Beschreibung des Vorschlags
In Rostock gibt es bereits ein S-Bahn Netz. Dieses würde ich gerne um die Linie S4 erweitern. Diese soll Rostock mit der nächsten größeren Stadt im Westen, Bad Doberan verbinden. Zudem wird der Seehafen mit Fährverbindungen Richtung Skandinavien wieder in das S-Bahn Netz eingebunden.
Am Beginn der Strecke in Bad Doberan wird es schon schwierig. Beginnen soll die Bahn am neuen Bahnhof Bad Doberan Nord. Dann wird die Strecke von Molli mit Dreischienengleisen ausgerüstet und elektrifiziert. So können Molli und die S-Bahn paralell fahren und die Bürger von Bad Doberan werden zentral angebunden. Nur wäre die Frage, ob es möglich ist mit einem Elektrotriebwagen durch Doberan zu fahren. Soweit ich weiß, sollte es aber gehen. Falls es nicht geht, sollte diese S-Bahn in Bad Doberan enden. Nachdem es nun kurz übers Land geht, wird Rostock erreicht. Vor allem der Rostocker Westen profitiert von dieser Linie. Die Strecke Bad Doberan-Rostock muss für dieses Vorhaben elektrifiziert werden. Es würde dann auch Sinn machen die Elektrifizierung bis Wismar durchzuziehen.
Hinter dem Hauptbahnhof wird die Strecke zum Seehafen für den S-Bahn Verkehr wiederbelebt. Allerdings soll die Bahn nicht am Bf Seehafen enden, der recht außerhalb liegt, sondern ganz in der Nähe des Check-In wird ein neuer Bahnsteig gebaut.
Die RB12 pendelt dann nur noch zwischen Rostock und Graal Müritz und die S-Bahn fährt jede halbe Stunde nach Bad Doberan.

Man könnte die Züge von Graal-Müritz auch als S-Bahn bis Warnemünde fahren lassen…
Die Idee deines Vorschlags gefällt mir auf jeden fall gut.
Dann muss der Zug aber in Rostock kehrtmachen. Das verlängert die Fahrtzeit unnötig.
Wieso müsste er kehrt machen? Von Graal-Müritz nach Warnemünde ginge es doch immer geradeaus.
Ich mache noch ein weiter Vorschlag: die Bäder S Bahn von Kühungsborn über Bad Doberan, Rostock nach Graal Müritz. Evtl. könnte der dann als Flügelzug mit der RB13 mitfahren.
Verstehe… nach Warnenemünde westlich des Warnow.
Habe dem Vorschlag eine vernünftige Beschreibung und eine Verlängerung in die Innenstadt von Bad Doberan spendiert.
Die Verlängerung in Bad Doberan sehe ich aber äußerst skeptisch. Technisch mag so etwas möglich sein, aber durchsetzbar wäre es wohl kaum. Hast du mal erlebt, wie diese Bahn ständig bimmelnd durch die enge Fußgängerzone schleicht? Das ist ein großartiges Erlebnis für einen Eisenbahnfan, aber wohl kaum für eine moderne S-Bahn vorstellbar.
Warum sollte die moderne S-Bahn in der Innenstadt nicht gehen? So viel anders als eine Straßenbahn wäre das jetzt auch nicht.
Von technischer Seite gäbe mit dem Strom wohl am ehesten Probleme. Ich weiß nicht ob man da im Dorf einfach eine Strecke mit richtigem Bahnstrom verlegen darf.
Es macht nen Unterschied, ob da eine Schmalspur-Dampflok im touristischen Betrieb durchschnauft, oder ein fünfteiliger Hamster der Rostocker S-Bahn. Normalspur, elektrisch, und weil wir hier dann regulären SPNV-Taktverkehr haben, bitte auch noch die Hp. barrierefrei.
Ich weiß nicht, ob straßenbündiger Betrieb nach EBO auf diese Art überhaupt zulässig wäre, aber ich bezweifle es mal. Und trotz der neuen Anbindung weiß ich auch nicht, wie die Bad Doberaner es so finden, wenn alle halbe Stunde eine rote Wand durch die Innenstadt rollt.
Es wird wohl Gründe geben, warum die sog. Karlsruher S-Bahn in zahlreichen engen Orten von 15 kV~ auf 750 V= wechselt. Ich gehe davon aus, dass 15 kV~ weder auf Straßenbahngleisen noch auf EBO-Strecken in Straßenverläufen zulässig sind. Vermutlich wird auch die Anlage einer EBO-Strecke innerhalb einer öffentlichen Straße bzw. einer Fußgängerzone nicht zulassungsfähig sein.
Was rechtlich wohl ginge, wären Zweisystemzüge, die in Bad Doberan auf BOStrab umstellen, um unter 750 V= (oder mit Diesel, wie in Zwickau) durch die Fußgängerzone zu fahren. Natürlich wören dort dann Drei-Schienen-Gleise erforderlich. Ob man das aber in Bad Doberan wollen wird, bezweifle ich. Behindertengerechte Bahnsteige würden die Fußgängerzone zerteilen und der beliebte Dampfzug würde behindert werden.
Ja genau daran habe ich auch gedacht, dass es ja sonst nirgends EBO Linien in der Fußgängerzone gibt.
Aber ein Enden am Bad Doberaner Bahnhof wäre natürlich auch möglich. Die Fußgängerzone ist ja nicht weit.
Guter Vorschlag!