Beschreibung des Vorschlags
Hallo Zusammen,
dies ist ein Notlösung zu 2 absolut massiven Problemen:
1. fehlendes Überführungsbauwerk in Troisdorf, was die neue S13 nur zwischen Beuel und Trosidorf und Später Oberkassel Troisdorf pendeln lässt bis ca. mitte 2030er
2. gravierende Brückensanierungen/Neubauten in Köln die laut aktueller Planung zu 2 Jähriger Sperrung zwischen Bonn und Köln führt ab 2028. Die Sanierungen sind bis Köln Süd scheinbar absolut notwendig.
Diese Linienführung ist aus der Not, derzeit laufen 6S-Bahnen von der Siegstrecke Richtung Köln-HBF zzgl. dem RE9. Von der Strecke Rechter Rhein aus Bonn sollten es ab 28 3-Sbahnen zzgl. der RB27 und dem RE8 sein. Die S-Bahnen können wegen nicht ausreichender Kapazität nicht in Troisdorf auf die S-Bahn gleise wechseln. GO-Rheinland möchte derzeit nicht den schwarzen Peter der Siegstrecke zuschieben und dort Kapazitäten streichen. Die Politik fordert derzeit mindestens eine S13 durchzuführen über die Trasse Flughafen (wie geplant). Dies würde bedeuten, die anderen beiden (T20) verkehren zunächst nur zwischen Bonn-Beuel und Troisdorf. Die Stadtbahn 66 mit dem Übergang auf die S-Bahn Richtung Köln am neuen S-Bahnhalt „Villich“ würde nur T60 dadurch haben. Durch Einsatz des S13-Express könnte dazu in T60 nach dem Halt in Troisdorf Non-Stop Köln Süd angefahren werden. Diese Verbindung könnte gezielt morgens und Abends Pendler von der Siegstrecke und dem Rechten Rhein ebenso wie Reste vom ICE sehr zügig in die Kölner Südstadt befördern und zeitgleich den gravierenden Planungsfehler der S13 entgegenwirken.
Des weiteren könnte bereits Verkehrsaufkommen zwischen Köln Süd und dem rrh. VRS Gebiet bzw. Bonn ermittelt werden. Das würde weit vor der Realisierung der S-16 bereits tägliche Aufschlüsse über die Verbindung geben.Netzgrafik 2040 (natürlcih als normal S-Bahn mit weiteren Haltestellen)
Durch diesen Express wird das Angebot aus Troisdorf/Siegburg gestärkt und es könnte eventuell verhandelt werden um einen weiteren Slot von der Siegstrecke, sodass Bonn mit 2 normalen S13 über den Flughafen Deutz/HBF bis Düren verkehrt und einmal die Stunde mit der S13Express ab Troisdorf direkt Köln-Süd anfährt. (Zahlreiche Bahnpendelnde haben mittlerweile Gleitzeit besonders in der Region Köln/Bonn (macht sonst kein Arbeitgeber mit :D) für die Catchment Area K-Südstadt werden sicherlich einige Pendler auch bei nur Takt60 diese Verbindung als Vorteil wahrnehmen und gezielt nutzen. Beuel und Troisdorf sind sehr gut angeschlossen mit dem neuen Umstiegshaltepunkt Villich auf die Stadtbahn66 wird es noch Lukrativer!
2. Vorteil
Die DB plant, ab Mitte 2028 vier Kölner Eisenbahnbrücken zu sanieren, was zu einer 17-monatigen Sperrung zwischen dem Kölner Hauptbahnhof und Köln-Süd führen wird. Neuste Meldungen erwähnten bereits Q1 2030. Diese Kapazitätsreduzierung ist leider mit Bahnersatzverkehr in dem Fahrgebiet kaum aufzufangen. Mit einem Gelenkbus verlängert sich die Fahrzeit um über 30min. Das ist teilweise mehr als das doppelte! Die noch nicht vorhandene S13 könnte da genau zur richtigen Zeit kommen. Ab September28 sind die Sperrungen derzeit zu erwarten, die dazukommenden Kapazitäten der S13 könnten sich genau dann bemerkbar machen, sofern sie nach Köln geleitet wird. Dies würde auch wechselseitig bedeuten die Bahn könnte genau bei Ihrem Plan einer kompletten Sperrung über 17 Monate bleiben. Das wäre sicherlich am günstigsten und schnellsten um langfristig die Sanierung bzw. Neubau der Brücken zu erledigen! Durch die anstehenden OB-Wahlen(nächstes Wochenende) und der Politisierung dieser Streckensperrung, könnte es andernfalls zu krampfhaften politischen Druck führen(Wahlversprechen etc.), der vielleicht für Bonn kurzfristig gut ist/gemeint ist, aber mittel und langfristig, nicht nur Bonn, dem Rheinland, dem S-Bahnknoten Köln und den Fahrgästen schadet.
Fazit:
- 3 S-Bahnen nach Köln! –> Kapazität kann gehalten werden!
- Express S-Bahn von der auch der Troisdorf, Siegburg, Hennef profitiert!
- Kölner Südstadt Anbindung bleibt erhalten und Messwerte zur zukünftigen S16 werden gesammelt
- Sanierungspläne können eingehalten und dementsprechend effizient und kurzmöglichst vollzogen werden.
Zusatz:
Falls Süd nicht angefahren werden kann, wäre auch die Option in den knapp 3 Jahren einen provisorischen Bahnsteig wie er sonst bei Umbauarbeiten eingesetzt wird zu errichten. Dies könnte bspw. auch am Bonner Wall passieren (ist als feste zusätzliche S-Bahnhaltestelle für die 2030er geplant!)
Die Haltestellen Ramersdorf und Oberkassel wurden mit eingezeichnet da ab 2030 die ursprünglich geplante S13 fertig sein sollte (auch ohne Bauwerk in Troisdorf)

Wenn du schon eine „Express“-S-Bahn auf den Fernbahngleisen vorschlägst, warum dann nach Köln-Süd/Bonner Wall statt zum Hbf? Insbesondere wenn, wie du selbst sagst, etwa zur selben Zeit die linksrheinische Eisenbahnstrecke sowie die 18 nicht mehr Köln und Bonn verbinden können?
Der HBF wird auch in der Sanierungszeit rrh. von 6 S-Bahnen 2 RE und einer RB von Troisdorf aus stündlich bedient. Dabei kommen 2 von der Strecke Rechter Rhein und die anderen 7 von der Siegstrecke. Das Kapazitätsloch entsteht jedoch auf der linken Rheinseite, davon stammen die meisten Pendler aus Bonn. Ein großer Anteil der Pendler muss nach Köln West und Köln Süd, genau diese trifft es am stärksten, deshalb soll dieser Express gezielt Köln Süd/Bonner Wall anfahren. Auch ohne eine Linie 18 gibt es mit den übrigen Bahnen genug Anschluss(9,12,16,17)
Den linksrheinischen Fahrgästen hilft diese Linie, wie du jetzt plötzlich selbst bemerkt hast, tatsächlich nicht. Neben dem Problem wie man den linksrheinischen Teil Kölns erreicht hast du das zweite Problem, dass diese Linie in Bonn nur rechtsrheinisch fährt, aber irgendwie vergessen. Von Messe/Deutz+Hbf(+Hansaring?) aus erreicht man deutlich besser alle Teil Kölns als nur vom Bonner Wall aus, wo nur die Linie 17 (oder vielleicht irgendwann in diesem Zeitraum auch der Südteil der 5) fährt und man an der Severinstraße direkt umsteigen darf. Köln Süd für den Zugverkehr offen zu halten ist utopisch, einerseits weil der Bahnhof selbst meines Wissens nach umgebaut wird um die Anbindung der Zülpicher Straße zu verbessern (und hoffentlich eine direkte Aufzugverbindung zwischen neuer Stadtbahnhaltestelle der 18 und den Bahnsteigen zu schaffen?) und andererseits weil der Bahnhof schon „hinter“ den ersten auszutauschenden Brücken liegt.
Wer nach Köln-West oder -Süd muss wird sich definitiv nicht freuen am Bonner Wall anzukommen, im Gegensatz zum Hbf. der mit der 5 (bzw. dann hoffentlich deren Nordteil) eine Direktverbindung nach West hat, und entweder über die 9 mit Umstieg oder die 18 direkt mit Köln-Süd verbunden ist.
diese Linie in Bonn nur rechtsrheinisch fährt, aber irgendwie vergessen
keineswegs habe Ich das vergessen. Die pendelnden wohnen nicht am Bonner HBF, sie wohnen verteilt im Stadtgebiet, auch wohnt 1/3 der Bonner rrh. anstelle vielleicht 10-20min zum HBF haben einige dadurch die Möglichkeit in Beuel zuzusteigen oder Villich zuzusteigen!
schon „hinter“ den ersten auszutauschenden Brücken liegt
mir war nur zwischen bekannt.
In Beuel kann man auch heute schon in den RE 8 steigen. Wenn ich die hier eingesetzten Fahrzeuge richtig kenne, ließe sich die Kapazität hier selbst einfach durch längere Fahrzeuge bereits deutlich steigern.
Der Bf. Köln-Süd liegt zwischen den auszutauschenden Brücken über die Luxemburger und den ebenfalls auszutauschenden Brücken über die Zülpicher Straße. Es soll im Wechsel gearbeitet werden, sodass zu jeder Zeit eine der beiden Straßen (und dementsprechend wohl auch eine der Stadtbahnlinien) offen ist. Mindestens die Hälfte der Zeit wird der Bf. daher nicht anfahrbar sein, je nachdem wie genau diese abwechselnden Arbeiten dann durchgeführt werden könnten es sogar mehr sein.
Alstom Coradia 5 und 3-teilig. Also es ist bereits eine Doppeltraktion im Einsatz, die auch gut genutzt wird. Eine deutlich Steigerung ist da wohl kaum möglich, anders als andere Express Linien hält der RE8 auch nahezu überall(kleine Bahnhöfe, Bahnsteiglänge) da er im T60 den rechten Rhein bedient. Deshalb würde Ich ja gerne eine der drei eingesetzten S-Bahnen auch wirklich nach Köln durchfahren lassen. Deine „alternative“ ist eine Stadtbahn im T5 zu nutzen nach Villich, die dann auf T20 Sbahn wartet um dann 2 Stationen später an der Endstation Troisdorf zu sein um dann mit einer anderen S-Bahn schleichend über jede Station zum HBF zu fahren um danach die Straßenbahn zu nutzen. Das wird einfach nur für Unverständnis sorgen. Welche Ideen hättest du denn noch? Ich habe bereits einige Beiträge von dir gelesen, welche Alternativen siehst du denn? Die Gelenkbusvariante habe Ich lange genug mitgemacht, das war keine und Angesichts der Sperrung der Straßen, wird es sicherlich nicht besser.
Gut zu wissen, ich habe dort in letzter Zeit nur Einzeltraktionen gesehen.
Das ist nicht was ich sage. Meine Frage ist warum diese Linie hier nicht einfach Messe/Deutz und Hbf ansteuert. Diese Bahnhöfe sind viel besser an ganz Köln angebunden, inklusive den Bereichen rund um Süd und West, als das ein Zug nach Bonner Wall, und ganz eventuell noch Köln-Süd, ist. Nichts mit Umsteigen, nur ein anderes Ziel in Köln. Eventuell kann der Gleiswechsel zwischen Airport-Businesspark und Trimbornstraße für einen Wechsel auf die S-Bahngleise vom Fahrplan her besser genutzt werden als der in Troisdorf (da hier kein Güterverkehr mehr mit reinfließt), so könnte man in der Innenstadt die Stammstrecke befahren und noch mehr Umsteigemöglichkeiten am Hansaring erschaffen.
Ah okay, dann hatte ich dich erst falsch verstanden. Dieses gefühlte Non-Stop Ziel Köln-Süd hat sich aus der Erinnerung ergeben, ich fand es eigentlich recht praktisch als die Züge über die Südbrücke genau so umgeleitet wurden, Troisdorf->Köln Süd (gab es öfters während Bauarbeiten). Ich kann die Fahrgastzahlen natürlich nur schwer ermitteln, aber die Kölner Südstadt ist sehr bescheiden von Bonn rrh. zu erreichen, das war noch nie gut, je nachdem welche Ecke ist man schnell bei 1h+, wenn man jedoch schnellen Zugang zum Bonner HBF hat halbiert sich die Zeit fast. Da genau dieser mittelfristig wegfällt, denke Ich schon diese Option für eine gewisse Zielgruppe würde zwischen ab 6:45 bis 10:00 Sinn ergeben. Die Pendler die weiter ins Zentrum müssen, hätten mit dem RE8 und der RB27 bereits T30 auf Messe Deutz und K-HBF von Beuel sogar kaum langsamer, da die Zwischenhalte Villich+Friedrich Wilhelmshütte bereits rausfallen und lediglich entweder Porz oder Köln Bonn Flughafen hinzukommen. D.h. Ich sehe gar nicht so einen signifikanten Vorteil wenn dieser S13 Express von Troisdorf mit einem Stopp weniger die Stammstrecke anfährt, da zuvor bereits 2 weitere Stopps drauf liegen.
Ich weiß leider nicht mehr die genaue Fahrzeit von Troisdorf-> Köln Süd, gibt es da irgendwelche Seiten um diese zu ermitteln oder historische abrufen zu können? Dann könnten wir die genaue Differenz zumindest unabhängig vom Bedarf schon bestimmen.
Also ich suche einfach nur nach Lösung, die zunächst die notwendige Sanierung ermöglich sodass sie einigermaßen effizient zügig bzw. günstig von statten gehen und es zeitgleich nicht zum totalen Verkehrschaos in Bonn kommt. Die Fehlplanung der S13 könnte meines Erachtens wenn auch aus der not hilfreich sein.
Wer will denn damit fahren? Zwischen Köln Süd und Bonn bist du mit der Linie 16 gut unterwegs. Im Gegensatz zu deinem Vorschlag erschließt diese zahlreiche Gebiete linksrheinisch. Für eine Direktverbindung zwischen Köln Süd und Troisdorf ohne Halt in Deutz und Porz sehe ich keine Nachfrage.
Es geht explizit um die Jahrelange Sperrpause, da ist die Linie16 bei aller Liebe nicht ausreichend. Mal ganz abgesehen dass die Fahrzeit für Pendler nicht akzeptabel ist über Dauer.
Wie wäre es, wenn du alternativ von Troisdorf nach Köln/Bonn Flughafen fahren würdest? Dort könnte dann ein Anschluss an die RE6 hergestellt werden, die dann über die Südbrücke in Richtung Neuss geführt wird. Somit hättest du zusätzlich den Flughafen erschlossen und die S-Bahn kann am Flughafen wenden.
Gibts am Flughafen genug Wendekapazitäten? Der RE6 blockiert dann ja schon ein Gleis.