Beschreibung des Vorschlags
Da auch 436 Tage nach Beauftragung der Machbarkeitsstudie keinerlei Informationen über die Planung der „Feldbergseilbahn“ vorliegen, habe ich mal den möglichen Verlauf der Strecke skizziert. Da die Bahn ausdrücklich als Verkehrsmittel zur Entlastung der L3004 (Kanonenstraße) dienen soll, muss die Bahn bis Schmitten geführt werden. Als Position der Talstation habe ich das Areal hinter dem REWE-Markt und der Seniorenwohnanlage gewählt. So kann die Strecke ohne wesentliche „Überschwebungen“ von Privathäusern gebaut werden. Die Streckenführung zwischen Oberursel/Hohemark und Feldbergplateau ist durch die Endpunkte festgelegt.
Streckenlänge ca. 9,76 Kilometer, 3S-Umlaufbahn. Fahrzeit ca. 23 Minuten (bei 7,5 m/s unter Berücksichigung der Halte).
In der Machbarkeitsstudie für die Seilbahn in Wuppertal waren die Endstationen ca. 45×25 Meter groß, die Mittelstation ca. 90×25 Meter groß vorgesehen. Dort waren 6 m/s als Höchstgeschwindigkeit angedacht.
Den Standort für die benötigte P+R-Anlage habe ich bewusst offen gelassen, weil nicht bekannt ist, welche Dimensionen die Anlage haben soll. Die Anzahl der umsteigewilligen Pendler ist nicht bekannt und nach meinem Kenntnisstand wurden die Pendler bis heute nicht befragt.

Wozu zeichnest du diesen Vorschlag, wenn nach Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie die Frage der Trassenführung schon von offizieller Seite erörtert wird?
Warum nicht, wenn die offizielle Seite offenbar nicht aus den Puschen kommt?
Die Trasse zwischen Hohemark und Feldberg steht ja fest, es sei denn man will die Bahn im Zickzack führen. An der Hohemark muss die Station in der Nähe des dortigen Parkplatzes liegen, ansonsten ist da kein Platz. Auf dem Feldberg steht nur die sogenannte Drachenwiese zur Verfügung. Näher an den Sendeanlagen der DFMG und des HR wird ganz sicher kein größeres Gebäude gebaut werden dürfen.
Interessant ist die Strecke zwischen Feldberg und Schmitten und ganz besonders der Standort der Talstation in Schmitten. Da können wir doch schon mal Vorschläge sammeln. Noch interessanter ist der Standort für die benötigten PKW-Stellplätze. Da fällt mir wirklich kein einziger im Gemeindegebiet ein, wenn es nicht noch Pendelbusse zwischen P+R-Anlage und Talstation geben soll. Deshalb bin ich auf Vorschläge ehrlich gespannt.
Fragen in die Runde:
1. Wer kennt die nötigen Längen für die Stationen von 3S-Bahnen bei 7,5 m/s bzw. 8,5 m/s?
2. Wie stark können/dürfen die Gondeln in den Stationen verzögert bzw. beschleunigt werden?
Die mir bekannte Bahn am Stubaier Gletscher hat eine Talstation von ca. 40 Meter Länge, die Mittelstation ist ca. 55 Meter lang, beide jeweils plus Vorbau.
Kürzer sind die Stationen der Bahn von Bozen nach Oberbozen, aber laut Hersteller nur, weil das Zugseil bei Annäherung der Gondeln an die Stationen insgesamt abgebremst wird. Diese Variante kommt am Feldberg nicht in Frage, weil die Fahrzeit viel zu lange würde.
Wirtschaftlich nicht tragfähig
Laut dpa hat der RMV mitgeteilt, dass eine Seilbahn von Oberursel nach Schmitten wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Nun soll die Planung einer rein touristischen Seilbahn zwischen Oberursel und dem Feldbergplateau begutachtet werden.