5 Kommentare zu “S28: zweigleisig zwischen Kaarst und Neuss Hbf

  1. Die Idee ist gut, jedoch würde ich die Ausfädelung in Neuss eingleisig lassen, da man so einige Schrebergärten abräumen würde, also Ärger vorprogrammiert ist. Ab der Eintrachtstraße kann man dann zweigleisig werden. Da man bis Neuss ja eh eingleisig unterwegs ist, denke ich, dass das nicht so dramatisch ist.

    1. Ich habe die Aus-/Einfädelung in Neuss jetzt mal zweigleisig untersucht. Tatsächlich muss man hier, wenn man eine höhenfreie Kreuzung der Linien RE4, RE13 und S8 FR: Mönchengladbach vermeiden will, die S28 auf die Strecke der S11 einfädeln. Eine höhenfreie S28-Einfädelung müsste sonst S11 und RE4, RE13 + S8 und die Stephanstraße höhenfrei über- oder unterführen. Zweigleisig kann die S28 aber mit einem Signal, einer Schienenkreuzung und einer Weiche auf das Richtungsgleis der Linien S8, RE4 und RE13 nach Düsseldorf auffahren. Allerdings gilt auch hier, dass die S28 FR: Düsseldorf dann RE4, RE13 und S8 FR: Mönchengladbach Vorfahrt gewähren muss.

  2. Ich will ja nicht gerade sagen, dass dein Vorschlag so gut war, dass die Bauarbeiten deswegen noch dieses Jahr anlaufen. Verkehrt war er aber auch nicht. Es ist tatsächlich so, dass Ausbauarbeiten für einen etwa 1,6 Km langen Abschnitt noch dieses Jahr starten sollen, so dass die Züge zükunftig auf freier Strecke kreuzen können: Streckenausbau Regiobahn

    1. Das hört sich ja gut an. Nur der kleine Unterschied zwischen der Projektseite der Regiobahn und dem Vorschlag ist der Haltepunkt Neuss-Morgensternsheide, der auf der Seite der Regiobahn fehlt. Er würde ja einiges von Neusserfurth erschließt und ganz Neusserfurth hat laut Wikipedia mal eben 21730 Einwohner. Nicht umsonst erlaubt sich Neuss dorthin einen sehr dichten Busverkehr. Wenn das Kreuzen auf freier Strecke einen zusätzlichen Halt erlaubt, der einen so großen Stadtteil wie Neusserfurth erschließt, dann sollte man ihn auch errichten.

      1. Ja, der Haltepunkt kommt auch noch. Steht auf der Wunschliste der Stadt Neuss, welche ja Anteilseigner der Regiobahn ist. Als Name wurde aber wohl Johanna-Etienne-Krankenhaus genannt. Der war schon mehrmals Thema in der lokalen Presse in den letzten Jahren. Wenn ich mich recht erinnere, so ist der zurückgestellt. Die Regiobahn prioritiert die Streckenverlängerung nach Wuppertal, die Elektrifizierung der KBS 450.28, entsprechend neue Triebwagen und damit die Anpassung aller Bahnhöfe an die neue Bahnstieghöhe von 76 cm. Dazu kommt der zweigleisige Ausbau von Neuss bis Kaarst.

        Danach stehen wohl der neue Bahnhof im Neusser Norden, sowie die Verlängerung bis Viersen auf Tagesordnung. Für die Verlängerung sind schon erste Informationsabende für die von der Verlängerung betroffenen Anwohner in Mönchengladbach gelaufen.

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