erst langgelaufen, dort geht es wirklich steil runter. Die einzige Möglichkeit sehe ich wirklich darin auf das Sumpfgebiet auszuweichen, du musst wissen, dass die Parkplätze des Freilichtmuseums auch schon mit einer hohen Mauer Richtung Osten enden. Wirklich schöne Wege gibt es auch nicht zu deinem aktuellen Endpunkt, die Promenade der Stadt mit vielen Spaziergängern ist nun mal die Allee.

        1. Ich habe mal den Hügel verlassen. Das Sumpfgebiet geht aber nicht, weil man andernfalls die Lücke zwischen den Häusern nicht mehr erwischt. Daher werden wohl die Autos in den Sumpf fahren müssen.

          1. Apropos Lücke: deine Seilbahn schwebt am Hermannsweg direkt über den Hof drüber. Ich glaube, nicht, dass die Anwohner das unterstützen würden 😉

            Ich kenne mich nicht so mit Seilbahnen aus (komme ja ausm flachen Norden), aber kann man nicht auch leichte Richtungsänderungen an Pfeilern bauen?

  3. Ich finde diese Idee gar nicht so schlecht. Probleme mit dem Denkmalschutz sehe ich nicht, da sowohl Grotenburg als auch das Mausoläum am Büchenberg in gehörigem Abstand umfahren werden würden. Problematisch könnte sich das Bodendenkmal Kleinen Hünenring auswirken, doch dürfte es genügen dort auf Stützen zu verzichten.

    Der nördliche Endpunkt sollte allerdings zum nördlichen Ende des Parkplatzes vom Freilichtmuseum zurückgezogen werden. Die Station könnte dort am Fuße des Berges liegen, am trockenem Hang.

    Es ist wichtig, dass auch ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen, da Touristen vorzugsweise mit Autos oder Bussen kommen. Eine solche Lage der Talstation könnte außerdem bewirken, dass Besucher des Freilichtmuseums eine spontane Fahrt zum Brocken ihrem Tagespensum hinzufügen, weil sie die Seilbahn gerade sehen. Umgekehrt könnte das Freilichtmuseum ebenfalls von Besuchern des Hermannsdenkmals profitieren.

    1. Alleine aus diesem Grund (Bodendenkmal Hünenring) wäre ich auch gegen eine Standseilbahn.

      Natürlich wäre es reizvoll Museum und Seilbahn nebeneinander zu haben. Dann müsste man aber wirklich noch viele Parkplätze schaffen, an Wochenenden ist der eigentliche Parkplatz schnell voll, sodass die Autos auf beiden Seitenstreifen der Straße parken.

      Das mit dem Endpunkt am nördlichen Ende des Parkplatzes sieht leichter aus als es ist. Dort geht es recht steil hoch, der bestehende Parkplatz ist schon aufwendig angelegt, Richtung Freilichtmuseum ist eine hohe Mauer, Richtung Straße eine ca. 4 – 5 Meter hohe Brüstung. Ohne allzu große Erdarbeiten käme man wohl nur auf der anderen Straßenseite in dem Sumpfgebiet aus. Möglicherweise könnte man ja eine Stelzenkonstruktion in Betracht ziehen, auch um die Natur etwas zu schonen.

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