Beschreibung des Vorschlags
Einen Großteil des Verkehrs im Großraum Kopenhagen trägt der S-tog mit seinem 170 km langen Streckennetz – getrennt vom übrigen Eisenbahnnetz der DSB (vergleichbar der S-Bahn Berlin oder Hamburg) und mit Stromschiene elektrifiziert (1,65kV DC). Es verkehren 7 Linien, wovon sich 6 zwischen Hauptbahnhof und Østerport ergänzen. Einige Linien verkehren als Express-Linien und lassen Haltepunkte aus. Momentan wird das Netz mit einem CBTC-System (automatisches Zugbeeinflussungssystem mit Moving Block) ausgerüstet.
Die Nærumbanen ist allerdings eine eingleisige nicht elektrifizierte Strecke, die mit Dieseltriebwagen im 10- oder 20min-Takt von Lokaltog im Zubringerbetrieb zur S-Bahn-Station Jaegersborg betrieben wird. Ursprünglich ging sie bis Vedbæk, wo Anschluss an die Kystbanen bestand.
Ich sehe eine Einbindung als elektrifizierte Strecke in das S-Bahn-System und dabei eine weitreichende Neutrassierung entlang der Autobahn an der DTU (Dänemarks Technische Universität) mit 11.000 Studenten vorbei vor, da die alte Strecke zu sehr im Einzugsbereich der Nordbanen (nach Hillerød) liegt. Außerdem soll die Strecke bis Trørød (etwa 8.000 Einwohner) verlängert werden. Am Bahnhof Jaegersborg sind die Platzverhältnisse sehr eng, daher ist die Strecke hier eingleisig. Die restliche Strecke soll zweigleisig ausgebaut und dann im 20 min-Takt als Verlängerung der Linie H bedient werden.

Ich mein, ich kann da jetzt nicht viel dazu sagen aber mir gefällt die Idee recht gut. Auch die Neutrassierung find ich durchaus was berechtigtes. Weisst Du zufällig, ob man die Strecke in die Mittellage der Autobahn legen könnte bzw eine entsprechende Umtrassierung verkehrlich möglich wäre oder würde das den totalen Verkehrskollaps auslösen?