Beschreibung des Vorschlags
Es gibt bereits Überlegungen zu einer S-Bahn-Linie zwischen Dornbirn und St. Margrethen. Allerdings deutet bisher nichts darauf hin, dass es sich dabei nicht um eine klassische S-Bahn mit Halt in allen Stationen handeln könnte. Dabei läge genau hier meiner Meinung nach die Chance dieser Verbindung. Denn durch eine beschleunigte Linienführung zwischen Dornbirn und Hard-Fußach wäre man unschlagbar schnell.
Dann ließen sich von Dornbirn aus folgende Fahrzeiten erreichen:
- 5 Minuten nach Lauterach
- 9 Minuten nach Hard-Fußach
- 12 Minuten nach Lustenau
- 15 Minuten nach St. Margrethen
- 19 Minuten nach Rheineck
Dabei würde zwischen Dornbirn und Lustenau im Halbstundentakt gefahren und weiter nach Rheineck im Stundentakt. Zur HVZ könnte der Halbstundentakt eventuell auch in Richtung Schweiz weitergeführt werden, allerdings mit leicht verlängerten Fahrzeiten.
Die Ankunftszeit in Dornbirn soll zu den Minuten xx:15 und xx:45 sein. Die Abfahrtszeit wäre um xx:13 und xx:43. Dadurch läge die Umsteigezeit zum Railjet und dem REX von bzw. nach Feldkirch bei 5-6 Minuten.
Im Rahmen der Stadtbahn Vorarlberg könnte die S5X zur Messekreuzung verlängert werden. Voraussetzung dafür wäre der Bau eines Abstellgleises westlich davon und die Anschaffung von mehrsystemfähigen S-Bahn-Garnituren.
Ebenfalls notwendig wäre ein Abstellgleis westlich von Rheineck, da hier wohl zu wenig Platz sein dürfte, um den Bahnhof auf drei Bahnsteige zu erweitern. Außerdem müsste im Rahmen der Anbindung an die Vorarlberger S-Bahn selbstverständlich auch der Bus von Vorarlberg nach Rheineck fahren. Ganz konkret wären hier die Linien 15 und 50 zu verlängern, die heute in Gaißau enden.

Klingt sinnvoll, wenn es in Taktgefüge passt… ich finde nur Rheineck als Endpunkt ungeeignet, zur Anschlusssicherung scheint mir eine Verlängerung bis mindestens Rorschach passend.
Der S3, der S1, dem EC und dem REX käme man hier nicht in die Quere. In Richtung SG/ZH entstünde sogar ein relativ guter Anschluss. Eine Verlängerung nach Rorschach würde wenig bringen, weil man in Rheineck zur Minute 32/02 ankommt. Dann wäre man um 39/09 in Rorschach und müsste 15 Minuten auf die S7 nach Romanshorn warten.
Mutige Aussage… Immerhin ist die Vorarlbergbahn stark befahren.
Bei Rheineck-Rorschach schliesse ich mich Vladimir an. Immerhin könnte so ein Umstieg eingespart werden (die S7 beginnt erst in Rorschach) und die Züge stehen (bzw standen als ich in Konstanz war) auch schon paar Minuten vorher bereit.
Kleiner Nachtrag: 15 Minuten Umsteigezeit finde ich weiters eigentlich echt nicht schlecht. Das passt doch eh fein.
,,Mutige Aussage… Immerhin ist die Vorarlbergbahn stark befahren.“
Die S5 kommt vier Minuten vor dem Railjet bzw. REX in Dornbirn an. Die S1 fährt um 19/49 in Lauterach ab und kommt um 29/59 in Dornbirn an. Die S5 würde also neun Minuten vor der S1 in Lauterach abfahren und 16 Minuten nach der S1 in Dornbirn ankommen.
In die andere Richtung würde man vier Minuten nach dem REX bzw. Railjet in Dornbirn abfahren. Zur S1 hätte man da 13 Minuten Abstand. Das würde sich also auch ausgehen.
Zwischen St. Margrethen und Lauterach würde man fünf Minuten hinter der S3 fahren. Die S3 in die Gegenrichtung könnte in Lustenau gekreuzt werden und mit dem EC käme man nicht in Berührung, weil jene Verbindungen, die diesen kreuzen, erst in Lustenau beginnen würden.
In die andere Richtung würde der EC zwischen Lauterach und Hard gekreuzt und die S3 nach Bregenz in Lustenau. Bei dieser müsste dann der Fahrplan minimal angepasst werden.
Es würde auch kein Zug zu dicht auf einen anderen auffahren, weil der EC in etwa zur Minute 40 in St. Margrethen ankommen müsste. Die S5 wäre bereits zur Minute 28 dort.
Die S3 kommt zu den Minuten 04 und 34 in St. Margrethen an. Also auch da hätte man noch vier Minuten Abstand.
Im Endeffekt wäre also eine kleinere Fahrplananpassung bei der S3 notwendig und ein zweigleisiger Ausbau Hard-Lustenau zumindest sinnvoll. Beim EC dürfte die Elektrifizierung Lindau-Geltendorf ein bisschen was an den heutigen Ankunfts- und Ankunftszeiten in Bregenz, St. Margrethen und St. Gallen ändern. Denn durch die Neigetechnik dürften sich in Bregenz und SG 00/30-Knoten ausgehen.
,,Die S3 kommt zu den Minuten 04 und 34 in St. Margrethen an. Also auch da hätte man noch vier Minuten Abstand.“
Da ist mir ein kleiner Denkfehler unterlaufen. Selbstverständlich wäre auch hier eine kleinere Fahrplananpassung notwendig, um die S3 zwischen S5 und EC unterzubringen.
Hört sich stimmig an. Der 00-Knoten in Bregenz wird auch angepeilt (siehe EÖ 10/19 S. 512ff. bzw wahrscheinlich auch Eisenbahn Revue Intl. 10/19). Da ist das Fahrplanschema im Bildfahrplan dargestellt (Kurzfassung: Ab XSZH 00:30, Ab XSSG +1:30, Ab XAB +2:00, Ab MLIR ca. +2:15, Ab MM +3:00, An MH +4:00, retour gegengleich)
Konkret müsste sich das besonders mit ner wahrlich sinnvollen Zweigleisigkeit zwischen Hard und Lauterach ganz gut ausgehen.