14 Kommentare zu “SB: Stadtbahn Völk- lingen und Saarlouis

  1. Die Linie ist ein wenig lang. Ich würde sie auf Saarbrücken-Dillingen Nord einkürzen. Die Idee, die Bahnstrecke Merzig-Büschfeld zu reaktivieren, ist gut, aber als RB bis Losheim am See wäre es besser. Im Süden von Saarlouis würde ich schon auf die Saarstraße ausfädeln und dann auf die Brücke. So spart man sich eine Haltestelle.

    Mir ist der Haltestellenabstand an einigen Stellen zu dicht. Dass du in Saarbrücken so früh schon ausfädelst, ist doch komplett unnötig, weil die Bahnstrecke direkt parallel ist. Ab der Parallelstraße wäre eine Rampe zur S1 perfekt.

    1. Was hätte man von einer Kürzung bis Dillingen-Nord? Wesentlich pünktilicher dürfte die Linie dadurch auch nicht werden, da ja nur ein relativ kurzes Stück entfallen würde. Die Fahrgäste nach Merzig hätten aber das Nachsehen, weil sie umsteigen müssten. Außerdem soll die Linie ja die halbstündlich fahrenden Regionalzüge nach Merzig ersetzen.

      Eine Verlängerung nach Losheim könnte ich mir vorstellen. Jetzt ist es mir aber gerade zu spät, das zu zeichnen.

      Die Saarstraße war mir zu eng. Andernorts habe ich zwar oft Straßenbahnen durch solche Straßen geführt, aber nur dort, wo es nicht anders geht. Hier habe ich mich bemüht eigene Bahnkörper zu schaffen, wovon ich in Saarlouis nur in der Altstadt (Fußgängerzone) Abstand nahm. Außerdem dient die Haltestelle, die du streichen möchtest, der Erschließung des gesamten Nordens von Ensdorf.

      Der Haltestellenabstand soll helfen auf parallele Buslinen verzichten zu können. Dazu muss das durchfahrene Gebiet erschlossen werden, weshalb ein relativ dichter Haltestellenabstand unverzichtbar ist. Genau deshalb ist es auch wichtig Burbach und Malstatt zentral zu durchfahren und nicht nur am Rande vorbei.

       

      1. Es geht mir nicht um die Pünktlichkeit, sondern um die Fahrtzeit. Lebach-Sarreguemines ist nur 44km lang, dauert aber auch 1.45h! Wer will denn dann von Losheim in 2h ins Saarbrücker Stadtzentrum fahren?

        Dafür ist der Radius in die Saarlouiser Straße auch ein wenig eng! Wie soll denn überhaupt Fraulautern angebunden werden, wenn dir der Norden von Ensdorf doch so wichtig ist?

        Burbach und Malstatt sind doch keine ausgedehnten Gebiete. Die ziehen sich wie eine Schnur entlang der Bahnstrecken. Man hat da auch schon viele Haltestellen.

        1. Die Linie von Losheim nach Saarbrücken wird in der Tat eine Weile brauchen. Genau deshalb hatte ich ja erwähnt, dass parallel auch noch eine RE-Linie erhalten bleiben soll. Diese sollte am besten schon aus Trier kommen und im Saarland Halte in Merzig, Dillingen, Saarlouis, Völklingen und Saarbrücken aufweisen. Den Menschen in Losheim hilft das zwar nichts, aber ich hatte die Linie auch nur nachträglich noch dorthin geführt, um dort eine Verbesserung zu bieten. Letzten Endes dient diese Linie ja auch nicht nur der Verbindung nach Saarbrücken, sondern auch den Verbindungen von kleineren Orten nach Merzig, Dillingen, Saarlouis oder Völklingen. Dazu ist es aber wichtig, dass auch in den kleineren Orten gehalten wird.

          Fraulautern wird mit dieser Linie gar nicht angebunden. Dorthin könnte man aber eine zweite Linie, eine Saarlouiser Straßenbahnlinie führen.

          Für Burbach und Malstatt wäre es vorteilhaft, wenn die Linie mitten durch diese Stadtteile führt, und für schnelle Verbindungen ist die Linie sowieso nicht gedacht.

          1. Ach, und der Radius in der Saarlouiser Straße dürfte etwa 60 m betragen. Das soll zu eng sein?

            Übrigens eine oben angedachte zweite Linie nach Fraulautern kommt wohl kaum in Frage. Saarlouis hat gerade mal 34.000 Einwohner. Das dürfte wohl kaum ausreichen, um einen eigenen Straßenbahnbetrieb zu rechtfertigen.

            1. Gerade deshalb wird der Stadtteil abgehängt. Ich würde vorschlagen die Linie im 7,5min-Takt bis Saarlouis Hbf. fahren zu lassen, alle 15min nach Fraulautern, alle 15min nach Dillingen-Nord. Dann gibt es eine stündliche RB Dillingen-Merzig (Flügelung)-Trier/Losheim am See und einen stündlichen RE! Das wäre dann ein richtig gutes Angebot.

              1. Für die Gesamtstecke hatte ich eigentlich an einen 30-min-Takt gedacht, entsprechend der aktuellen Regionalverbindung nach Merzig. Innerhalb von Saarlouis könnte ich mir jedoch eine Verdichtung auf einen 15-min-Takt vorstellen, der z. B. von Ensdorf bis zum Hauptbahnhof gefahren werden könnte. Unter diesen Umständen wäre natürlich auch eine Fortsetzung der dreißigminütig fahrenden Verstärkerzüge nach Fraulautern denkbar, doch auf welcher Route? Mach doch mal einen Vorschlag. Bei Bedarf könnte die Linie nach Fraulautern auch ab Ensdorf alle 12 bis 18 Minuten gefahren werden, was einem angenäherten 15-min-Takt entspräche, der aber zwischen Ensdorf und Hauptbahnhof durch Überlagerung mit der Linie nach Saarbrücken zu einem 12/9/9-min Takt werden würde, also einem angenäherten 10-min-Takt.

    1. Ja, das ginge schon, aber es würde die Fahrzeit verlängern.

      Mir kommt da aber ein anderer Gedanke: Es wäre ja anzunehmen, dass die Züge auf dieser Linie im Stadtgebiet von Saarbrücken öfter fahren müssten, als hinter Burbach, so dass man vielleicht eine Verzweigung vorsehen könnte, einen Abzweig über Jakob- und Pfaffenkopfstraße bis zur Ecke Am Freibüsch. Was hältst du davon?

  2. Wäre es nicht besser die Linie zwischen Malstatter Markt und Trierer Straße über die St. Johanner Straße zu führen? Die Straßenbahn gelangt so schnurgerade ins Zentrum und könnte den Bürgerpark und die Cityresidenz am Bürgerpark besser erschließen. Außerdem kommt sie betrieblich sicherlich besser durch als über die schmale Ludwigstraße.

    1. Möglich ist vieles. Ich gebe aber zu bedenken, dass die Ludwigstraße eine eindeutig kürzere und günstigere Neubaustrecke ermöglichen würde. Insbesondere müsste bei einer Führung über die St. Johanner Straße die viel befahrene B51 komplett umgestaltet werden, um einesteils einen eigenen Bahnkörper zu ermöglichen, andererseits aber dem Autoverkehr genügend Platz zu lassen. In der Ludwigstraße wäre dagegen kein eigener Bahnkörper nötig, da kaum Autoverkehr vorhanden ist. Der zweite wichtige Punkt wäre die Bahnünterführung in der St. Johanner Straße, die eine geschlängelte Verkehrsführung in der B51 erzwingt und bei Anlage einer Straßenbahn garantiert komplett umgebaut und verbreitert werden müsste, was an der Klausener Straße nicht nötig wäre, da dort bereits die Bestandsstrecke erreicht wäre.

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