Schnellbus Kempten-Lermoos-Biberwier-Fernpass-Telfs-Innsbruck

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Beschreibung des Vorschlags

Auf dem Fernpass bekommt man immer so tolle Werbeplakate zu sehen, die mir raten, mit der Bahn nach Tirol zu fahren. Leider habe ich diese Bahnstrecke nach Innsbruck oder Imst noch nicht entdecken können, aber das muss wohl an mir liegen…

Jedenfalls soll diese Lücke überbrückt werden und zwar mit einem Schnellbus, der Kempten über Lermoos, Biberwier, Fernpass und Telfs mit Innsbruck oder auch Imst und Landeck verbindet.

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25 Kommentare zu “Schnellbus Kempten-Lermoos-Biberwier-Fernpass-Telfs-Innsbruck

  1. Sorry, aber das ist zwischen Kempten und Lermoos komplett parallel zu einer Eisenbahnstrecke und entsprechend unnötig. Auf dem Teilstück zwischen Lermoos und Reutte ist diese sogar elektrifiziert, laut Wiki soll die Elektrifizierung bis 2020 bis Pfronten verlängert werden. Hier einen paralleln Schnellbus vorzuschlagen halte ich für völlig kontraproduktiv und entspricht auch nicht meiner Auffassung des Sinnes von L+.

        1. Dieser Abschnitt ist deshalb drin, damit ich zwischen dem Allgäu-Knoten Kempten und Innsbruck nicht nochmal irgendwo umsteigen muss (v.a. was Anschlüsse auf der unberechenbaren Fernpass-Strecke angeht)

          1. Gut dass dus sagst, ist mir gar nicht aufgefallen: Zwischen Telfs und Innsbruck ein Schnellbus parallel zu einer zweigleisigen, elektrifizierten und für 160 km/h ausgebauten Bahnstrecke?

            Sorry, aber in meinen Augen ist das eindeutig ein Fernbus.

            1. Du musst hier nicht den amadeo spielen.

              Wie stellst Du Dir denn bitte die Reisekette vor, um von Kempten, einem Vorort von Kempten nach Innsbruck zu kommen?

              XYZ-Bf Kempten, Umstieg Bahn, Kempten-Pfronten/Reutte, Umstieg Bahn, Pfronten/Reutte-Lermoos, Umstieg Schnellbus, Lermoos-Telfs, Umstieg Bahn, Telfs-Innsbruck, Umstieg, Innsbruck XYZ.

              Ich nehms Auto! 🙂
              Psst… vielleicht ist ja gerade deshalb da so viel Autoverkehr…

                1. Schöner Seitenhieb, Julian.
                  Ich fahr auch immer über den Fernpass, weil ich mir dann eure bescheurte Maut auf der Inntalautobahn sparen kann.

                  In Österreich sind damals die Vignetten eingeführt worden, um bestimmte aufwendige Gebigsautobahnen (Brenner, Tauern, Arlbergschnellstraße) finanzieren zu können. Warum es eine Infrastrukturabgabe für die A12 braucht, die nahezu 100% oberirdisch ohne Kunstbauten trassiert worden ist, kann einem keiner erklären. Ich kann es mir erklären, damit man – wie bei allem in Tirol – Deutsche abzocken kann.
                  Und da ist die Haltung der bayrischen Bevölkerung und der vertrendene CSU nicht verwunderlich und da seid ihr Tiroler auch selbst Schuld, wenn der Verkehr dann über die Landstraßen rauscht. Ich hoffe dass bei der Klage ein vernünftiges Urteil herauskommt.

                  1. Österreich hat keinen Bock, jeden Sommer von der Transitblechlawine nach Italien und Kroatien überrollt zu werden, wovon das Land selbst nichts hat. Entsprechend hält Österreich die Hand auf, finde ich absolut verständlich. Insbesondere als jemand, der im bairischen Oberland aufgewachsen ist.

                  2. In Österreich müssen alle Autobahnnutzer für jede Autobahn (nicht nur im Gebirge) ne Maut zahlen. Unsere Autobahnen sind privat und die Maut ist eine Infrastruktur(instandhaltungs)abgabe.

                  3. Bei der Klage geht es – meines Wissens – auch um andere Sachen als die Existenz einer Maut. Denn die gibt es in fast allen europäischen Staaten – für jeden Benutzer der Autobahn, ohne Steuerentlastung.

                  4. Das erklärt die Maut auf A10 und A13, die ich absolut nachvollziehbar finde. Ich zahle gerne für die Überfahrt nach Kärtnen und Italien, auch weil die Autobahnen in Österreich in einem Top-Zustand sind (wobei die Konstruktion gerade am Brenner, als einzige Brücke mit sechs höhengleichen Fahrstreifen im Vergleich zum Albaufstieg unnötig kostenaufwendig erscheint).

                    Das erklärt NICHT die Maut im Inntal und auf der Rheintalautobahn. Und bevor Du mit Touristen-Flut kommst, genau daran verdienen die Tiroler Bauern ihren goldenen Lebensunterhalt. Feindseeligkeiten sind hier unangemessen.

                  5. Bei der Klage geht es – meines Wissens – auch um andere Sachen als die Existenz einer Maut. Denn die gibt es in fast allen europäischen Staaten – für jeden Benutzer der Autobahn, ohne Steuerentlastung.
                    Das Deutsche Modell sah vor, die 100% steuerfinanzierten Autobahnen, d.h. Julian zahlt nicht einen Cent von der Fahrt von Salzburg nach Kufstein, nur der Deutsche Steuerzahler, hin zu einer gerechteren Nutzerfinanzierung wie in Österreich auch.
                    Es ging darum die Verhältnisse genau an die Österreichischen anzupassen, indem der Beitrag aus Steuermitteln abgesenkt und der Beitrag von den Nutzern (Maut) angehoben wird.

                    Problem ist, dass die Deutschen für alles gerne Geld verschenken, deshalb haben wir auch diese aberwitzigen Diskussionen im Bundestag, Politiker die eine Maut ablehnen.

                  6. Bei der jetzigen Klage geht es darum, Ausländern die Fahrt über Landstraßen zu verwehren, was ganz eindeutig diskrimminierend ist. Nur sind unsere Politiker eben immer sehr feige, wenn es um die Vertretung deutscher Interessen geht. Nur auf massiven Druck, u.a. durch das geplatzte MAut-Modell, gibt es jetzt endlich mal Klagen gegen die Tiroler Bauern für ihre ausländerfeindlichen Fahrverbote.

                  7. Bei uns in Österreich sind alle Autobahnen und Schnellstrassen entweder Maut- oder Sondermautpflichtig. Dies betrifft nicht nur Tirol und die Alpenübergänge sondern zb auch die A1, die A2, aber auch Stadtautobahnen wie die A23 (Wiener Südosttangente) oder die A25 (Welser Autobahn) und auch die künftige A26. Gleichzeitig gilt die Maut auch für (meinen Infos nach alle) Schnellstrassen wie die S6, S10, die S16, etc.

                    Die Entscheidung für das Vignettensystem und gegen das staatliche System wurde bereits sehr früh und für ganz Österreich in Wien getroffen. Hauptgedanke dabei ist: Wer die Autobahn nutzt soll dafür bezahlen, wer nicht, soll davon nicht belastet werden. Die Entscheidung pro Vignette und gegen Mautstationen war wohl den geringeren Kosten geschuldet.

                  8. Das Deutsche Modell sah vor, die 100% steuerfinanzierten Autobahnen, d.h. Julian zahlt nicht einen Cent von der Fahrt von Salzburg nach Kufstein, nur der Deutsche Steuerzahler, hin zu einer gerechteren Nutzerfinanzierung wie in Österreich auch.
                    Es ging darum die Verhältnisse genau an die Österreichischen anzupassen, indem der Beitrag aus Steuermitteln abgesenkt und der Beitrag von den Nutzern (Maut) angehoben wird.

                    Problem ist, dass die Deutschen für alles gerne Geld verschenken, deshalb haben wir auch diese aberwitzigen Diskussionen im Bundestag, Politiker die eine Maut ablehnen.

                    Das ganze Problem würde man ganz einfach lösen können:

                    Schaffung einer ‚Autobahnsteuer‘, dafür Senkung der KFZ-Steuer um den entsprechenden Betrag. Danach wird die Autobahnsteuer gestrichen und ein Mautsystem eingeführt. So wären alle zufrieden gewesen.

                    Generell meine ich aber dass die EU eine EU-weite einheitliche, streckenbasierte Bemautung von Autobahnen (und Schnellstrassen?) einführen möchte.

                    Bei der jetzigen Klage geht es darum, Ausländern die Fahrt über Landstraßen zu verwehren, was ganz eindeutig diskrimminierend ist. Nur sind unsere Politiker eben immer sehr feige, wenn es um die Vertretung deutscher Interessen geht. Nur auf massiven Druck, u.a. durch das geplatzte MAut-Modell, gibt es jetzt endlich mal Klagen gegen die Tiroler Bauern für ihre ausländerfeindlichen Fahrverbote.

                    Da war ich nicht informiert. Danke für die Info diesbezüglich. Eine solche Sperre ist ebenfalls schlecht formuliert. Entweder sperrt man die Durchfahrt (mit Ausnahme des Anwohnerverkehrs sowie der Blaulichtorganisationen) komplett, oder man lässt es einfach.

                  9. Schön, dass wir hier so einer Meinung sind.
                    Ich wäre auch dafür ein EU-weit einheitliches Mautsystem einzuführen.

                    Warum stellt man sich in Deutschland aber nur so blöd an. 2013 war der CSU-Maut-Wahlkampf. JETZT IST 2019 und es kommen immer noch keine Einnahmen.
                    Das EUgh-Urteil kann ich aber nicht 100% nachvollziehen.

                  10. Ja bitte da könnten wir uns ja eh die ganze Diskussion sparen?
                    Sowieso, ein einheitliches EU-Mautsystem wäre echt mal ein Fortschritt (zumindest wenn die Mautstationen nicht auf der Autobahn, sondern an den Ausfahrten stehen (geschlossenes System), sonst wird es ziemlich schnell nervig?

                    Ich muss ehrlich sein, ich hab mir die Begründung nicht durchgelesen und kann da wenig dazu sagen…

  2. Auch ich halte von dem Gedanken Konkurrenz zur Bahn zu erzeugen nichts. Von Reutte und Lermoos kann man auch über Garmisch-Partenkirchen nach Innsbruck fahren.

    Vorstellbar wäre für mich ein Schnellbus, welcher in Vils startet und über Reutte und Imst zum Bahnhof Imst-Pilztal fährt. Dort hat man Anschluss an die REX und RJ.

    1. Von Reutte und Lermoos kann man auch über Garmisch-Partenkirchen nach Innsbruck fahren.
      Hast Du mal auf die Fahrzeiten geschaut? Vergleich das mit PKW/Bus via Fernpass. Das ist der pure Horror. Die schnellsten Verbindungen zwischen Kempten und IBK gehen über München, was sogar noch mit weniger Umstiegen als via Reutte, Garmisch geht.

      Zwischen Lermoos und Telfs/Imst frage ich mich, wo Du die „Konkurrenz zur Bahn“ siehst. Hier gibt es nichts! Besonders in Richtung Imst, Landeck und Reschen, was von Touris stark heimgesucht wird. Immerhin gibt es zu einer Fernpassbahn Diskussionen, bei denen ich allerdings leider nicht wirklich glaube, dass daraus etwas wird.

      Ich stimme ja in einem Punkt zu. Man könnte den Bus auch ab Füssen oder Lermoos starten und genau den Teil „überbrücken“ der vom Zugverkehr nicht parallel bedient wird, womit hier aber wieder mehr Umstiege erforderlich sind, um ins Allgäu zu kommen. Auf der Außerfernbahn hat man schließlich auch den Zwangsumstieg in Reutte (künftig Pfronten).

      1. Als puren Horror würde ich das nicht bezeichnen. Über Garmisch sind es ungefähr 40 Minuten mehr, als dein Bus braucht. Und wenn es so ist, dass auf dem Fernpass oft Stau ist, dann landen wir da schnell bei ähnlichen Fahrtzeiten.

        Du weißt ganz genau welche Abschnitte ich mit der Konkurrenz meine und daher habe ich auch den Alternativvorschlag gemacht.

  3. Vorschlag kann man vergessen, bei der aktuellen Stauanfälligkeit des Fernpasses bräuchte man für diese Linie allein schon zwei Busfahrer damit die maximalen Fahrtzeiten pro Fahrer nicht überschritten werden. Und das ist ernst gemeint.

    1. Ja, aber es gibt hier ja wirklich gar nichts. Nicht mal Grundversorgung mit wenigen Bussen ohne Takt über den Fernpass. Das wäre aber wenigsten noch ein Beitrag die Strecke zu entlasten.

      Warum die Stauanfälligkeit einen Busverkehr verhindern soll, kann ich nicht nachvollziehen. Das ist im Fernbusverkehr auf den Autobahnen auch nicht anders.

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