5 Kommentare zu “S4 DO-Lütgendortmund – DO-Bövinghausen

  1. Seitdem die S4 nach Dortmund-Lütgendortmund fährt, war eine Verlängerung bis Castrop-Rauxel vorgesehen, doch die scheiterte bisher an der Finanzierung. Eine Schwierigkeit ist der eingleise Tunnel DO-Somborn – DO-Lütgendortmund, da die Eingleisigkeit DO-Somborn – CAS-Merklinde wohl zu Fahrplanschwierigkeiten bei der S4 geführt hätte.

    Und was hat sich nun daran geändert?

    Zudem sieht das Zielnetz 2040 mittlerweile eine S-Bahnifizierung der RB43 vor, sodass eine S4-Verlängerung nicht mehr nötig ist.
    Dieser Hinweis fehlt in deiner Beschreibung.
    Auch Verweise auf ältere LiniePlus-Vorschläge fehlen.

  2. Offizielle VRR-Planung:
    Die Verlängerung der S4 von DO-Lütgendortmund nach Herne wird vom VRR derzeit nicht weiter verfolgt, alternativ soll aber die RB43 zwischen Dortmund Hbf und Herne zu einer S-Bahn im 15-Minuten-Takt (S43) ausgebaut werden. Wenn die S43 zwischen Dortmund Hbf und Herne durchgehend zweigleisig gebaut und elektrifiziert wird, kann man auch die Verlängerung der S4 von DO-Lütgendortmund nach Herne nachholen, wofür natürlich nur das hier vorgeschlagene Infrastrukturprojekt (ohne Gleiswechsel CAS-Süd) benötigt wird. Die S4 und S43 würden sich dann zu 8 Fahrten pro Stunde überlagern.

    Und warum findest du dies -im Gegensatz zum VRR- sinnvoll?
    Der VRR wird sich schon etwas dabei gedacht haben, die S4-Verlängerung nicht weiter voranzutreiben.

    Und wieso sollten zwischen Herne und Dortmund-Bövinghausen 8 S-Bahnen pro Stunde und Richtung sinnvoll sein, die allesamt noch nach Dortmund weiterfahren?

  3. Die S4-Anbindung durch Lütgendortmund und weiter nach Castrop-Rauxel wäre heute nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll.

    Die S4 soll laut Zielnetz 2024 von Lütgendortmund bis Königsborn im 15-Minutentakt rollen. Laut dem Zielnetz 2040 (Seite 19) soll die Linie S43 ja zwischen Dortmund Hbf. und Herne Wanne-Eickel Hbf. im 15 Minutentakt fahren und ab dort jeweils alle 30 Minuten nach Dorsten (S43a) und Oberhausen-Sterkrade (S43b) weiterfahren.

    Dafür ist die Trasse gerade ausreichend, mit leichten Verlängerungen der zweigleisigen Abschnitte, wie dort auch beschrieben. Die Strecke durch Castrop-Rauxel müsste für einen Ausbau, mit zwei Linien im 15-Minuten-Takt wäre die Nutzung auf der heutigen teils eingleisigen Strecke zu störanfälllig. Die gesamte Strecke wäre zweigleisig auszubauen, um dann einen stabilen Verlauf zu tragen.

    Selbst wenn die S4 dann über eine solche Strecke ausgebaut werden, wäre die Auslastung wohl zu gering, um einen 7,5-Minuten-Takt durch Castrop-Rauxel zu rechtfertigen. Und wohin sollte die S4 dann geführt werden? Für die Strecke über Herne nach Recklinghausen wäre die ganze Sache aktuell zu eng. Die Bauarbeiten an der A43 würden dann noch weitere Jahre brauchen, da die Gleise nach Recklinghausen nicht so eng belastbar sind.

  4. Sollte die demographische und wirtschaftliche Entwicklung das hergeben, könnte die S4 doch über Ruhrpark nach Bochum verlängert werden und von dort aus auf die zu reaktivierende Rheinische Bahn übergehen, oder? Diese Route könnte man sich ja für die Zukunft offenhalten, da man die S4 in Castrop nicht braucht. Man müsste dann natürlich eine scharfe Kurve nördlich von Lütgendortmund schlagen, das wäre ambitioniert.

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