SB 84 (alt: 845) Lechenich – Erftstadt – Weilerswist – Swistall Heimerzheim – BN-Duisdorf – Bonn Hbf

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Beschreibung des Vorschlags

Dieser Vorschlag besteht darin, eine möglichst kostengünstige direkte und zügige Busverbindung zwischen Erfstadt und Bonn herzustellen, über Weilerswist und Swistall-Heimerzheim, Morenhoven und Buschhoven.

Direkt und zügig: im Grunde handelt es sich um eine verlängerte Regionalbuslinie (aktuell: Linie 845). Aus Marketing-Gesichtspunkten erfolgt die Benennung der Linie als Schnellbuslinie. Die Linie verkehrt relativ auf direktem Wege über Landstraße zwischen den o.g. Ortschaften.

Kostengünstig: Eine zusätzliche (d.h. zusätzlich zu den Fahrten der Linie 845) kann oder will sich die Region u. Umständen nicht leisten. Daher übernimmt, also ersetzt die Linie SB 84 die gesamten Fahrten der Linie 845 zwischen Bonn Hbf und Swistall-Heimerzheim. Möglicherweise kann auf der Strecke der eine oder andere Haltepunkt, der bislang mit der Linie 845 angefahren wurde, entfallen. Zwischen Heimerzheim und Weilerswist übernimmt diese neue Linie alle Fahrten der Linie 986, allerdings werden die Orte Neukirchen und Müggenhausen nicht angefahren. Diese werden von der Linie 806 (Euskirchen – Dom Esch – Ollheim – Straßfeld – Neukirchen – Müggenhausen – Heimerzheim) bedient.

Die einzigen neuen Fahrten werden geschaffen zwischen Weilerswist und Erftstadt-Lechenich.

Fahrtzeiten:

  • knapp 45 Minuten von Bonn nach Swistall Heimerzheim
  • ca. 60 Minuten von Bonn nach Weilerswist
  • ca. 75 Minuten von Bonn nach Erftstadt
  • knapp 90 Minuten von Bonn nach Lechenich

Der Reiz an dieser Buslinie besteht durch die komfortable Direktverbindung.

Verknüpfung mit der Linie 817 in Heimerzheim sowie die Linie 747 in Moren-/Buschhoven: Fahrgäste aus Weilerswist haben Anschluss in Richtung Bornheim, Fahrgäste aus Rheinbach in Richtung Weilerswist, Fahrgäste aus Bonn Anschluss nach Swistall-Miel.

Ein Blick auf den Fahrplan der Linie 990 reicht, um die Problematik für Fahrgäste in Richtung Bonn zu erkennen. Die Linie 990 verkehrt nur bis Brühl Mitte, nicht bis Brühl Bahnhof. Für eine Fahrt von Lechenich über Brühl Mitte nach Bonn (Linie 990 und KVB-Linie 18) müssen ca. 100 Minuten aufgewendet werden.

Gute Chancen für eine Buslinie zwischen Weilerswist über Swistall nach Bonn, da keine Kosten:

Ich sehe zumindest gute Chancen, die Linie 845 von Heimerzheim nach Weilerswist zu verlängern, zumindest alle 60 bis 120 Minuten. Die Abfahrtzeiten der zu verknüpfenden Linien müssten gem. aktuellem Fahrplan größtenteils nur geringfügig geändert werden und die Fahrten der Linie 986 (Weilerswist – Heimerzheim) könnten einfach übernommen werden – ohne Kosten bzw. geringe Kosten, wenn man einige zusätzliche Fahrten auf der neuen Strecke anbietet. Diese Linienführung allein bedeutet schon eine deutliche Verbesserung im Netz. Es ist immer besser, insb. in ländlichen Regionen, eine Buslinie von einem zentralen Umstiegspunkt (Bonn Hbf) zum anderen (Weilerswist Bahnhof) verkehren zu lassen und nicht auf dem Weg dorthin den Linienverlauf zu unterbrechen. So erhalten nämlich alle Ortschaften, die zwischen den markanten Umstiegspunkten liegen, eine Direktverbindung entweder nach Bonn (Hbf) oder nach Weilerswist mit Umstiegsmöglichkeit nach Köln, d.h. insb. Moren- und Buschhoven. Ich weiß, primär sind die Buslinien in dieser Region wohl auf den Schülerverkehr ausgerichtet, aber dennoch – es gilt, die Attraktivität d. ÖPNV möglichst mit wenig Aufwand auch dort zu steigern.

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3 Kommentare zu “SB 84 (alt: 845) Lechenich – Erftstadt – Weilerswist – Swistall Heimerzheim – BN-Duisdorf – Bonn Hbf

  1. Interessante Idee, aber für eine Schnellbuslinie sind das noch defintiv zu viele Halte. Man sollte in den Orten 1-2 Mal halten.

    Intressant fände ich auch eine Fortführung über Dimerzheim, Gymnich und Kerpen nach Sindorf.

  2. Bei dem Vorschlag handelt es sich wie erwähnt auch nicht um eine Schnellbuslinie, sondern eine Regionalbuslinie, die aus werbespezifischen Gründen als „SB…“ benannt wurde. Schaue dir bitte einmal z.B. die Linien SB20, SB22 oder SB36 im VRR oder die S91 zwischen Datteln und Lüdinghausen. Dies sind auch keine echten Schnellbuslinien, werden aber so benannt. Wie soll man die Attraktivität dieser relativ zügig (insbesondere im Bonner Stadtgebiet) verkehrenden Regionalbuslinie in der Bezeichnung verdeutlichen? „RB“ für Regionalbus oder „RE“ für Regionalexpressbus sind schon in NRW belegt…von anderen Verkehrsmitteln. Außerdem klingt „Schnellbus“ „sexier“ als „Regionalbus“:)

    Im Ernst, von mir aus kann die Linie auch weiterhin 845 heißen, wenn man unbedingt nicht möchte, dass wichtige Regionalbuslinien im Netz nicht gesondert gekennzeichnet werden, weil sie keine echten SB-Linien sind und daher den Namen „verwässern“. Ich hätte wie erwähnt aber einen anderen Blickwinkel.

    Eine echte Schnellbuslinie wäre in diesem Fall oder auch generell schwieriger einzuführen. Schließlich müssen die Fahrten neu eingerichtet werden, das kostet. Ich sehe den Bedarf einer Schnellbuslinie von Erftstadt wohl dann auch eher in Richtung Köln und nicht nach Bonn. Nach Erftstadt existiert aber eine Bahnlinie, die man vermutlich viel eher in eine häufig verkehrende S-Bahn umwandeln würde, als eine Schnellbuslinie einzurichten, allerhöchstens vielleicht nach Lechenich.

     

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